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FotoBlog siegi.net

Die Kamera ist im Alltagsleben nicht immer dabei, ich werde dennoch versuchen, halbwegs regelmäßig diesen Blog mit Fotos zu füllen - und diese zu kommentieren. Die Blogeinträge können - müssen aber nicht - mit der offiziellen Meinung der SPÖ übereinstimmen. Meine Website http://www.lindenmayr.spoe.at/

Öffentlich, seit 2007-10-18 18:55:19 eröffnet von Siegi Lindenmayr

Letzte Änderung: 2011-01-26 12:58:13

Landtag: Antrag Schaffung einer europäischen Ratingagentur

Siegi Lindenmayr schreibt am 2012-01-27 14:38:18

Willkommen in Wien und EuropaBeschluss- (Resolutions-) Antrag der Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Elisabeth Vitouch, Ernst Woller, DI Omar Al-Rawi, Heinz Hufnagl, Siegi Lindenmayr, Barbara Novak und Sybille Straubinger (SPÖ) sowie
Dr. Monika Vana und FreundInnen (GRÜNE) zu Post 2 betreffend Schaffung einer europäischen Ratingagentur, eingebracht in der Sitzung des Wiener Landtages am 27.1.2012.

 

Die Monopolstellung der drei großen US-amerikanischen Ratingagenturen (Standard&Poors, Moody’s und Fitch), die allzu offensichtlich wirtschaftliche Interessen der USA bzw. US-amerikanischer Banken bedienen und zudem 2008 auch durch erhebliche Fehlbewertungen aufgefallen sind, sollte beendet werden. Alle drei Agenturen führen die USA (mit der Staatsschuldenquote von etwa 100 % gemessen am BIP) auch heute noch als Schuldner von höchster Kreditwürdigkeit, während sie die europäische Finanzpolitik und Staaten mit einer deutlich geringeren Staatsverschuldung (wie Österreich) negativ bewerten.

 

Weil nicht auszuschließen ist, dass es zwischen den Akteuren in diesen Agenturen und US-amerikanischen Investmentbanken gemeinsame Profitinteressen und Absprachen gibt, ist die Einrichtung einer das Gemeinwohl in den Vordergrund stellenden europäischen Ratingagentur eine zweckmäßige Möglichkeit, sich aus dieser Abhängigkeit zu befreien.

 

Die gefertigten Landtagsabgeordneten stellen daher gemäß § 27 Abs. 4 der Geschäftsordnung des Landtages für Wien folgenden

 

Beschluss- (Resolutions) Antrag

 

Der Landtag wolle beschließen:

 

Die Bundesregierung und die österreichischen EU-Abgeordneten mögen sich für die Schaffung einer großen dem Gemeinwohl in den Vordergrund stellenden europäischen Rating-Agentur einsetzen, damit es zu einer objektiveren Bewertung der Kreditwürdigkeit der EU- und Euro-Mitgliedstaaten kommt.

 

In formeller Hinsicht wird die sofortige Abstimmung verlangt. Wien, 27.1.2012

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Landtag: Antrag Nominierung Friedensnobelpreis

Siegi Lindenmayr schreibt am 2012-01-27 14:33:13

Willkommen in Wien und EuropaBeschluss- (Resolutions-) Antrag der Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Elisabeth Vitouch, Ernst Woller, DI Omar Al-Rawi, Petr Baxant, Heinz Hufnagl, Siegi Lindenmayr, Barbara Novak und Mag. Sybille Straubinger (SPÖ) sowie Senol Akkilic und Mag. Klaus Werner-Lobo (GRÜNE) zu Post 2 betreffend Nominierung Friedensnobelpreis eingebracht in der Sitzung des Wiener Landtages am 27. Jänner 2012


Nach den Statuten des Nobelpreiskomitees in Verbindung mit den Bestimmungen des norwegischen Friedensnobelpreiskomitees kann eine Nominierung für die Verleihung des Friedensnobelpreises u.a. durch die Mitglieder nationaler Parlamente erfolgen. Die Nominierungsfrist endet jeweils am 1. Feber.


 


Am 26. Juli 2011 richtete Anders Behring Breivik im Regierungsviertel der norwegischen Hauptstadt Oslo durch die Explosion einer Autobombe und in einem Jugendferienlager auf der Insel Utöya durch gezieltes Erschießen von Menschen ein Blutbad an, bei dem es 77 Tote, die meisten davon Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren, gab.


Die Reaktionen der Bevölkerung, des Ministerpräsidenten Jens Stoltenberg und der Regierung von Norwegen waren von tiefer Trauer und Entsetzen geprägt. Soweit aus den Medien zu entnehmen war, gab es trotzdem keine Rufe nach Rache, keine Rufe nach Einführung der Todesstrafe, keine Rufe nach einer intensiveren Kontrolle des einzelnen Menschen und auch keine Rufe nach Verschärfung der Gesetze, welche die Freiheit des Einzelnen zugunsten einer vermeintlichen Sicherheit einschränken sollten. Das Verhalten der norwegischen Bevölkerung kann trotz der großen Zahl an Opfern als vorbildhaft bezeichnet werden, zumal es nur die Forderung nach noch mehr Demokratie, nach noch mehr Offenheit und nach noch mehr Humanität gegeben hat. Damit haben sich das norwegische Volk und die norwegische Regierung in besonderer und einmaliger Weise um den Frieden verdient gemacht.


 


Auf Anregung des international tätigen Rechtsanwaltes und Honorarkonsuls Dr. Ivo Greifer ersucht daher der Wiener Landtag die Mitglieder des Bundesrates, die notwendigen Schritte für die Nominierung der norwegischen Bevölkerung und der norwegischen Regierung für den Friedensnobelpreis 2012 in die Wege zu leiten, wobei die folgenden Beweggründe angeführt werden können:


 


• Die Reaktion der NorwegerInnen, mit noch mehr Demokratie, mit noch mehr Offenheit, mit noch mehr Toleranz und mit noch mehr Humanität zu reagieren, ist eine für viele Menschen völlig neue Reaktion in der Bekämpfung von Gewalt, ist die einzig wirklich „nachhaltige" Reaktion und kann vielleicht richtungsweisend für den zukünftigen Umgang mit Gewalt werden.


• Durch die besonnene und von Rache freie Reaktion auf diesen schweren Anschlag seitens der Regierung und der Bevölkerung wurde ein weit über die Grenzen Norwegens hinaus wirkendes vorbildhaftes Verhalten gesetzt: Auf Gewalt wird nicht mit Gegengewalt geantwortet, sondern werden in einmaliger Besonnenheit die Werte der freien und demokratischen Gesellschaft betont.


• Die Verleihung des Friedensnobelpreises könnte weltweit ein breites Bewusstsein dafür wecken, dass die in der Vergangenheit oft üblichen Reaktionen auf Terrorakte in die falsche Richtung laufen.


• Norwegen wird den Täter vor Gericht stellen. Ein unabhängiges Strafgericht wird sein Urteil fallen. Weder wurden Gesetze geändert, noch Sondergerichte installiert, noch ein Sondergefängnis eingerichtet. Norwegen geht völlig selbstverständlich davon aus, dass strafbare Taten von den Strafgerichten zu beurteilen sind. Der Täter hebt nicht weite Teile des Justizsystems aus den Angeln.


 


Die hier vorgeschlagene Verleihung des Friedensnobelpreises hebt sich vermutlich sehr von den bisherigen Verleihungen ab. Durch die Auszeichnung der Bevölkerung und der Regierung für diese friedlichen Reaktionen des ganzen Landes wird aber eine besonders starke Vorbildwirkung entstehen. Es wird dadurch auch aufgezeigt, dass man auch in extremen Situationen durch friedliche Reaktionen viel weiter kommen kann als durch Rache, Aufhetzung und Verbreitung von Hass. Darüber hinaus wäre diese Verleihung nicht nur eine Anerkennung, sondern auch ein starker Rückhalt für die Bevölkerung und die Regierung Norwegens, auf dem beschrittenen Weg - trotz immer wieder laut werdender kritischer Stimmen - mutig weiter zu gehen.


 


 


Die gefertigten Landtagsabgeordneten stellen daher gemäß § 27 Abs. 4 der Geschäftsordnung des Landtages für Wien folgenden


 


 


 


Beschluss- (Resolutions) Antrag


 


 


Der Landtag wolle beschließen:


 


„Die Mitglieder des Bundesrates werden ersucht, die notwendigen Schritte für die Nominierung der norwegischen Bevölkerung und der norwegischen Regierung für den Friedensnobelpreis in die Wege zu leiten."


 


 


In formeller Hinsicht wird die sofortige Abstimmung verlangt.


Wien, am 27. Jänner 2012

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Sterne, Hauben und Ratingagenturen

Siegi Lindenmayr schreibt am 2011-12-06 09:13:35

Uncle SamVor einiger Zeit habe ich hier http://www.redbook.at/home/blog/showentry/3169 Fantasien angestellt, wie denn die Bewertungen von Weinen oder Haubenlokalen zustandekommen könnten.


Das ist mir wieder in den Sinn gekommen, wenn ich die aktuellen Diskussionen um die US-amerikanischen Ratingagenturen verfolge. Europäische - und auch österreichische - Politiker agieren hier wie das Kaninchen vor der Schlange. Und wie kommen denn hier die Einschätzungen zustande?


Und unabhängig davon: die Wirtschaft der USA liegt am Boden, der Euro wird weltweit zu Leitwährung und auch China kann wirtschaftlich schon mithalten. Läuft nicht gut für die USA. Nun ja, Libyen oder Afghanistan bombardieren ist die eine Sache, in Europa kommt das nicht so gut. Aber man könnte da ein paar Ratingagenturen ausschicken ... Der Rest ist in den Zeitungen nachzulesen.

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OTS an VP-Korosec: Wiener SeniorInnen fahren mit 61 Cent am Tag

Siegi Lindenmayr schreibt am 2011-10-26 17:38:16

Wiener Rathaus   Wien (OTS/SPW-K) - "Die gespielte Empörung von Frau Korosec zu den gleich günstig bleibenden SeniorInnen-Tarifen bei den Wiener Linien ist lächerlich. Die Wiener SeniorInnen fahren seit vielen Jahren um 61 Cent pro Tag - das müssen uns andere erst nachmachen", stellt der SP-Gemeinderat und Landessekretär des Wiener Pensionistenverbandes, Siegi Lindenmayr, zu den heutigen Ausführungen von ÖVP-Gemeinderätin Ingrid Korosec fest. Korosec, die man übrigens häufig mit dem Taxi und nicht mit den preiswerten Wiener Linien ins Rathaus kommen sehe, solle sich einmal in der Welt umsehen und etwa mit ihrem ÖVP-Parteikollegen und Grazer Bürgermeister Nagl reden.
   "Der Vergleich macht sicher: In Graz kostet die Jahresmarke der
Seniorenkarte V bei den städtischen Linien mit einem Monatseinkommen bis zu max. 1400 Euro brutto genau 237 Euro. Damit ist diese um 13 Euro teurer als in Wien. Wer über ein Monatseinkommen von bis zu max. 1870 brutto verfügt, zahlt schon 348 Euro. Das sind ganze 124 Euro mehr als in Wien", rechnet Lindenmayr vor. Um dieses Geld können SeniorInnen in Wien schon annähernd weitere 7 Monate das ganze Netz nutzen - ohne jede Einschränkung.
   "Die Grazer ÖVP lässt die SeniorInnen in der steirischen
Landeshauptstadt nicht nur preislich komplett im Regen stehen,
sondern verbietet ihnen auch noch bei der Jahresmarke die Benutzung
der Graz Linien vor 8:15 Uhr an Wochentagen. Das ist schon eine
ziemliche Chuzpe. Öffnen doch etwa viele Geschäfte oder Arztpraxen
bereits früher. Wenn das nicht seniorenfeindlich ist, was dann",
fragt Lindenmayr. "Da passt es ins Bild, dass die SeniorInnen in Graz
auch in keine Regionalzüge oder Regionalbusse in Graz einsteigen
können, während in Wien selbstverständlich auch alle in der Zone 100
geführten ÖBB- und VOR-Verbindungen mitbenützt werden dürfen", so der SP-Gemeinderat.
   Die heutigen Anwürfe von Frau Korosec hätten wieder einmal nur den
Zweck, die Tatsache zu vertuschen, dass wo immer die ÖVP fuhrwerkt,
es zu massiven Verschlechterungen für SeniorInnen gekommen ist. "Sei
es im Pensionsbereich oder der öffentliche Verkehr in ÖVP-dominierten
Städten. Frau Korosec sollte sich lieber in ihrer Partei dafür einsetzen, dass die ÖVP die PensionistInnen nicht permanent schlechter
stellt", fordert Lindenmayr.

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Wiener Verkehrsmittel werden billiger

Siegi Lindenmayr schreibt am 2011-10-13 22:25:22

ULF Linie DÖffi-Fahren in Wien wird ab nächstem Jahr noch attraktiver. Die Tarifreform ist sozial, fair und ausgewogen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Künftig verfügt Wien über eines der günstigsten Öffi-Tarifsysteme in ganz Westeuropa.

Die Tarifreform im Detail 

  • Jahreskarte um 365 Euro
    Der Preis für eine Jahreskarte der Wiener Linien wird ab 1. Mai 2012 bei Barzahlung 365 Euro betragen, bei monatlicher Abbuchung 375 Euro. Bislang betrug der Preis der Jahreskarte bei Barzahlung 449 Euro. Damit gehören die Wiener Linien mit ihrer Netzgröße bei dieser Fahrscheinkategorie zu den europaweit absolut günstigsten Anbietern. Zum Vergleich: In Amsterdam kostet eine Jahreskarte derzeit 780 Euro, in Stockholm 795 Euro. Der Durchschnittswert in Europa beträgt 662 Euro. Bereits jetzt nützen mehr als 360.000 Wienerinnen und Wiener das Angebot der Jahreskarte.
     
  • Monatskarte um 45 Euro
    Eine Monatskarte wird künftig um 45 Euro statt bislang 49,50 Euro erhältlich sein. Die Wochenkarte wird von 14 Euro auf künftig 15 Euro angepasst. Der Preis der 8-Tage-Klimakarte beträgt in Zukunft 33,80 Euro gegenüber 28,80 Euro aktuell. Die Fahrscheinkategorie für GelegenheitsfahrerInnen - der Einzelfahrschein - wird auf zwei Euro angepasst und ist damit im internationalen Vergleich nach wie vor deutlich günstiger als in vergleichbaren Städten. Einzelfahrscheine kosten etwa in Berlin derzeit 2,30 Euro, der Durchschnittswert in Europa beträgt 2,50 Euro. 95 Prozent aller Fahrgäste verwenden übrigens aktuell eine Zeitkarte bei der Nutzung der Wiener Linien.
     
  • Das Fahrrad fährt gratis - Erfolgsmodell Mobilpass wird fortgeführt
    Weitere Fahrscheintarife bzw. Fahrscheinkategorien werden analog zur Tarifstruktur derzeit von der Tarifabteilung der Wiener Linien berechnet und nach Vorliegen gesondert verlautbart. Eines ist aber bereits fix: Egal, mit welcher Fahrkarte die KundInnen der Wiener Linien künftig unterwegs sind, ist die Mitnahme eines Fahrrades in Zukunft gratis.

    Und: Der am 1. April 2008 eingeführte Mobilpass der Stadt Wien wird in bewährter Weise fortgesetzt. Die Abwicklung des Mobilpasses der Stadt Wien obliegt der Magistratsabteilung 40. Vom vielfältigen Angebot des Mobilpasses profitieren MindestpensionistInnen und alle erwachsenen BezieherInnen der Mindestsicherung. 

    Der Mobilpass bietet neben anderen Ermäßigungen bei den Wiener Linien auch künftig eine Monatskarte zum Tarif von 15,20 Euro.
     

  • SeniorInnentarife bleiben gleich günstig
    Die SeniorInnentarife der Wiener Linien bleiben tariflich gleich günstig wie bisher (224 Euro bei Barzahlung), allerdings werden sich die Anspruchsvoraussetzungen ändern. Ab 1. Jänner 2012 können alle SeniorInnen (Männer und Frauen), die 60 Jahre oder älter sind, eine ermäßigte Seniorenkarte erwerben. In den nächsten 10 Jahren wird die Altersgrenze für die Berechtigung zum Erwerb einer Seniorenjahreskarte jeweils alle zwei Jahre um ein Jahr angehoben (z.B. 2014 von 60 auf 61 Jahre). Ab dem Jahr 2022 liegt die Altersgrenze einheitlich bei 65. Damit wird bei den Seniorentarifen die allgemeine Anhebung des Pensionsalters nachvollzogen.
     
  • Verbesserung bei Semestertickets für Wiens Studierende
    Änderungen gibt es ab dem  Wintersemester 2012/13 für Studierende an Universitäten bzw. an Fachhochschulen. Studierende aller anerkannten Universitäten bzw. FHs können mit einem aufrechten Hauptwohnsitz in Wien jeweils ein Semesterticket (als Netzkarte für ganz Wien) für 5 Monate (jeweils vom 1.09. bis zum 31.01. bzw. vom 1.02. bis zum 30.06.) zum Preis von 75 Euro lösen. Für alle übrigen Studierenden wird dieses Semesterticket um 150 Euro angeboten werden. Damit wird eine langjährige Forderung der Studierenden-VertreterInnen nach einer Ausweitung der Gültigkeitsdauer der ermäßigten Semestertickets erfüllt, da zahlreiche Studienrichtungen bzw. die Fachhochschulen bereits Veranstaltungen vor Beginn der allgemein üblichen Semesterdauer von Anfang Oktober bis Ende Jänner anbieten. Alle Studierenden an Wiener Hochschulen/Fachhochschulen erhalten ihr Semesterticket in Zukunft jeweils bis zum vollendeten 26. Lebensjahr unabhängig vom Bezug der Familienbeihilfe. Derzeit kann ein Semesterticket vergünstigt nur unter Nachweis des Bezugs der Familienbeihilfe und längstens bis zum 24. Geburtstag gelöst werden.
     
  • Ausdehnung des Geltungszeitraums der Nachmittagsbildungskarte
    Schülerinnen und Schüler, deren Wohnort direkt neben einer Bildungseinrichtung liegt und daher keine Schülerstreckenkarte vorliegt, können eine Nachmittagsbildungskarte um 6 Euro pro Monat erwerben. Ab dem Schuljahr 2012/13 wird der Geltungszeitraum ausgeweitet: Diese Karte gilt dann von Montag bis Freitag bereits ab 12 Uhr (bislang 13 Uhr) für den Rest des Tages bzw. künftig auch am Samstag ganztägig. Auch Fahrten für Lehrausgänge und andere Schulveranstaltungen sind nun inkludiert. Bereits jetzt fahren SchülerInnen in Wien bis zum Alter von 19 an Sonn- und Feiertagen und in den Ferien generell gratis.
     
  • Erhöhung der Strafen für SchwarzfahrerInnen
    Der „Tarif" fürs Schwarzfahren wird deutlich teurer. Wer beim Schwarzfahren erwischt wird, zahlt künftig 100 Euro statt aktuell 70 Euro. Schwarzfahren zahlt sich in Wien absolut nicht aus, da auch die Kontrollen laufend verstärkt werden - im Sinne aller zahlenden Fahrgäste.
     
  • Bindung der Tarife der Wiener Linien an die Teuerung
    In Zukunft werden die Tarife der Wiener Linien an die allgemeine Teuerung gekoppelt. Analog zu Modellen in anderen Städten wird künftig jährlich überprüft, ob in den jeweiligen Fahrscheinkategorien eine Teuerung vorliegt oder nicht. Mit dieser Regelung sollen in Zukunft große Preissprünge ausgeschlossen werden. Die Entwicklung der Tarife folgt dann der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

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