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FotoBlog siegi.net

Die Kamera ist im Alltagsleben nicht immer dabei, ich werde dennoch versuchen, halbwegs regelmäßig diesen Blog mit Fotos zu füllen - und diese zu kommentieren. Die Blogeinträge können - müssen aber nicht - mit der offiziellen Meinung der SPÖ übereinstimmen. Meine Website http://www.lindenmayr.spoe.at/

Öffentlich, seit 2007-10-18 18:55:19 eröffnet von Siegi Lindenmayr

Letzte Änderung: 2011-01-26 12:58:13

Das WUK wird 30

Siegi Lindenmayr schreibt am 2011-10-03 18:50:47

WUK 30 JahreÜber 30 Jahre WUK am Alsergrund könnte ich viel erzählen. Ich war dort sogar einmal DJ bei einem Hoffest (1982?) ;-) Ich belasse es hier "feierlich" bei meinem offiziellen Glückwunsch-Statement:

30 Jahre Werkstätten und Kulturhaus im Alsergrund - das ist wahrlich ein Grund zum Feiern.
Das WUK-Projekt, ein offener, selbstverwalter Kulturraum zu sein, ein Raum für die gelebte Verbindung von Kunst, Politik und Sozialem, war vor 30 Jahren in Europa einzigartig.
Die Idee ist sehr erfolgreich umgesetzt worden und Vorbild für viele ähnliche Projekte gewesen.
Die Politik in Person des damaligen Kulturstadtrates Helmut Zilk hat das WUK von Anfang an unterstützt und die "Besetzer" konnten gewaltfrei ins freistehende ehemalige TGM einziehen, weil ihnen - typisch Alsergrund - aus der Bezirkspolitik der Schlüssel zum Eingangstor zugespielt worden ist.
Der bis heute anhaltende Erfolg ist jedoch vor allem den vielen engagierten Menschen verschiedener Kulturen, Generationen und Geschlechter, die in den einzelnen Fach-Bereichen von Gesellschaft über Kunst bis zu SeniorInnen und weiters in den Ausbildungs- und Beratungsprojekten, dem Veranstaltungsbetrieb und der Verwaltung des Hauses tätig waren und sind, zu verdanken.
Ihnen allen gilt mein Glückwunsch!
Siegi Lindenmayr, Landtagsabgeordneter SPÖ-Alsergrund

Link: http://www.wuk.at/WUK30

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Progressive Netzpolitik der SPÖ

Siegi Lindenmayr schreibt am 2011-09-17 07:56:13

Netzpolitik der SPÖUnter der Federführung von Sonja Ablinger haben in den letzten Monaten zahlreiche Interessierte (auch ich durfte mittun) ein gutes Positionspapier zur Netzpolitik erarbeitet, siehe URL. Textauszug:

Stärkung der Position von KonsumentInnen:



 


Entkriminalisierung von Filesharing: Die quasi kostenlose Verbreitung digitaler Inhalte über das Internet stellt analoge Geschäftsmodelle vor große Herausforderungen. Die Lösung kann aber nicht in der Kriminalisierung des nicht-kommerziellen Tauschs von Dateien und damit des Schulhofs oder einer totalen Überwachung des Internets bestehen. Vielmehr gilt es den Strukturwandel hin zu neuen Geschäftsmodellen aktiv zu begleiten und alternative Formen der Vergütung zu entwickeln. So ist eine Legalisierung mit Einführung von Pauschalvergütungsmodellen grundsätzlich überlegenswert, wenn gewährleistet wird, dass bei Einhebung durch Verwertungsgesellschaften (die dem Treuhandprinzip verpflichtet sein müssen und nicht im Einflussbereich der Unterhaltungsindustrien stehen dürfen), die Fragen der Transparenz und gerechten Verteilung der Vergütungen garantiert sind. Gleichzeitig muss es zu einer umfassenden, also weitgehenden Entkriminalisierung von nicht-kommerziellem Datentausch im Internet durch den Wegfall strafrechtlicher und zivilrechtlicher Folgen für Privatpersonen kommen.

Link: http://stream.klub.spoe.at/netzpolitik/Netzwerk_Positionspapier.pdf

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Premiere: Der Floh im Ohr

Siegi Lindenmayr schreibt am 2011-09-13 20:19:23

Der Floh im OhrDie Kolpingbühne Wien 9 präsentiert: George Feydeau’s
Der Floh im Ohr

Monsieur Chandebise ist ein treu liebender Ehemann. Das zumindest glaubt seine Frau Raymonde. Bis sie eines Tages ein paar Hosenträger zugeschickt bekommt, die ihr Mann in einem zwielichtigen Hotel zurückgelassen haben soll. Erbost plant die geprellte Ehefrau Rache.

Und schon nimmt eine rasante Komödie ihren Lauf: Ein Neffe mit Sprachfehler, ein „lebenskundiger“ Arzt, ein „Freund des Hauses“, der seine Angel nach fremden Frauen auswirft und ein eifersüchtiger Spanier kommen irgendwie alle in dieses Hotel, ohne die anderen treffen zu wollen...

Vorstellungen am: 14./ 15./ 16./ 17./ 21./ 22./ 23./ 24. September 2011
Beginn jeweils 19.30 Uhr
Eintritt: Freiwillige Spende für Kolping-Sozialprojekte

Kolpinghaus Wien 9
1090 Wien, Liechtensteinstrasse 100

Das Ensemble freut sich auf Ihren Besuch!

Link: http://www.kolpingbuehne.at/

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Money Money must be funny

Siegi Lindenmayr schreibt am 2011-09-06 19:53:28

SchellackDie unersättliche Musikindustrie-Bürokratie braucht wieder Geld. Dass die bösen Raubkopierer am Niedergang der Musikkonzerne schuld sein sollen, glaubt ihnen kein Mensch mehr, daher wird was Neues geplant: Verlängerung der Schutzfrist für Musikaufnahmen von 50 Jahre auf zumindest 70. Was harmlos klingt, bringt so gut wie keinem Künstler was, denn die vier Major Labels Universal, Sony BMG, Warner Music und EMI sind im Besitz von fast allen Rechten, während 80% der Kunstschaffenden sowieso immer leer ausgehen. Die Labels stecken zu 72 %, das erfolgreichste Fünftel der Künstler zu weiteren 24 % alle Einnahmen aus Aufnahmen ein. Die verbleibenden 4 % verteilen sich auf 80 % der ausübenden Künstler. Weitere Argumente gegen den Raubzug der Musikindustrie siehe URL http://irights.info/userfiles/Schutzfrist_A5_dt_web_final(1).pdf

Link: http://irights.info/userfiles/Schutzfrist_A5_dt_web_final(1).pdf

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"Eine richtige Sau"

Siegi Lindenmayr schreibt am 2011-09-05 21:28:53

SchüsselUm 11 Jahre zu spät

Blenden wir einmal zurück: 1994 wurden die Nationalratswahlen (wieder) von der SPÖ gewonnen. Der – für die SPÖ gefährlichste – ÖVP-Obmann Busek wurde abgewählt, Wolfgang Schüssel kam an die Spitze. Schon damals im Geheimvertrag mit FPÖ-Jörg-Haider verbunden hat Schüssel sofort die Regierung aufgelöst, Neuwahlen ein Jahr nach der Wahl 1994, er wollte Bundeskanzler werden. Die WählerInnen haben aber 1995 unseren Franz Vranitzky gestärkt, der Plan war vereitelt. Weitere vier Jahre stellte die SPÖ den Bundeskanzler. Vier Jahre später – 1999 – schlug seine große Stunde: „Wenn ich Dritter werde, gehe ich in Opposition“, das war, wie fast alles von ÖVP-Schüssel, gelogen. Der Rest ist im Geschichtsbuch nachzulesen. Nur um Kanzler zu werden, hat er sich und die ÖVP an die FPÖ verkauft. Ebenso verkauft hat er Teile des Republikeigentums. Im Zuge der Privatisierungen hat er – einem Mafiaboss nicht ganz unähnlich – der FPÖ einen Anteil am Familiensilber überlassen. Nur, dass es nicht seiner Familie gehört hat, sondern uns allen. Vieles wird nie ans Tageslicht gelangen, manches wird gerade untersucht und für die gesamte blau-schwarze Bundesregierung gilt die Unschuldsvermutung. Nun tritt er – einem ertappten Strauchdieb gleich – zurück. Leider um 11 Jahre zu spät. PS: Zitat aus Wikipedia: Im Sommer 1997 wurde die sogenannte „Frühstücksaffäre“ Schüssels politischer Karriere gefährlich. Während einer informellen Frühstücksrunde mit österreichischen Journalisten am Rande des EU-Gipfels in Amsterdam habe der damalige Außenminister gemäß den Aussagen mehrerer Anwesender den deutschen Bundesbankpräsidenten Hans Tietmeyer als „richtige Sau“, (weil dieser den deutschen Finanzminister Theo Waigel hintergangen habe) und den dänischen Ministerpräsidenten und Außenminister als „Trottel“ bezeichnet.

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