Der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen, der alljährlich am 25. November begangen wird, ist auf ein tragisches Ereignis zurückzuführen: Am 25. November 1960 ermordete der militärische Geheimdienst der Dominikanischen Republik drei Schwestern, die sich gegen den dominikanischen Diktator Trujillo auflehnten. Heute steht der Tag für jegliche Gewalt, unter welcher Frauen leiden: häusliche Gewalt, Drohungen eines Ex-Partners, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Österreichische Städte setzen am 25. November ein lautstarkes Zeichen gegen Gewalt. Das Motto lautet: "Ich pfeif' auf Gewalt!". Frauenstadträtin Sandra Frauenberger liest aus der "Resolution gegen Gewalt an Frauen" und hisst nach dem Pfeifkonzert gegen Gewalt die Fahnen "Frei Leben ohne Gewalt" und "White Ribbon" am Wiener Rathaus. Mittwoch, 25.11. um 11.30 Uhr, Friedrich Schmidtplatz, 1082 Wien.

Siegi Lindenmayr schreibt am 2009-11-24 22:45:27
Mariahilf hat ein bemerkenswertes Projekt erarbeitet. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden über 800 Mariahilferinnen und Mariahilfer grausam ermordet. Im Projekt wurden diese Schicksale nachgezeichnet und dokumentiert. Im gesamten Bezirk gibt es nun die Messingplatten mit den Namen, Geburts- und Sterbedaten jener Menschen, denn sie zu vergessen, hieße, sie ein zweites Mal zum Opfer zu machen. Gestern wurde nun ein Buch präsentiert. In diesem Buch "Erinnern für die Zukunft" haben insgesamt 24 Autorinnen und Autoren das Projekt zusammengefasst.