Wien (SPW) - "Wir haben ja immer gewusst, Wien ist die Nummer 1 in Hinblick auf die Lebensqualität in der Welt. Jetzt wissen es die anderen auch!", betonte der Wiener SPÖ-Vorsitzende, Bürgermeister Michael Häupl bei der Maikundgebung am Wiener Rathausplatz am Freitag unter großem Applaus. Und, so Häupl: "Wir verteidigen diese schöne Stadt!" Denn: "Diese unsere Stadt Wien können und werden wir mit Sicherheit nicht den Zerstörern überlassen!", stellte er mit Nachdruck vor 100.000 BesucherInnen klar.****
"Wir werden gemeinsam für die Lösung dieser Krise kämpfen und gemeinsam dafür kämpfen, dass es nachher eine geordnetere Welt und eine gerechtere gibt", so der Wiener SPÖ-Vorsitzende. Das sei auch "die Mahnung des 1. Mai". Es gehe darum, sich gerade um die Menschen zu kümmern, denen niemand anderer helfe. "Es ist unsere Aufgabe", stellte Häupl klar. Dies könne man nicht den "Kapitalistenvertretern und Hasspredigern" überlassen.
Häupl ging dabei auch auf historische Beispiele, etwa auf die Zeit der ersten freien demokratischen Kommunalwahlen in Wien im Jahr 1919 ein. "Wann immer in der Geschichte dieses Volk und diese Stadt in Schwierigkeiten gesteckt sind. Wann Not und Elend geherrscht haben. Wann die Stadt wie nach dem 2. Weltkrieg in Trümmern gelegen ist, dann hat man uns SozialdemokratInnen gebraucht, dass wir sie herausführen!" Und: Wir haben die Krise nicht verursacht, aber wir werden die Menschen wieder aus dieser Krise herausführen!" Die
öffentliche Nachfrage werde man durch entsprechende Investitionen forcieren. Die Tarifreform in Hinblick auf die Steuerreform bezeichnete er, Häupl, als richtigen Schritt. Notwendig sei jedoch
auch eine innere Strukturreform des Steuersystems. Ziel müsse sein: "Mehr Steuergerechtigkeit!"
"Die ArbeitnehmerInnen haben die Krise nicht verursacht", stellte der SPÖ Wien-Vorsitzende klar und machte dabei aufmerksam, dass gerade die ArbeitnehmerInnen bisher jedoch die Last zu tragen gehabt hätten. Alle hätten das Problem zu lösen. Vom ÖVP-Vorsitzenden und Finanzminister höre er bisher allerdings keinerlei Ansätze dahingehend, von dort seien nur Schlagworte wie "Nulllohnrunde" und die Ablehnung einer Vermögenssteuer zu hören, kritisierte er.
Häupl sprach auch eine weitere Zukunftsaufgabe an: Es gelte analog zur Arbeit für Wien und für Österreich auch für ein soziales, demokratisches, freies und dem Prinzip der Subsidarität verbundenes Europa hart zu arbeiten. "Das ist unser Projekt Europa"!, so Häupl, der schloss mit: "Freundschaft, liebe Genossen und es lebe der 1. Mai in all seiner Nachdenklichkeit!" (Schluss) ah
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Siegi Lindenmayr schreibt am 2009-05-01 21:47:48
Wie habe ich in meiner Jugend Karl May geliebt und mit ihm Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar. Den literarischen Namen lernten wir auswendig: Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah.
Damit meine ich nicht den heutigen Derby-Sieg von RAPID, sowas ist ja eh selbstverständlich :-)