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FotoBlog siegi.net

Die Kamera ist im Alltagsleben nicht immer dabei, ich werde dennoch versuchen, halbwegs regelmäßig diesen Blog mit Fotos zu füllen - und diese zu kommentieren. Die Blogeinträge können - müssen aber nicht - mit der offiziellen Meinung der SPÖ übereinstimmen. Meine Website http://www.lindenmayr.spoe.at/

Öffentlich, seit 2007-10-18 18:55:19 eröffnet von Siegi Lindenmayr

Letzte Änderung: 2011-01-26 12:58:13

Wiener Wohnen unterwegs

Siegi Lindenmayr schreibt am 2009-10-23 09:12:46

Wiener Wohnen Info-BusGestern machte der Info-Bus von Wiener Wohnen Station im Lichtental. Zahlreiche Mieterinnen und Mieter aus den umliegenden Gemeindebauten nutzten die Gelegenheit, ich als Anrainer war natürlich auch dort. Nicht als Gemeindebau-Mieter, sondern weil mich auch interessierte, was die Hauptthemen der Diskussion waren. Aus der Presseaussendung: "Mit 'Wiener Wohnen unterwegs' schaffen wir ein zusätzliches Service- und Beratungsangebot für die Bewohnerinnen und Bewohner und bieten ihnen direkte Ansprechpartner vor Ort", so Bürgermeister Häupl und Wohnenstadtrat Ludwig. "Wir entsprechen damit dem Wunsch vieler Mieterinnen und Mieter. Denn, wie wir aus einer Vielzahl von Gesprächen und auch durch die große MieterInnenbefragung wissen, wünschen sich viele Bewohnerinnen und Bewohner verstärkt direkte Ansprechpartner vor Ort. Ein Service, das in vielen Wohnhäusern durch die ersatzlose Abschaffung des Hausbesorgergesetzes durch die ehemalige ÖVP-FPÖ-Regierung im Jahr 2000 deutlich weniger geworden ist. Und dieser direkte Kontakt zu den Wiener Gemeindemieterinnen und -mietern liegt uns sehr am Herzen."

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Blaues Geblubber und die Realität

Siegi Lindenmayr schreibt am 2009-10-22 17:05:05

HC Strache, der Verhinderer

Die SPÖ hat heuer die Steuerreform 2009 durchgesetzt, durch die Klein- und Mittelverdiener heute mehr Nettoeinkommen haben.


Die FPÖ mit HC Strache hat im Parlament dagegen gestimmt.


Die SPÖ hat die für 2009 geplante Pensionserhöhung auf 2008 vorgezogen, damit unsere Senioren während der hohen Inflation im vergangenen Jahr schon früher mehr im Geldbörsl haben.


Die FPÖ mit HC Strache hat dagegen gestimmt.


Die SPÖ hat den Gratiskindergarten und das verpflichtende Kindergartenjahr eingebracht.


Die FPÖ mit HC Strache hat dagegen gestimmt.


Die SPÖ hat die Arbeitslosenversicherungsbeiträge für alle abgeschafft oder gesenkt, die weniger als 1.350 Euro monatlich verdienen.


Die FPÖ mit HC Strache hat dagegen gestimmt.


Die SPÖ hat zwei Konjunkturbelebungsgesetze eingebracht, damit die Wirtschaftskrise die Beschäftigten und Betriebe nicht voll treffen.


Die FPÖ mit HC Strache hat dagegen gestimmt.


Die SPÖ hat die Rezeptgebühren gedeckelt, damit kranke Menschen nicht auch noch finanziell leiden.


Die FPÖ mit HC Strache hat dagegen gestimmt.


Die SPÖ hat die Neue Mittelschule eingebracht, damit sozialer Aufstieg für alle Kinder möglich ist, nicht nur für Kinder reicher Eltern.


Die FPÖ mit HC Strache hat dagegen gestimmt.


Die SPÖ hat die Pendlerpauschale erhöht.


Die FPÖ mit HC Strache hat dagegen gestimmt.

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Eigentlich auch ein ÖVP- und FPÖ-Skandal

Siegi Lindenmayr schreibt am 2009-10-22 08:32:39

Fiona muss zahlen Karl-Heinz Grasser wird nun auch als Beschuldigter geführt. Ich vermisse in der öffentlichen Darstellung, dass klar herausgestrichen wird: Karl-Heinz Grasser kommt aus der FPÖ, wie so viele andere Skandalpolitiker. Schon im Jahr 2000 war klar, die Personaldecke von Haider war so dünn, dass allerlei obskure Gestalten plötzlich im Rampenlicht waren. Wie hießen doch gleich schnell die diversen KurzzeitministerInnen? Und aus dem Sumpf kamen auch die diversen Buberln. Und wer hat die FPÖ in die Regierung geholt: der ÖVP-Chef Wolfgang Schüssel. Die ÖVP hat also das System Grasser erst ermöglicht. Im Jahre 2002 machte Schüssel den KHG sogar zur Koalitionsbedingung. Und da kommt jetzt auch noch Molterer ins Spiel, der engste Vertraute von Schüssel, der jetzt für sein Versagen („Es reicht“) mit dem EU-Kommisarsposten in Brüssel belohnt werden soll. Ja, man muss klar sagen: liebe ÖVP, ES REICHT.

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Am Hausboot

Siegi Lindenmayr schreibt am 2009-10-12 11:32:22

Mecklenburger SeenplatteNachtzug nach Berlin, dann nördlich bis in die Marina Wolfsbruch. Übernahme eines Schiffes der Royal Classique-Kategorie. Einige Schleusen passiert, von 40 cm Hebung bis zu drei Meter ... Pälitzsee, Canowsee, Labusee, Peetschsee, Vilzsee, Mössensee, Zetzensee, zahlreiche Kanäle ... Wasser unten, Wasser oben. Wenn der starke Wind nachlässt, wird das Notebook wasserfest verpackt und es geht weiter über die Müritz ...

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Das System Grasser - Der Kriminalfall BUWOG

Siegi Lindenmayr schreibt am 2009-10-07 23:52:13

Fiona muss zahlenDas System Grasser hat wieder zugeschlagen. Die Machenschaften rund um den Buwog-Skandal sind unglaublich. Insgesamt hat Grasser Staatseigentum im Wert von rund 6,2 Milliarden Euro privatisiert. Während Grasser zurecht scharf in der Kritik steht und sich auch vor der Justiz für die Vorgänge rund um der Buwog-Privatisierung verantworten muss, schweigt einer besonders verdächtig: Der abgewählte Schweigekanzler Wolfgang Schüssel.


Welche Verdachtsmomente sind aufgetaucht?


Vorwürfe wurden vor allem gegen die Bieterentscheidung erhoben. Laut Aussagen des damaligen Leiters der Vergabekommission Michael Ramprecht soll das Immofinanz-Konsortium (Käufer der Buwog) von Grasser persönlich favorisiert worden sein. (Der Standard, 7.10.)


Meischberger und Hochegger, die rund 10 Mio. Euro "Vermittlungsprovision" kassiert haben, sollen aus dem Ressort Insiderinformationen erhalten haben. Zwar gilt die Unschuldsvermutung, allerdings verhärtet sich der Verdacht des Insiderhandels zunehmend. (APA, 23.9.)


Bei den Insider-Infos geht es vor allem um das Einweisungsrecht des Bundes. Nach dem Verkauf sollten BeamtInnen in die Mietwohnung "eingewiesen" werden, was den Wert der Wohnungen – laut Rechnungshof-Bericht – um 360 Mio. Euro reduzierte. (Der Standard, 7.10.)


Nachdem ein "FPÖ-Insider" der Tageszeitung "Österreich" (25.9.) berichtete, dass Grasser-Freund Meischberger sechs der acht Millionen an andere weiterleitete, stehen sogar Befürchtungen hinsichtlich illegaler Parteienfinanzierung im Raum. Im Sinne der Republik und ihrer politischen VertreterInnen muss das so schnell wie möglich aufgeklärt werden. (Österreich, 25.9.)


Die Immofinanz soll, so Mutmaßungen, über das Angebot des anderen Bieters Bescheid gewusst haben. (Der Standard, 7.10.)


Warum sagt Ex-Kanzler Wolfgang Schüssel nichts zu den Vorwürfen gegen seinen ehemaligen Kronprinzen? Schüssel war damals Regierungschef und stimmte im Ministerrat für den Buwog-Verkauf. (OTS, 7.10.)


Wer war verwickelt?


Walter Meischberger – Ex-FPÖ-Politiker, Grasser-Trauzeuge, Lobbyist –


war neben Peter Hochegger auch Nutznießer der millionenschwerden "Vermittlungsprovision". Grasser war an der PR-Firma Valora Solutions beteiligt, die Meischberger gegründet hat. (Der Standard, 7.10.)


Peter Hochegger, ebenfalls Grasser-Vertrauter, war Empfänger der Provision. Gegen Meischberger und Hochegger wird wegen des Verdachts auf Untreue sowie Steuerhinterziehung ermittelt. Hochegger organisierte in seiner Zeit als Chef einer PR-Agentur eine Promotiontour für den damaligen Finanzminister Grasser, wofür er ein Honorar von 140.000 Euro einstreifte. Kostenpunkt der Tour: 2,4 Mio. Euro. (Der Standard, 7.10.)


Michael Ramprecht war Chef der Bundesbeschaffungsagentur und davor Kabinettsmitarbeiter von Grasser – nach eigenen Angaben "die Rechte Hand des Finanzministers". (Der Standard, 7.10.)


Karlheinz Muhr tauchte im Buwog-Deal kurz auf. Er war Ex-Berater von Lehman Brothers und ebenfalls ein persönlicher Freund von Grasser. 2002 wurde Lehman Brothers Beraterbank für das Verkaufkonzept der Buwog. (PK von Grasser, 6.10.)


Heinrich Traumüller, ehemaliger Kabinettschef von Karl-Heinz Grasser von 2000 bis 2002, der auf Grassers Wunsch im Herbst 2004 Vorstand der Finanzmarktaufsicht wurde (bis Februar 2008), administrierte den Buwog-Deal von Ministeriumsseite. Er wurde 2007 vom Rechnungshofausschuss zur Buwog-Privatisierung zu den Einweisungsrechten befragt. Er verteidigte den Deal. (Format, 2.10.)


 


Die Fakten


Im Verfahren über für die Privatisierung der 60.000 Wohnungen des Bundes liegt fast bis zuletzt die CA Immo voran. Im ersten Angebot bietet sie um 90 Mio. Euro mehr als das Konsortium von Immofinanz, Raiffeisen OÖ und Wiener Städtischer Versicherung. In der entscheidenden Phase bietet die CA Immo 829,4 Mio. Euro, die Immofinanz-Gruppe 830,6 Mio. Eine zypriotische Tochter der Immofinanz überweist kurz darauf 9,6 Mio. Euro Provision an zwei Freunde Grassers, an Peter Hochegger und auf ein Konto von Walter Meischberger in Liechtenstein.


2007 stellte der Rechnungshof fest, das Paket sei viel zu billig verkauft worden. Von Immofinanz-Chef Petrikovics wurde die Aussage kolportiert: „Das Buwog-Geschäft damals, das war mit Sicherheit das Beste, was mir je passiert ist.“ (Profil, 5.11.2007)


 

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