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FotoBlog siegi.net

Die Kamera ist im Alltagsleben nicht immer dabei, ich werde dennoch versuchen, halbwegs regelmäßig diesen Blog mit Fotos zu füllen - und diese zu kommentieren. Meine Website http://www.lindenmayr.spoe.at/

Öffentlich, seit 2007-10-18 18:55:19 eröffnet von Siegi Lindenmayr

Letzte Änderung: 2010-04-19 18:53:39

Neues vom Ilisu-Staudamm

Siegi Lindenmayr schreibt am 2008-12-22 15:04:43

Mit dem Staudamm soll das Wasser des Tigris auf einer 300 Quadratkilometer grossen Fläche gestaut werden, ohne Rücksicht auf die Umwelt und ohne Rücksicht auf die Menschen in diesem Gebiet. Die Türkei erfüllt ja bekanntlich so gut wie keine Auflagen. Wie ich den heutigen Medien entnehme, rückt die Deutsche Regierung von ihrer Exportgarantie ab. Man möchte aber gemeinsam (Deutschland, Schweiz, Österreich) allfällige weitere Entscheidungen bekanntgeben (morgen?).
Nun, ich hoffe, dass sich die drei Staaten endgültig aus dem Projekt zurückziehen.

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Masterplan Verkehr beschlossen

Siegi Lindenmayr schreibt am 2008-12-19 19:47:43

Nach 5 Jahren ist es sinnvoll, den 2003 beschlossenen Masterplan Verkehr zu evaluieren. Fragen wie "Haben sich die Rahmenbedingungen verändert?" oder "Können manche Ziele vielleicht früher erreicht werden?" wurden aufgeworfen. Nun, zwei Beispiele dafür: In den Bezirken innerhalb des Gürtels geht der Autoverkehr kontinuierlich zurück und im Bereich des Radverkehrs wird das Ziel "8% RadfahrerInnen-Anteil bis 2020" wegen guter Entwicklung auf das Jahr 2015 vorverlegt. Heute wurde die Evaluierung im Wiener Gemeinderat beschlossen. Der Leitspruch "Intelligente Mobilität - G'scheit unterwegs" ist unverändert gültig.

Link: http://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/verkehrsmasterplan/

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Eine große Ära geht zu Ende

Siegi Lindenmayr schreibt am 2008-12-18 22:33:12

Heute Abend findet im Atrium der ÖBV das "Abschiedskonzert" für und mit dem Generaldirektor der ÖBV, Dr. Hans Hauf, statt. Wenn das Wort Kultursponsoring, insbesondere für junge KünstlerInnen, im Zusammenhang mit Versicherungen fällt, denkt jeder an Dr. Hauf.
Sein Motto: Jede Ausstellung, jedes Konzert ist ein Fest, wenn Menschen verschiedener Sprache, verschiedener Herkunft im Kunstwerk einen Ort der Begegnung finden.
Symbolträchtig ist am Bild das noch unbesetzte Schlagzeug im Atrium zu sehen, sein Lieblingsinstrument. Ich bin sicher, persönlich wird er weiter auch in der Pension Konzerte organisieren. Alles Gute, Hans!

Link: http://www.oebv.com/aktiv/veranstaltungen/index.html

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Verkehrssicherheit

Siegi Lindenmayr schreibt am 2008-12-17 06:26:49

SP-Lindenmayr: Wien widmet Unfallforschung und Unfallverhütung
breites Augenmerk
Utl.: Individuelles Fehlverhalten im Verkehr für politisches Kleingeldmünzen ungeeignet =

Wien (SPW-W) - "Gerade die Stadt Wien nimmt seit vielen Jahren bei
der Verkehrs-Unfallforschung und bei Maßnahmen zur Unfallverhütung
eine Vorreiterrolle ein. Das spiegelt sich auch im jahrelangen
deutlichen Rückgang der Zahl der Verkehrsunfälle mit Toten und
Verletzten wider. In jüngerer Zeit ist jedoch bedauerlicherweise zum
Teil eine gegenläufige Entwicklung, hauptsächlich durch die Häufung
von individuellem Fehlverhalten von Verkehrsteilnehmern,
festzustellen. Das ist Anlass für die Stadt, das umfassende Spektrum
der Unfallverhütungsmaßnahmen weiter zu intensivieren. So werden
bauliche Maßnahmen, wie die Schaffung von Lichtsignalanlagen für
FußgängerInnen, die Errichtung von Fahrbahnteilern und
Fußgängerinseln, die Vorziehung von Gehsteigen in Kreuzungsbereichen,
die Entschärfung von prekären Verkehrspunkten usw. laufend
fortgesetzt, wie ebenso Sicherheitskampagnen in den Medien der Stadt
durchgeführt werden", stellte Dienstag der Vorsitzende-Stellvertreter
des Verkehrsausschusses des Wiener Gemeinderates, SP-Gemeinderat
Siegi Lindenmayr, in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien zu der
von der ÖVP und den Grünen angesprochenen Thematik und der damit
verbundenen Kritik an der Stadt Wien fest.

Der Gemeinderat erinnerte daran, dass bauliche
Verkehrssicherheitsinitiativen nicht immer auf die Zustimmung sowohl
von Anrainern, Parteien und jeweils bestimmten
VerkehrsteilnehmerInnen stießen und es deshalb nicht immer leicht
wäre, entsprechende Maßnahmen auch umzusetzen. Lindenmayr: "Dazu
kommt noch, dass politisch motivierte, individuelle und aus der Hüfte
geschossene Sichtweisen über die Unfallursachen oftmals den
Ergebnissen wissenschaftlicher Studien nicht standhalten. Nirgends
ist z.B. wissenschaftlich untermauert, dass die Grün-Blink-Phase in
Österreich eine der Hauptursachen für die Zunahme von Unfällen mit
FußgängerInnen ist. Blinkt das grüne Licht einer Lichtsignalanlage
vor einer Kreuzung oder vor einem Fußgänger-Übergang, so leuchtet das
rote Lichtsignal für die Fußgänger weiterhin. Dies könne rationalen
Überlegungen zu Folge, also nicht die wesentliche Ursache für Unfälle
mit Fußgängern sein", erklärte Lindenmayr. Auch für die Fußgänger
schaffe seiner Überzeugung nach, so der Mandatar, das grüne
Blinklicht bei den Fußgängerampeln Sicherheit, weil es anzeige, dass
nun rasch die Fahrbahn überquert werden müsse.

Erstaunt zeigte sich der SP-Mandatar über die Forderung von
VP-Verkehrssprecher Gerstl nach Temporeduzierungen. Lindenmayr: "In
den Bezirken sind es gerade oftmals die ÖVP-MandatarInnen, die sich
gegen eine solche Maßnahme vehement aussprechen. Kollege Gerstl wäre
jedenfalls gut beraten, sich zuerst mit seinen Parteikollegen in den
Bezirken abzusprechen, bevor er frisch von der Leber weg eine solche
Forderung erhebt. Jedenfalls unterstreicht die Forderung Gerstls
einmal mehr die Zerrissenheit und damit die Unglaubwürdigkeit der
Wiener ÖVP auch in Verkehrsfragen".

Abschließend meinte Lindenmayr, dass es in erster Linie Aufgabe
aller am Verkehrsgeschehen Beteiligter sein müsse, auf der Grundlage
des Vertrauensgrundsatzes selbst den wichtigsten Beitrag zur
Verkehrssicherheit zu leisten. "Wer meint, individuelles
Fehlverhalten von Verkehrsteilnehmern unbedingt mit dem Münzen von
politischem Kleingeld verbinden zu müssen, der leistet jedenfalls
keinen essenziellen Beitrag zur Hebung der Verkehrssicherheit",
schloss Lindenmayr. (Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ Klub Rathaus, Presse
Tel.: (01) 4000-81923
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS231 2008-12-16/13:52

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Gehsteigparken in der Rossau

Siegi Lindenmayr schreibt am 2008-12-17 06:16:51

Ich hatte heute abend ein nettes Gespräch mit einem Bewohner des Hauses Rögergasse 5, der sich zu Recht darüber beschwerte, dass immer wieder Fahrzeuge den schmalen Gehsteig vor seinem Haus verparken. Das kann ich natürlich nachvollziehen, wie man am Foto unschwer erkennen kann. Wesentlich leichter erfüllbar scheint mir aber seine zweite Anregung zu sein: Radfahren gegen die Einbahn im letzten Bereich der Seegasse mit Querung der Rossauerlände. Ich denke, mit relativ wenig Aufwand wäre hier eine Änderung - analog zum Bereich bei der Glasergasse - möglich.

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