Die AK vertritt ungefähr 2,7 Millionen ArbeitnehmerInnen und ist deren gesetzliche Interessensorganisation. Nächstes Jahr ist sie 90 Jahre alt, denn am 26.2.1920 wurde sie im Nationalrat beschlossen.
Nun liegen die ersten Ergebnisse der aktuellen Wahlen vor: in Vorarlberg für die FSG nicht so erfreulich, nur mehr rund 21% wurden erreicht. In Salzburg dafür umso erfreulicher: unsere Gewerkschaften haben ihre bisherige Zweidrittelmehrheit auf 68 Prozent ausbauen können. Nach dem Ende der schwarz-blau-orangen Bundesregierung hat auch die Sozialpartnerschaft wieder mehr politisches Gewicht und damit auch die AK.
Nun gilt es, die Schieflage zuungunsten der unselbständig Beschäftigten wieder zu korrigieren.

Siegi Lindenmayr schreibt am 2009-02-07 18:38:14
Heute, 6.2., ist der internationale Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung. Von dieser schwerwiegenden Menschenrechtsverletzung sind schätzungsweise 150 Millionen Frauen und Mädchen betroffen. In manchen Ländern Afrikas sind es bis zu 90% der Frauen, die beschnitten sind, aber auch in Asien, Europa und den USA sind Fälle dokumentiert. In Österreich schätzt man die Zahl auf 6.000, in Deutschland auf zumindest 20.000. In Wahrheit sind diese grausamen Riten Teil der Unterdrückung von Frauen durch Männer.
Das Erschreckende an der Islam-Debatte sind nicht nur die eh schon häufig zitierten Studienergebnisse, sondern die Reaktionen der Funktionäre: sie verharmlosen die Ergebnisse und werfen Kritikern Islam-Hetze vor. Und der Studienautor wird überhaupt mit Schmutzkübeln überhäuft.
Unter diesem Schlachtruf zog die Vorgängerpartei der ÖVP anno 1934 gegen die Sozialdemokraten ins Feld. Das BZÖ (aus Nordslowenien?) formuliert nun im Wahlkampf bewusst den Namen des Alkoholikers (1,8 Promille) und Gesetzesbrechers (Tempo 170 und mehr) für den Stimmzettel. Eine Brücke haben sie auch nach ihm benannt, dem Don Promillo.
Gestern vor 40 Jahren fand das letzte öffentliche Konzert der Beatles statt. Am 30.1.1969 spielten sie - gemeinsam mit Billy Preston - unter freiem Himmel am Dach der Apple-Studios rund eine dreiviertel Stunde bis die Polizei die Veranstaltung beendete. Einige Wochen später heirateten Yoko Ono und John Lennon, die statt einer Hochzeitsreise ihre berühmten "Bed-Ins" veranstalteten, die als Demonstrationen für den Frieden gedacht waren. Diese Bed-Ins lösten weltweit großen Pressewirbel aus, bei einer dieser Friedensdemos entstand live der Song "Give Peace A Chance".