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Bettina Stadlbauers Blog

Hier auf Campa werde ich regelmäßig über meine Arbeit bei den SPÖ Bundesfrauen berichten.

Öffentlich, seit 2007-12-05 12:27:52 eröffnet von Bettina Stadlbauer

Letzte Änderung: 2009-06-29 09:42:25

Obama und die Frauenpolitik - wie erfreulich!

Bettina Stadlbauer schreibt am 2009-01-23 11:30:56

wie ich einer apa-meldung von gestern nacht entnehmen konnte, hat der neue us-präsident barack obama ein bekenntnis zum recht der frau auf abtreibung abgelegt! das ist überaus erfreulich!

in einer erklärung zum 36. jahrestag der legalisierung des schwangerschaftsabbruchs durch das us-verfassungsgericht meinte er: "ich fühle mich weiter dem recht der frau auf freie entscheidung verpflichtet." und weiter "das urteil der washingtoner richter 1973 habe nicht nur die gesundheit der frau und die selbstbestimmung über ihren körper geschützt, sondern einem höheren prinzip ausdruck verliehen: dass sich der staat nicht in unsere privatesten familienangelegenheiten einmischen soll".

das sei den leuten von hli, radikalen, katholischen abtreibungsgegnern (zu 80 % männlich und damit zu 100 % nie in dieser situation!) und teilen von övp und fpö/bzö ins stammbuch geschrieben!

Offener Brief an die "Aktion Leben"

Bettina Stadlbauer schreibt am 2009-01-21 14:55:46

Die SPÖ Frauen haben am Mittwoch einen Offenen Brief an die "Aktion Leben" zu Handen der Generalsekretärin Martina Kronthaler gesandt, in dem sie auf eine Aussendung der Kathpress vom 20.1.2009 zu Fristenregelung und "Aktion Leben" eingehen. ****

Anbei der Offene Brief im Wortlaut:

"Sehr geehrte Frau Kronthaler!

Mit Befremden habe ich einer Aussendung der Kathpress entnommen, dass es zwischen den Anliegen der SPÖ und der Aktion Leben Gemeinsamkeiten geben soll. Es gab bereits im Dezember 2007 ein Gespräch, bei dem wir unmissverständlich klar gestellt haben, dass an der Fristenregelung nicht gerüttelt werden darf auch nicht im Zusammenhang mit zusätzlicher Beratung.

Wir schätzen zwar Ihre Bemühungen sehr, sich von fanatischen Aktivisten wie jene von „Human Life International“ abzugrenzen. Aber beim Thema „Schwangerenberatung“ gehen unsere Ansichten eindeutig auseinander.

Es gibt in ganz Österreich bereits 300 Familienberatungsstellen, die Schwangere zur Information und zur Hilfestellung aufsuchen können. Die SPÖ Frauen betonen immer wieder, dass jeder Zusatz zur Fristenregelung eine zusätzliche Hürde für Frauen bedeutet und somit abzulehnen ist.

Wenn die Aktion Leben sich für Schutzzonen vor Abtreibungskliniken stark machen will, wird die SPÖ sie sicher dabei unterstützen.

Unserer Ansicht nach ist die beste Methode, um ungewollte Schwangerschaften zu verhindern, eine gute und moderne Aufklärung. Hier vermissen wir immer noch ein deutliches und klares Bekenntnis der katholischen Kirche zur Empfängnisverhütung. Dies wäre hoch an der Zeit und sehr hilfreich.

Mit freundlichen Grüßen

Bettina Stadlbauer

SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin"

Nachricht von Ingela Bruners Rücktritt ist sehr bedauerlich

Bettina Stadlbauer schreibt am 2009-01-19 18:05:05

Die Nachricht, dass Ingela Bruner, die einzige Rektorin in Österreich, ihren Rücktritt bekannt gegeben hat, ist wirklich sehr bedauerlich. Sie war die einzige Frau im Kreise der Rektoren und somit war ihre Bestellung historisch. Nun sind die männlichen Rektoren wieder unter sich.
Bruner hat sich für den freien Universitätszugang stark gemacht, mit ihr verlieren die Studierenden eine engagierte Rektorin!

5 Kommentare -

Zeitgemäße Aufklärung für Jugendliche wäre notwendig

Bettina Stadlbauer schreibt am 2009-01-14 14:34:43

Es ist sehr ärgerlich wie viel Platz die Medien schon wieder den katholischen Kirchenvätern geben, die untereinander diskutieren welche Art der Empfängnisverhütung am verwerflichsten für die Kirche ist. Warum können uns diese überholten theologischen Debatten nicht endlich erspart bleiben. Müssen wir uns in der heutigen Zeit wirklich noch damit befassen ob Empfängnisverhütung notwendig ist?

Ja, Empfängnisverhütung ist richtig. Das steht außer Zweifel. Und wir brauchen endlich gute moderne Aufklärungskampagnen, die auch die Jugend erreichen und die nicht von den Jugendlichen belächelt werden. Ungewollte Schwangerschaften unter Jugendlichen sind trotz allseits präsenter "Sexualaufklärung" in den Magazinen längst nicht Vergangenheit - im Gegenteil. Das wäre die Herausforderung!

Frauenquoten in der Wirtschaft

Bettina Stadlbauer schreibt am 2008-12-09 15:46:28

Es freut mich sehr, dass der Vorstoß der Frauenministerin Gabi Heinisch-Hosek, eine verpflichtende Frauenquote von 40 Prozent in Aufsichtsräten einführen zu wollen, nun in den Medien so breit diskutiert wird. Dass Quoten sinnvoll sind, ist sicher. Überall, wo sie eingeführt wurden, haben sie sich bewährt. In Norwegen hat die verpflichtende Einführung einer 40-Prozent Quote im Aufsichtsrat von Unternehmen einen rasanten Anstieg der Frauen nicht nur in den Aufsichtsräten sondern auch in den Führungspositionen bewirkt. Es ist zu hoffen, dass mit mehr Gleichberechtigung auch die Rechte und Chancen aller Frauen steigen. Die Einkommensschere muss endlich geschlossen werden. Österreich darf nicht in dieser Frage zum Nachzügler-Land in Europa werden. In vielen Bereichen haben wir schließlich in Österreich auch in der Frauenpolitik eine Vorreiterrolle und preschen immer wieder mit Gesetzen vor, die Vorbildwirkung haben!

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