nach der gestrigen plenarsitzung bin ich erst um 5 uhr morgens ins bett gekommen. aber mit einem super gefühl. diese unglaubliche stimmung im plenarsaal als wir gemeinsam mit den grünen, fpö und dem bzö die studiengebühren abgeschafft haben und die övp mit verwirrten gesichtern dortgesessen ist, hat mich heute früh leicht aufstehen lassen. flucks. die nächste aktion. Heute ist equal pay day. gemeinsam mit aks, sj, jg und dem vsstö haben barbara prammer und ich auf die noch immer vorherrschende einkommensungerechtigkeit zwischen frauen und männern aufmerksam gemacht. Frauen verdienen noch immer ein drittel weniger als männer. daher hier nochmals unsere forderungen: einkommensschere schließen, bessere möglichkeiten für frauen auf vollzeitjobs, maßnahmen in der wirtschaft, dh. wirtschaftsförderungen an frauenförderung zu koppeln und selbstverständlich mehr transparenz der einkommen. als spö frauen werden wir die frauen in österreich stärken und der wirtschaft auf die finger schauen! auf nach oberösterreich - der wahlkampf geht ins finish.
only 3 days left…..

Bettina Stadlbauer schreibt am 2008-09-25 15:45:13
war, dass ich mich so sehr über julia ortner vom falter geärgert hab, die in ihrem kommentar "frauen sind nicht nur muttis, sie wollen auch mehr verdienen" feststellt, dass "niemand sich derzeit um frauenpolitik abseits von kinderkriegen und familienleben schert, nicht einmal die grünen"
frauenpolitik kam in den österreichischen medien in wahlkampfzeiten wenig bis gar nicht vor. das hat sich dann doch diese woche geändert. immerhin können/werden wir frauen wahlentscheidend sein. 52% der wählerInnen sind weiblich. sogar im kurier findet man heute auf seite 3 einen frauenschwerpunkt. erfreut bin ich über die feststellung, dass kinderbetreuung allein nicht frauenpolitik sein kann. die konkreten politischen inhalte und forderungen liefert barbara prammer dazu - schwammig bis inhaltsleer hingegen eva glawischnig.