Gestern hat die UN einen Zwischenbericht über den Stand der Erreichung der Jahrtausend-Entwicklungsziele veröffentlicht: Bei der Bekämpfung von Armut ist viel erreicht worden, wenn auch mit sehr unterschiedlichem Erfolg in den einzelnen Weltgegenden. Anderswo ist viel zu wenig weitergegangen, besonders bei der Reduzierung der Müttersterblichkeit liegt noch ein sehr weiter Weg vor uns. Gerade dieses Ziel - verbunden mit dem Zugang zu modernen Verhütungsmethoden und selbstbestimmter Familienplanung - ist ein relativ "günstiges" und für die Erreichung anderer Ziele ein wichtiger Schlüssel.
Außerdem wird es Zeit, sich über die Ziele nach 2015 Gedanken zu machen, ohne dabei die Fehler in der Konzeption der ersten MDGs zu wiederholen. Was unumgänglich ist: unsere Finanzierungszusagen einhalten, gerade Österreich ist da ja besonders weit entfernt. Wir sind aufgerufen, einen Budgetpfad zu erstellen, wie wir zumindest bis 2018 unsere Zusagen einhalten werden können.

Petra "Penny" Bayr schreibt am 2011-07-08 10:52:22
Auf einer Internet-Seite der Nazis verunglimpft zu werden, ist ja für AntifaschistInnen eigentlich eine Ehre. Aber so ganz will sich meine Freude darüber nicht einstellen, dass ich mit Foto und Zitat und als "Gans" tituliert auf der Alpen-Donau Seite der Rechten erscheine. Was daran so ärgert, ist die Tatsache, dass die österreichische Justiz und Exekutive seit Jahren nicht in der Lage ist, etwas gegen dieses Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit verbreitende Machwerk zu unternehmen. Ungestraft werden Menschen ausländischer Herkunft als Schmarotzer generalisiert, dem Herrenmenschentum das Wort geredet und antifaschistische Stimmen verunglimpft.
100 Jahre begehen wir nun den internationalen Frauentag, 100 Dinge sind noch zu tun um zu einer wirklichen Gleichstellung von Frauen zu kommen. Bereits heute am 3. März haben wir wienweit - und natürlich auch in Favoriten - zum Frauentagsfest der Wiener SPÖ Frauen am 12. März eingeladen und dazu Kipferln verteilt. Details zum Frauentagsfest im ega sind im untenstehenden Link zu finden.
Ich hatte diese Woche die Gelegenheit, bei einer internationalen Konferenz von ParlamentarierInnen in Jerusalem teilzunehmen. Etwa 500 europäische ParlamentarierInnen kamen in den Genuss eines wirklich hochkarätigen Programms, so hatten wir unter anderem die Gelegenheit dem israelischen Staatspräsidenten, Schimon Peres, zu treffen. Natürlich ging er in seiner Rede auch auf die Situation im Nahen Osten ein, speziell auf die Lage im Nachbarland Ägypten, mit dem Israel seit 1979 einen Friedensvertrag hat.