Wie nicht anders zu erwarten war, haben die G-20 Hand an den Kapitalismus gelegt - um ihn weiter am Leben zu erhalten anstatt endlich ernsthaft über Alternativen nachzudenken. Herumzudoktern wird aber das Systam, das weit über eine Milliarde Menschen in extreme Armut geführt hat, nicht besser machen - es wird nur noch ein paar Jahre länger Menschen und Natur ausbeuten und eine Erde zurücklassen, die ausgesogen, vergiftet und voller Konflikte sein wird. Die Kontrolle der internationalen Finanzsysteme ist fein, aber nicht des Rätsels Lösung. Und dass 20, in keiner Weise dafür demokratisch legitimierte Staaten, sich als Retter der Welt gerieren, macht die Sache nicht gerade glaubwürdiger...

Petra "Penny" Bayr schreibt am 2009-04-02 17:40:17
Heute hatten wir ein außergewöhnliches, doch wichtiges Thema als Zentrum einer Presekonferenz: das Femidom. Seit 20 Jahren am Markt ist es noch immer weitgehend unbekannt und dabei doch eine probate Methode, dass Frauen sich selbstbestimmt vor sexuell übertragbaren Krankheiten und ungewünschter Schwangerschaft schützen können. In Österreich ist es schwer zu bekommen, in der Entwicklungszusammenarbeit wird es kaum eingesetzt. Dabei wäre es gerade dort leicht zu verteilen, einfach anzuwenden und ein sicherer Schutz für Frauen, die oft Männern ausgeliefert sind und nicht in der Lage, unerwünschten und ungeschützten Sexualverkehr anzuweisen.
Die APA berichtet: "Klagenfurt - Der Kärntner Landehauptmann Dörfler hält Frauen für zu sensibel, um in der Politik bestehen zu können. "Frauen sind zu schade für die Politik, sie sind viel sensibler als Männer, zu sensibel", so der BZÖ-Politiker in der Tageszeitung "Österreich". Auf die Frage, ob Frauen demnach hinter den Herd gehörten, meinte Dörfler, da könne "Mann wie Frau stehen. Wenn aber eine Familie da ist, sollte nur ein Partner Karriere machen, wir sollten uns vielmehr wieder an die wahren Werte in der Familie besinnen", meinte der Landeshauptmann."
Der Papst reist nach Afrika und verkündet dort die ultimative Wahrheit: Präservative verschlimmern Aids nur noch mehr!
Wir ziehen alle an einem Strang - für die Rechte der Frauen, gegen die glößer werdende Einkommensschere, für Selbstbestimmung und geteilte Macht!