Heute machte die Hofburg auf Tour Station in Favoriten, wo junge Menschen die Möglichkeit hatten, ihre Anliegen und Botschaften an die Republik loszuwerden. Da konnte ich mir ein Foto auch nicht verkneifen ;-)
Am meisten diskutiert wurde die Frage, ob es sich überhaupt auszahlt, zur Wahl zu gehen. Darauf gibt es nur eine Antwort: JAAAA! Nichtwählen senkt die Wahlbeteiligung und abgesehen davon, dass unsere Vorfahren das Wahlrecht hart erkämpft haben und wir es in einer lebendigen Demokratie auch ausnützen müssen, bedeutet eine niedrige Beteiligung, dass jede Stimme für Rosenkranz und Co. doppelt zählt.
Weiß wählen ist keine politische Option! Nur weil die ÖVP nicht in der Lage war, dass sie selbst mit einem Kandidaten oder einer Kandidatin ins Rennen geht, ist das kein Grund, sein Wahlreicht wegzuwerfen. Mit dem Aufruf zum Weiß-Wählen entpuppen sich viele ÖVP PolitikerInnen einmal mehr als Menschen mit einem höchst ungesunden Demokratieverständnis. Das ist für Menschen, die selbst Politik machen und dafür ja auf Wählerstimmen angewiesen sind, ausgesprochen verantwortungslos.
Und wer die Ahnungslosigkeit von FPÖ FunktionärInnen bestätigt haben will, dem sei das Interview des Ö3 Micro Mannes mit der FPÖ Jugendreferentin aus Wels zum Thema Bundespräsidentenwahlen via unterem Link empfohlen!
Link: http://www.politwatch.at/stories/wenn-dummheit-zum-talent-wird/

Petra "Penny" Bayr schreibt am 2010-04-17 18:17:20
Zu diesem Thema fand gestern abends eine spannende Diskussion der Wiener SPÖ Bildungsorganisaiton statt. Barack Obama hatte ja schon im Wahlkampf mit einer Neuaufstellung der Lateinamerika Politik geworben, ein paar kleine Erleichterungen in der Blockade gegenüber Kuba gibt es mittlerweile auch, aber ist das wirklich eine neue Außenpolitik der USA gegenüber ihrem südlichen Nachbarn?
Wer tagelang braucht, um sich auf Druck der Boulevardmedien zu einem halbherzigen Beknntnis zum Verbotsgesetz durchzuringen, wer wochenland braucht um klarzustellen, dass es Gaskammern gegeben hat, wer nach wie vor Probleme mit dem antifaschistischen Grundkonsens dieser Republik hat, den braucht niemand an der Spitze des österreichischen Staates. Auch wenn es eine Sie ist.
Bereits zum achten Mal haben die Favoritner SPÖ Frauen heuer den "roten Pullover gegen die soziale Kälte" vergeben. Mehr als würdige Preisträgerin war diesmal Christl Lenk, die seit vielen Jahren die Bassena in der Hansson Siedlung leitet, ein breites Angebot für Jung und Alt auf die Füße stellt und immer dort zur Stelle ist, wo Menschen Hilfe, Zuspruch und Beistand brauchen.