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Petra "Penny" Bayr

Politik besteht aus Höhen und Tiefen, von beiden mag ich hier unregelmäßig berichten. Große wie auch kleine Ereignisse schreien danach kommentiert zu werden, bejubelt, bejammert oder einfach nur mitgeteilt. Jedenfalls freu ich mich über Tipps, Beistand und Solidarität!

Öffentlich, seit 2008-07-15 20:30:48 eröffnet von Petra "Penny" Bayr

Letzte Änderung: 2010-02-04 12:07:55

ohne Eis kein Bär

Petra "Penny" Bayr schreibt am 2009-07-06 12:04:56

ohne Eis kein BärAls Stammgast der Klimatour war ich natürlich auch heuer bei der Station in Wien mit dabei, um die klimaschonend Bewegten zu begrüßen. Besonderer Respekt galt allseits dem Eisbären - in dieser Verkleidung bei sommerlicher Schwüle Fahrrad zu fahren verdient wirklich Bewunderung. Die verdient auch der Wiener Gemeinderat Jürgen Wutzlhofer, der ein Klapprad in blitzartiger Geschwindigkeit fahrbereit umgebaut hat und den Umweltminister dabei um Längen schlug...


Die Klimatour ist eine wirklich gute Chance, vielen Menschen in Österreich zu vermitteln, was sie selbst zum Klimaschutz, für eine faire Entwicklung und für eine soziale Ballance auf dieser Welt beitragen können - und sie ist noch einige Zeit weiterhin in Österreich unterwegs!

Link: http://klimatour.at/

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Jede Menge sommerliche Feste

Petra "Penny" Bayr schreibt am 2009-07-06 11:38:52

Regenbogenparade 2009Die Eröffnung des ega Sommergartens am Freitag und die Regenbogen Parade am Samstag haben den politischen Sommer 2009 eingeläutet. Beidemale ging es laut und mit viel Rhythmus zur Sache, beidemale mit einem politischen Anliegen: Bei den wöchentlichen Weltmusik-Konzerten im ega wird auch für ein Projekt mit dem Schwerpunkt Ausbildung in Brasilien unterstützt. Bei der Regenbogenparade forderte ein stattlicher kunterbunter Aufmarsch endlich die gleichen Rechte für alle Paare. Dafür die ÖVP im Parlament zu überzeugen, ist das Bohren sehr harter Bretter, wie wir aus den letzten Jahren wissen - und doch ein Unterfangen, für den sich jede Anstrengung lohnt. In den Wägen der SPÖ war die Stimmung bestens - das gibt viel Kraft für neue Anläufe auf parlamentarischer Ebene.

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Toleranz HAT viele Gesichter, fast 14.000!

Petra "Penny" Bayr schreibt am 2009-06-29 21:22:02

die Kampagne "Toleranz hat viele Gesichter" auf dem diesjährigen Donauinselfest war ein umwerfender Erfolg! beinahme 14.000 Menschen haben sich fotografieren lassen oder ihr Bild selbst auf www.fuertoleranz.at hochgeladen und damit ein eindeutiges Statement gegen Fremdenhass und Rassismus und für ein friedliches Miteinander abgegeben. Im Herbst soll dann daraus das weltgrößte politische Plakat für Toleranz und gegen Ausgrenzung entstehen - als Mosaik von tausenden Gesichtern, die gegen rechte Hetze und das Bedienen von Vorurteilen einstehen. Und natürlich ist es bis dahin noch weiter möglich, auf die Aktion hinzuweisen und FreundInnen einzuladen, auch ihr Gesicht auf der Seite zu zeigen!

Link: http://www.fuertoleranz.at

Keine rechten Entgleisungen ...

Petra "Penny" Bayr schreibt am 2009-05-29 08:30:19

... sondern bewußt gesetzte Provokationen der rechten Parteien sind es, die die Diskussion entfachen. Mit jedem Tabubruch, täglich hundertfach alleine im Parlament begangen, versuchen sie ihr Abgehen vom antifaschistischen Konsens zu normalisieren. Mit jedem Mal wird es normaler, dass rassistische, antisemitische und fremdenfeindliche Aussagen in der Öffentlichkeit getätigt werden, mit jedem rechten Rülpser sinkt die "Aufreger-Schwelle". Das ist alles kein Zufall und es sind keine irrtümlichen Entgleisungen, sondern eine Taktik, für die von FPÖ und Co seit langem die Geleise gelegt worden sind. Und aus den Mündern heraus kann immer nur kommen, was in den Köpfen drinnen ist.

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Tag der Arbeit - überall!

Petra "Penny" Bayr schreibt am 2009-04-29 12:39:22

Plakat aus EcuadorDer 1. Mai ist als internationaler Kampftag für gerechte Arbeitsbedingungen und faire Entlohnung einer der weitverbreitetsten Feiertage überhaupt. Die Arbeitspolitik bei uns dreht sich vor allem um den Kampf gegen Arbeitslosigkeit, für gleiche Einkommen von Frauen und Männern und um angemessene Gehalts- und Lohnerhöhungen.


International gesehen zeigen sich uns noch viel mehr Baustellen: menschenwürdige Arbeit und existenzsichernde Einkommen sind angesichts von Sklavenarbeit und unvorstellbarer Ausbeutung in vielen Länder ferne Vision. Ausbeuterische Kinderarbeit und das ungeschützte Hantieren mit hochgiftigen Substanzen stehen in ärmeren Ländern ebenso auf der Tagesordnung wie keinerlei Schutz von Schwangeren Frauen und dem absoluten Verbot, Gewerkschaften zu Gründen, die für die Rechte der ArbeitnehmerInnen effektiv kämpfen könnten. In vielen Gegenden der Welt gibt es Freihandelszonen, in denen so gut wie jedes Recht von ArbeitnehmerInnen auch in besser entwickelten Ländern ausgeschaltet ist - damit die Pordukte "konkurrenzfähig" bleiben - natürlich auf Kosten der sozialen und Menschenrechte und zu Lasten der Umwelt.


Menschenrechtsverletzungen im Bereich der Arbeit müssen nicht nur über diplomatiosche Kanäle immer wieder angesprochen werden - wir können selbst als Bund, Länder und Gemeinden dazu beitragen, dass international die Arbeitsbedingungen für Menschen und Umwelt erträglicher werden: durch ethische und faire Kriterien in der öffentlichen Beschaffung. Damit kann ausgeschlossen werden, dass Produkte und Dienstleistungen gekauft werden, bei denen Menschen ausgebeutet werden. Die Sensibilisierung der öffentlichen Beschaffung ist einer meiner Schwerpunkte, zu dem ich in dieser Legislaturperiode besonders aktiv sein möchte.

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