Die Sektion 21 der SPÖ Simmering hat zu einem Fest in der Herbortgasse 24 eingeladen und zahlreiche Besucherinnen und Besucher kamen. Vor allem nutzten viele Kinder unser tolles Angebot von den Kinderfreunden und von der Parkbetreuung Balu & Du unsere Christa Bleyer schminkte die Kinder mit ihren kreativen Kräften ganz außergewöhnlich . Es schwirrten Prinzessinnen und Spidermen, Divas und Hulks zwischen unserem Sektionslokal und dem Hof herum. Wir haben wieder Kontakt zu einigen Mieterinnen und Mietern in dem Hof wo wir beheimatet sind, gefunden. Trotz eisiger Temperaturen sind die Kinder die meiste Zeit im Freien geblieben und die Erwachsenen haben sich drinnen bei Kaffee und Mehlspeisen, aber auch bei den Kameruner Spezilaitäten Fisch, Kochbanane und "gebackene Mäuse" aufgewärmt. Früher hat unsere Pionierin Grete Trost immer wieder gebackene Mäuse gebracht. Es ist schön, dass diese Staffette weitergegeben werden konnte und Grete sich nicht mehr um die Mäuse kümmern muss. Zahlreiche Mitglieder und auch Funktionäre haben vorbeigeschaut und wir sind wieder gut ins Gespräch gekommen. Alle fiebern schon der Wahl hin und wir bemühen uns um jede Stimme. Die Unterstützung bei unserem 5 Punkte Paket ist fulminant und die Leute wissen, dass wir uns anstrengen.

Christine Lapp schreibt am 2008-09-21 17:28:29
Besuch beim Bahnhof Simmering um 4 morgens. Darauf freue ich mich, denn hinter die Kulissen von wichtigen Betrieben zu schauen, ist immer eine wichtige Erfahrung. Um 4 Uhr in der Früh kommen die Straßenbahnfahrer und auch einige Fahrerinnen. Die morgendliche Stimmung ist ruhig und von wenigen Gesprächen gekennzeichnet. Einige Fahrer sind schon zeitig in der Früh mit Scherzen auf den Lippen unterwegs. Jede/r nimmt sich seinen Einsatzplan, wo die Fahrzeiten, Pausen und der Dienstbeginn sowie das Dienstende eingetragen sind. Eine junge Dame überwacht, dass alle ihren Dienst antreten. Thomas Ptak und Willi Czizek gehören ebenfalls zum Bahnhof und haben Paulette Böhm und mich mitgenommen. Pauli bringt eine Biskuitroulade mit, und ich drapiere Feuerzeuge, Kulis und einige andere Mitbringsel zur Wahl auf den Tisch. Die Roulade wird gegessen, dazu gibt es mehrere Becher Automatencafe, der sehr gut schmeckt und auch die Kulis und die Feuerzeuge werden eingesteckt. Wir plaudern mit den Fahrerinnen und Fahrern und um 6 Uhr gehen wir wieder nach Hause. Gerlinde kommt aus Niederösterreich und hat sich um 3.15 von zuhause auf den Weg nach Simmering gemacht. Sie hat heute Dienst bis 13 Uhr und morgen geht es wieder los. Hut ab vor diesen Leuten, die uns zuverlässig in die Arbeit, Schule und sonst wo hinbringen. Sie bändigen die roten Straßenbahnen mit ihren 35 Metern und 15 Tonnen. Die Stadt funktioniert wie ein Uhrwerk und alle wissen um ihre wichtige Aufgabe, die sie auch gut erfüllen.
Bei den Verteilaktionen und meinen Busfahrten komme ich leicht mit den Leuten ins Gespräch. Eine alte Dame erzählt mir, wie sie als Kind das 34er Jahr erlebt hat, als neben ihr im Rabenhof Leute gejagt wurden. Sie erzählt mir auch, dass sie bereits 10x hätte ausgeraubt werden sollen. Aber jedes Mal hat sie es durch ihre Pfiffigkeit verhindern können und ist nicht zu Schaden gekommen. Eine vorgetäuschte Verwandte wollte 16.000 € telefonisch bei ihr borgen und sie hat so getan als ob sie die Frau am Telefon als ihre Großnichte erkennen würde und dass diese doch wissen muss, dass sie das ganze Geld der anderen Großnichte gegeben hat. Dieses Telefongespräch war dann schnell beendet.
Der Tag des Kindes war in Simmering ein gelungenes Fest. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher viele, viele Kinder und ein großes Programm. Prominente Gäste waren auch Stadträtin sandra Frauenberger und Stadtrat Rudi Schicker, die bei einer Runde durch das Gelände auch zahlreiche Stationen absolviert haben. Beim Hufeisenwerfen und beim Dosenschießen gab es viel Spaß. Die erste Ausfahrt mit dem knallroten Autobus war auch sehr gelungen. Wir sind dreimal vom Tag des Kindes über die Hauptstraße durch Kaiserebersdorf gefahren, hatten zahlreiche Mitfahrer und entlang der Strecke viel Spaß. Einige junge Leute sind auch dazwischen zugestiegen. Der nächste Bus fährt am Samstag 13.9. ab 15 Uhr von der Grillgasse 3 wieder ab. Unser Wahlkampflied Don´t stop thinking about tomorrow wird dabei in voller Lautstärke gespielt.
Wir gehen auf Tour am Donauinselfest. Der Freitag Nachmittag ist meinen Begleiterinnen und Begleitern, Raymond NYA, Maria Ostermeier, Hiro Mandee, Armin Schusterbauer und mir am angenehmsten. Außerdem sind die Wochenendtermine schon voll mit Tag des Kindes und vielen Verteilaktionen. Wir starten um 14 Uhr im Macondo in Simmering und fahren dann zum Handelskai. Das Auto ist derzeit voll mit Wahlkampfmaterialien und wir schöpfen noch aus dem Vollen. Maßbänder, Kulis und Traubenzucker sind unsere Utensilien für den kommenden Nachmittag. Die Insel ist noch locker zu begehen und wir treffen an der Promenade Leute in Ferienstimmung, die gerne unsere Sachen nehmen und auch locker mit uns plaudern. Egal ob junge Familien, ältere Menschen oder mittelalterliche so wie ich es bin, die Stimmung ist wie auf einem großen Badestrand. Relaxed und coll würde man auf neudeutsch sagen. Wir besuchen den Team für Wien Stand und den Campa Stand. Dabei entdecken wir die T-Shirts von campa "meinneuesleben", die wir uns gleich bestellen. Lilli Bauer sammelt Infos für eine coole Presseaussendung. Markus Sibrawa, Petra Leitgeb und alle anderen sind dem Aufbaustress schon fast entkommen und plaudern mit uns. Wir wandern von Station zu Station und machen Rast bei einem Stelzen und Grillhendel-Stand. Wir treffen junge Leute aus Oberösterreich und versorgen die umliegenden Tische mit Traubenzucker. Für einen Jonke Opa unterschreibe ich meine Autogrammkarte. Auch unsere T-Shirts ziehen Aufmerksamkeit an und so kommen wir leicht ins Gespräch. Nach der Insel der Menschenrechte, wo wir den Aktivisten der JG Simmering Heinrich Himmer besuchen, treffen wir auch den unermüdlichen Friedensbewegten Alois Reisenbichler am Rand der Promenade. Bei der Arbeitsweltinsel kommen wir mit Franz zusammen, der als Beamter tatkräftig bei der GÖD mitmacht. Den Abschluss machen eine Stippvisite bei Fredl Kolls rollenden Verpflegungs-Stand und bei den Sandras und bei Christa, die ebenfalls Stände betreuen. Beim Rückweg sehen wir, dass sich um 21 Uhr die Massen auf die Donauinsel zu bewegen. Einen schillernden Inselnacht steht nichts mehr im Weg.