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LAPP BLOG 2012

Erfahrungen aus dem Leben einer Abgeordneten. Zusätzlich stelle ich Euch interessante Personen und Tätigkeiten in meinem Umfeld vor. Wenn ihr weiterhin dabei sein wollt, würde es mich freuen - Eure Christine Lapp www.christinelapp.at

Öffentlich, seit 2008-07-23 15:15:02 eröffnet von Christine Lapp

Letzte Änderung: 2012-01-08 12:05:42

Elfter Weiberball

Christine Lapp schreibt am 2010-02-16 17:33:09

Die letzten Vorbereitungen für den Simmeringer Weiberball werden erledigt. Wir sind ein Team von 38 Frauen, die an diesem Abend alles zur guten Unterhaltung unserer Gäste beitragen. Mehr als 400 Frauen besuchen den Simmeringer Weiberball. Sie kommen aus Nickelsdorf, aus St. Pölten aus Perchtoldsdorf und natürlich aus Simmering. Wir freuen uns über Besucherinnen aus Favoriten und anderen Bezirken. Diesmal ist das Motto "Männer" weil wir nämlich Schnitten als Ballspende hergeben, die fast so ähnlich klingen.


Wolfgang Aster ist unser bester Musiker, der die letzten zehnmal ebenfalls dabei war. Im Foyer gibt es diesmal wieder Karaoke und um Mitternacht tritt ein junger Favoritner auf, der auf dem Weg nach oben im Showgeschäft ist: Vincent Bueno, bekannt als Contest Gewinner und als Dancing Star. Zu Besuch kommt auch Barbara Prammer, die schon vor einigen Jahren zu Gast war und den Weiberball dann auch gleich in Linz eingeführt hat.


Wir freuen uns auch über den Besuch von Stadträtin Sandra Frauenberger, die ja in Simmering aufgewachsen ist. Diesmal trifft sie auf unserem Ball Friseurin Doris Zerava, die ihr in Jugendjahren so manch witzige Frisur gemacht hat.


Eine kommunale Top-Journalistin beehrt uns ebenso mit ihrem Besuch, nämlich Sandra Ritzberger von der Bezirkszeitung, die erstmals zum Weiberball kommt. Ihre Freundin Niddl begleitet sie beim Kennenlernen des Weiberballs.


Ein empörter Mann hat sich schon im Internet darüber aufgeregt, dass bei dieser Veranstaltung nur Frauen zugelassen sind. Hat er lange dazu gebraucht, zehn Jahre... Allerdings weiß er nicht, dass wir schon einige Male Männer als Gäste hatten. Diese hatten aber solche High Heels und Kleider an, dass so manche Ballbesucherin vor Neid erblasst ist.


Reminiszenzen an die früheren Weiberbälle sind auf www.christinelapp.at zu finden. Viel Spaß beim Durchklicken.

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Das ist die Wirklichkeit bei Rumänen und Pensionen!

Christine Lapp schreibt am 2010-02-06 12:22:20

Von 555 Beziehern sind 366 Deutsche, 31 Rumänen, 25 Briten und 18 Italiener

Von den 555 EU-Bürgern, die eine Ausgleichszulage ohne österreichische Pension beziehen, sind 31 Bezieher aus Rumänien, 366 der Bezieher, also die überwiegende Mehrheit kommt aus Deutschland, davon sind viele Menschen aus Österreich, die nach einem Berufsleben in Deutschland wieder nach Österreich zurückkehren. Man kann daher nicht von einem Massenphänomen sprechen, oder dass Österreich den "Rumänen die Pensionen bezahlt" wie in einer anderen Tageszeitung behauptet wird. Von rund 240.000 Augleichszulagenbeziehern sind lediglich 555 EU-Bürger mit einer kleinen EU-Pension. Diese 555 Fälle sind auch keine Missbrauchsfälle, sondern beziehen die Ausgleichszulage nach den geltenden EU-weiten Bestimmungen und haben ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich.

Die Leistungsbezieher müssen beweisen , dass sie auch hier in Österreich wohnen. Beim Verdacht, dass Missbrauch vorliegen könnte, wird die Pension nur bar ausbezahlt. Zudem wurden von der Pensionsversicherungsanstalt vorgenommenen Überprüfungen verschärft.

Es sei daher nicht möglich, dass Rumänen, wie behauptet wird, nach Österreich kommen, sich hier bei Bekannten oder Verwandten anmelden, die Ausgleichszulage beantragen und sich den Betrag nach Rumänien überweisen lassen. Wer in Österreich eine Ausgleichszulage bezieht, muss auch in Österreich leben - ein "Export" des Bezuges ist ausgeschlossen.

Aufgrund der Niederlassungsfreiheit ist es EU-Bürgern grundsätzlich möglich, sich in jedem EU-Staat anzusiedeln. Wenn ein EU-Bürger eine kleine Pension aus einem anderen Mitgliedsstaat bezieht, sich dann in Österreich ansiedelt, ist er zum Bezug der österreichischen Ausgleichszulage berechtigt. Das gilt auch im umgekehrten Fall. Übersiedelt ein österreichischer Pensionsbezieher in einen anderen EU-Staat, dann kann er auch an seinem neuen Wohnort die Differenz zur Mindestpension beziehen, falls seine Eigenpension unter diesem Betrag bleibt.

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FPÖ Unverantwortlichkeiten

Christine Lapp schreibt am 2010-01-30 18:41:21

Gestern stand der Rechnungshofbericht zur Austrian Research Centers GmbH auf der Tagesordnung. Besser bekannt unter Seibersdorf. Die unverantwortlichen Handlungen der FPÖ-Vertreter in den Jahren 2000-2006 sind darin peinlichst genau aufgezählt: Keine Gesamtstrategie, keine interne Revision, kein Controlling, 170-200 Mitarbeiter im Overheadbereich tätig. Die waren mehr miteinander beschäftigt als mit den Aufgaben der Gesellschaft für Forschung und Wissenschaft initiativ zu sein.


In den schwarz-blauen Regierungsjahren wurden die blauen Freunderln dort eingesetzt ohne zu schauen, was das Unternehmen braucht. Die Gesellschaft bekam mehrmals Geldspritzen, damit sie nicht in den Konkurs gehen mußte. Eine defizitäre Gmbh wurde an einen ehemaligen Kunden billigst und schuldenfrei verkauft und dieser hat nun ein florierendes Unternehmen im Solarbereich. Selbst ist das den verantwortlichen Leuten dort nicht gelungen. Die Auflösung des GF-Vertrages von Martin Graf istein weiteres eklatantes Zeichen freiheitlicher Unverantwortlichkeit.


Der damalige Minister Faymann hat den Rechnungshof 2007 beauftragt, das Unternehmen zu untersuchen und die Analyse auf den Tisch zu legen. Daraufhin wurden viele Veränderungen erarbeitet und die Gesellschaft steht nun wieder auf festen Beinen in der Forschungslandschaft Österreichs.


Sind sonst die RH-Berichte in diplomatischer Art und Weise geschrieben, spricht dieser Bericht in einer klaren und eindeutigen Sprache ein glattes Nichtgenügend aus.

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Mein Leserbrief an Profil - SPÖ und Forderungen des Ausländervolksbegehrens

Christine Lapp schreibt am 2010-01-27 10:07:30

In der Profil-Ausgabe Nr. 03/10 wurde der SPÖ (wieder einmal) zugeschrieben mehrheitlich die Forderungen des unsäglichen "Ausländer-Volksbegehren" aus dem Jahr 1993 erfüllt zu haben. Das ist erstens falsch, zweitens tendenziös und drittens nicht professionell recherchiert.


 


 


Daher erlaube ich mir anbei eine Darstellung wofür sich die SPÖ immer wieder einsetzt:


1. Bekämpfung der illegalen Beschäftigung von ausländischen ArbeitnehmerInnen. Diese Bestimmung trifft vor allem UnternehmerInnen, die von solcher Schwarzarbeit profitieren und damit nicht nur Betrug an den ArbeitnehmerInnen sondern auch am österreichischen Staat verüben. Mit dem Kampf gegen Schwarzarbeit hat man vor allem bei den Profiteuren von illegaler Beschäftigung angesetzt.


2. Aufstockung der Polizei. Seit 2000 haben die ÖVP-Innenminister bei der Sicherheit rigoros den Sparstift angesetzt. Die Folge davon waren ein massiver Personalnotstand (nicht nur im Wiener Raum) sondern auch ein Absinken des hohen Sicherheitsniveaus in Österreich. Neben einer personellen Aufstockung der Polizei unterstützt die SPÖ auch eine technische Aufrüstung der  Polizeilichen Infrastruktur. Insgesamt alles Maßnahmen, die das subjektive Sicherheitsempfinden der BürgerInnen ernst nimmt und objektiv einer wirkungsvolleren Bekämpfung des organisierten Verbrechens dient.


 


 


Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die SPÖ zwei "Forderungen" des obengenannten Volksbegehren umgesetzt hat – nicht aber weil es Forderungen eines freiheitlichen Volksbegehren waren, sondern weil die Politik im Kampf gegen illegale Beschäftigung und gegen organisiertes Verbrechen gefordert war und verantwortungsvoll handeln musste. Explizit stelle ich fest, dass alle anderen Forderungen nicht umgesetzt wurden. Weil sie menschenverachtend sind.


 


 

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Lug und Trug

Christine Lapp schreibt am 2010-01-14 10:03:30

Die Affäre um Scheuch in Kärnten (Staatsbürgerschaft für wirtschaftl. Investition und eventuell Parteiunterstützung) und andere Vorfälle sind dafür verantwortlich, dass sich Leute von der Politik abwenden und die Politiker, die sich redlich bemühen und sich für Leute einsetzen, wie Rufer in der Wüste stehen. Aber dort wo vor Millionen Jahren Wüsten waren, sind jetzt wirtlichere Landschaften. Die Hoffnung lebt!


Strache sagt im Weihnachtsinterview, dass die Wiener SPÖ die Hausmeister abgeschafft hat. Ohne mit der Wimper zu zucken, lügt er.


Marek sagt im Weihnachtsinterview, dass in der Ganztagsschule die Kinder von früh bis spät in der Schule sein müssen. Ohne mit der Wimper zu zucken, sagt sie die Unwahrheit.


Die Stundungen der Schulmieten bei der BIG sind ebenfalls Thema in den Zeitungen. Für 2009 wurden 85 Mio € als Stundung beschlossen. Durch sorgfältige Finanzgebarung konnte dieser Betrag direkt aus dem Budget gedeckt werden, ohne Schulden bei der BIG machen zu müssen. Das Finanzministerium wurde von dieser richtigen Vorgangsweise bereits im Dezember informiert und war davon in genauester Kenntnis. Ohne mit der Wimper zu zucken, spricht der VP-Vorsitzende im Jänner gegen die Wahrheit.


Sachliche Bearbeitung der Themen ohne Dirty Tricks und sonstige Kunststücke würden das Ansehen der Politik gehörlich anheben.

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