Die Austrian Development Agency lud zu einem Empfang anlässlich der Arbeitstagung der LeiterInnen der Koordinationsbüros in den Partnerländern der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Eine gute Gelegenheit, mit vielen, kompetenten EZA-Fachleuten über eine künftige, aktive Entwicklungspolitik zu fachsimpeln und neue Pläne zu schmieden. Die Werke von vier burkinischen Künstlern wurden auch ausgestellt - eines hab ich gekauft, das einen Hahn zeigt. Auch in der entwicklungspolitischen Szene warten viele auf einen neuen Aufbruch. Fairness ist ja gerade in der Zusammenarbeit mit den Ländern des Südens ein Gebot der Stunde!

Petra "Penny" Bayr schreibt am 2006-09-07 08:43:12
Ein irres Gefühl! Spätestens gestern bin ich in die Wahlkampfeuphorie gekippt. Dieses Feeling, wenn du nach Hause kommst, vorher ein paar hundert Postkarten mit deinen wichtigsten Forderungen unter die Leute gebracht hast und eine Menge guter Gespräche geführt hast. Dann bin ich wie unter Strom, kann daheim gar nicht darüber aufhören zu erzählen, worüber ich mich den Leuten - diesmal im Böhmischen Prater bei der Oldtimer-Ralley - unterhalten hab, bin nicht mehr zu stoppen und kurz davor, auch noch die Yucca-Palme vom Sieg der SPÖ am 1. Oktober zu überzeugen...
Ich bin seit gestern nachmittags in Favoriten unterwegs - am Parkplatz vom Merkur in der Laxenburger Straße, am Grätzlfest im Barabka-Park, beim Drehorgelfest im böhmischen Prater, beim Spielefest im Kretapark, beim Kinderkeirtag im Wienerfeld und beim Herbstfest in der Otto-Probstsiedlung - überall eine ähnliche Meinung: die Menschen können doch nicht so blöd sein, und nochmals Schüssel wählen, sich nochmals ausnehmen lassen wie die Luster. Ich führe viele ernste und lange Diskussionen: über die Finanzierung des Gesundheitssystems, die Zukunft des ÖGB, das sozialdemokratische Pensionsmodell und vieles mehr. Die Leute sind an unseren Konzepten wirklich interessiert und teilen großteils unsere Ideen - das macht wirklich Mut! Die Wende wird von Tag zu Tag greifbarar!
Am Donnerstag wurde in Favoriten wieder mal telefoniert. Viele aufmunternde Worte gab es von den Angerufenen für die SPÖ. Wirklich unzufrieden sind die Leute von Oberlaa bis Innerfavoriten mit der herzlosen Politik von Schüssel und Anhang.
im ega, war fein, dass so viele neue Gesichter dabei waren. Und mit bekannten Gesichtern wurden neue Freundschaften geschlossen!