Nach Ex-Agrarkommissar Fischler entpuppen sich nun auch drei schwarze Minister als Lobbyisten für die Gentechnik, die offensichtlich alles versuchen, um den Gentechnik-Anbau in Österrreich zuzulassen. Offensichtlich, weil der Chef des Pro-Molterer-Personenkomitees Franz Fischler sein Geld damit verdient, vollzieht die ÖVP nun diesen Schwenk und verlässt den breit getragenen Anti-Gentechnik-Kurs der österreichischen Parteien.
Täglich tauchen neue brisante Informationen rund um die Machenschaften der Volkspartei auf und geben Anlass zu Beunruhigung und Empörung. Dass der "dialog gentechnik" von gleich drei schwarzen Ministerien gesponsert wird und das Geld der SteuerzahlerInnen für die Gentechnik-Werbung ausgibt, ist nich zu akzeptieren. Der Verein "dialog gentechnik" setzt sich massiv für den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft ein und ist deswegen bei den SozialdemokratInnen schlecht angeschrieben. Jetzt wurde bekannt, dass dieser Verein durch die VP-Ministerien Wissenschaft, Wirtschaft und Gesundheit fast 1,9 Millionen Euro erhalten hat.
Die Position der SPÖ ist klar und eindeutig: Keine Freisetzung genmanipulierter Pflanzen und kein Einsatz von Gentechnik in der heimischen Landwirtschaft - auch nicht für Agrotreibstoffe! Daher sollen die bestehenden Importverbote aufrecht bleiben. KonsumentInnenfreundliche Kennzeichnung der Lebensmittel mit eindeutigen Hinweisen zu Gentechnik. Ganz wichtig: Bestehende Haftungslücken bei der Gentechnik in der Landwirtschaft müssen rasch geschlossen werden, daher: Lückenlose Haftungsbestimmungen für ökologische, ökonomische und gesundheitliche Schäden durch Gentechnik!

Petra "Penny" Bayr schreibt am 2008-09-25 14:17:28
Voraussichtlich zwischen zwei und drei in der Früh werden wir morgen einen Entschließungsantrag von mir und Ruth Becher diskutieren, bei dem es um sozial verträgliche Klimapolitik im Wohnbau geht. Mir ist dabei besonders wichtig, dass wir ein System von geförderten Krediten schaffen, mit denen sich Menschen einen neuen Heizkessel zulegen können, der weniger Treibhausgase ausstößt. Diese modernere Technoligie sorgt nicht nur für die Einsparung von Treibhausgasen sondern auch von viel Geld für Heizkosten und mit dem so dann ersparten Geld sollen die Kreditraten zurückgezahlt werden. Nach etwa 10 Jahren hat sich einne solche Maßnahme rentiert und ab dann ist der Einzelne finanzieller Gewinner des Tausches. Das Klima gewinnt sowieso. Bei einkommensschwachen Haushalten wollen wir, dass die öffentliche Hand eine Haftungsübernehme vorsieht, damit unter Umständen die Kreditfähigkeit überhaupt hergestellt wird.
Ulli Sima schreibt am 2008-09-23 14:47:39
Pia Paola Huber schreibt am 2008-09-22 19:55:02
Gabriele Boleloucky-Bolen
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Karin Kadenbach
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