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Der SPÖ Umwelt Blog

Dies ist der Umwelt Blog der SozialdemokratInnen. Unserer Auffassung nach kann eine moderne Umweltpolitik den Schutz der Natur mit der Steigerung der Lebensqualität ihrer BewohnerInnen verbinden. Der Bogen spannt sich von Arten- und Klimaschutz über eine zukunftsfähige Verkehrs- und Energiepolitik bishin zu einer gentechnik- und pestizidfreien Landwirtschaft auf EU- und globaler Ebene. Sie schafft Arbeit und sichert weltweit eine nachhaltige Zukunft.

Öffentlich, seit 2008-09-04 13:45:57 eröffnet von Petra "Penny" Bayr

Letzte Änderung: 2011-06-07 16:54:53

Regionalisierung fördern

Pia Paola Huber schreibt am 2008-09-11 19:41:54

Im Rahmen der nachhaltigen Entwicklung spielt die Regionalisierung eine bisher zu gering bewertete Rolle. Regionalisierung führt zu kürzeren Transportwegen, zur Direktverarbeitung und damit geringerem Energieaufwand, stärkt Klein- und Mittelbetriebe und damit lokale Arbeitsplätze und schafft eine regionale Identität, wodurch eigene Produkte an Wert gewinnen.

Und es gibt einige Ideen diese Regionalisierung zu fördern:
- Steuern auf Ressourcen und Energie anstatt auf den Faktor Arbeit
- strengere soziale und ökologische Standards für importierte Waren
- Konzept der kurzen Wege in der Verkehrsplanung
- Verteuerung der Eurovignette
- ein verpflichtendes Umweltlabel, das alle Produkte kennzeichnet, ob diese umwelt- und sozialverträglich sind.

Dieses Umweltlabel (Sustainability Label) sollte benoten, wie sozial- und umweltverträglich Produkte sind. Transportkilometer, Lebensdauer, Abfallanfall und Reparaturmöglichkeit sollten ebenfalls Teil der Benotung mittels Umweltlabel sein.

Damit können Konsumenten entscheiden, welches Produkt sie kaufen wollen - und die regionale Wirtschaft kann hier natürlich punkten: geringe Transportwege, keine Kinderarbeit, hohe Umweltauflagen,...

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WASSER BRAUCHT (MEHR) SCHUTZ UND DEMOKRATIE!

Gerald Plattner schreibt am 2008-09-09 23:13:18

Meine Bergtour am letzten Wochenende führte mich auf die Rax, einem der Wiener Hausberge. Er steht zwar im Ruf etwas überlaufen zu sein, aber es gibt genug stille Ecken um die Schönheit und Unversehrtheit der alpinen Wald- und Gebirgslandschaft zu genießen. Nicht nur beim Wandern, Bergsteigen oder Klettern, auch die Seilbahn erschließt einem schon die tolle Natur- und Erholungslandschaft mit herrlichen Blicken zum Schneeberg oder Schneealm. Den Blumenliebhaber locken zahlreiche Edelweißbestände oder andere seltene Pflanzen entlang der Wege. Gämsen und diverse Bergvögel sind ebenfalls relativ leicht zu beobachten.

Dieser Kalkgebirgsstock ist aber auch einer der wichtigsten Trinkwasserkörper in den Nördlichen Kalkalpen, ohne den die gute Wasserversorgung im Ballungsraum Wien nicht denkbar wäre.

Alles eine Selbstverständlichkeit, nicht wahr?

Dahinter steckt aber eine vorausschauende Politik und öffentlicher Grundbesitz, der seit weit über 100 Jahren für eine nachhaltige Sicherung dieser Ressource und Ausgleich der Interessen sorgt.

Spekulation mit Grundstücken zum kurzfristigen Stopfen von Budgetlöchern darf es für diese lebensnotwendige Daseinsvorsorge daher nicht geben und muss das öffentliche Eigentum von Gebietskörperschaften am Wasserschatz Österreichs, insbesondere in den kalkalpinen Gebirgen von Vorarlberg über Niederösterreich und bis Kärnten gewahrt und bei entsprechenden Anboten ausgebaut werden.

Wir müssen uns daher weiterhin für eine Sicherstellung dieser Wasserressourcen und deren schonende Verwendung einsetzen und das nicht nur in Österreich sondern auch in anderen Staaten.

Weitere Infos dazu unter
www.naturfreunde.at/ dann weiter unter Aktuelles/Natur und Umweltschutz

Lust auf eine Tour? Tourenportal der Naturfreunde mit GPS – Koordinaten zum Herunterladen:
www.naturfreunde.at
weiter unter Angebote/tourenportal
Praterstern: Raxtour von den Quellen zum Gipfel
Bleckwandtour: Der Wolfgangsee von oben

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Auf zum großen Wienerbergfest am Sonntag!

Ulli Sima schreibt am 2008-09-09 10:28:50

25 Jahre Erholung, Spiel, Sport am Gebiet der ehemaligen Ziegelwerke am Wienerberg gehören gefeiert. Am kommenden Sonntag, den 14. September 2008, lädt die MA 49-Forstamt der Stadt Wien zu einem großen Fest für die ganze Familie mit einem bunten Programm.
Jährlich besuchen 1,2 Millionen WienerInnen die Erholungseinrichtungen am 117 h großen Gebiet am Wienerberg. Am Sonntag gibt es eine Vielzahl von Attraktionen - vom Basteln, über Bauerngolf bis hin zu kulinarischen Köstlichkeiten und einer interessanten Ausstellung zur Geschichte des Wienerbergs.
Umweltfreundliche Anreise mit dem 15 A (Station Stefan-Fadinger-Platz)
oder der Linie 67 (Station Sahulkastraße). Von beiden Stationen geht man ca. 10 Minuten zum Festgelände.

1,4 Millionen Mehrwegbecher beim Donauinselfest!

Ulli Sima schreibt am 2008-09-09 10:16:25

8. September 08:
Das war ein Wochenende - auf dem Donauinselfest! Millionen BesucherInnen, tolles Wetter, gute Musik und - 1,4 Millionen Mehrwegbecher! Heuer wurde auf der Insel erstmals ganz umweltfreundlich "gebechert", die Umwelt mit unserem Pfandsystem dementsprechend entlastet. Es ist wirklich toll, wie gut das System funktioniert, schon bei der EURO hat es sich bestens bewährt und ist nun Standard bei allen Großevents in Wien. Alle Infos dazu auf www.natuerlichwien.at/ecoevent.

Verkehrsideen - Wahlprogramm des BSA

Pia Paola Huber schreibt am 2008-09-09 08:50:48

Der BSA (Bund Sozialdemokratischer Akademikerinnen und Akademiker, Intellektueller, Künstlerinnen und Künstler) hat sein eigenes Wahlprogramm.
Was sich darin findet? Viele Wünsche zum Umweltschutz...

Hier unsere Vorschläge zum Thema Verkehr:
– Förderung des öffentlichen Verkehrs, Verlagerung auf die Schiene
– Kerosinsteuer
– Regionalisierung
– Prinzip der kurzen Wege (Städteplanung, Industriestandorte)
– Kostenwahrheit im Verkehr, also keine Senkung von Mineralölsteuern
– Verteuerung der Eurovignette
– Besteuerung von verbrauchsintensiven Kraftfahrzeugen
– Einführung eines verpflichtenden Umweltlabels für alle Konsumgüter (Kennzeichnung ob ein Produkt sozial- und umweltverträglich ist, unter Einbeziehung der Transportkilometer, des Energieaufwandes zur Herstellung und Lebensdauer, Reparaturmöglichkeit und Abfallaufkommen)

Der Öffentliche Verkehr muss so günstig und umfassend werden, dass ein eigenes Auto überflüssig wird. Mögliche Teuerungen müssen direkt bei den Betroffenen abgefangen werden (Negativsteuern, Recht auf Sozialhilfe, Familienförderung und vieles mehr). Werden nur Benzinpreise gesenkt, profitieren nur Autofahrer - ganz gleich ob 1er Golf oder Ferrari... Mobilität muss aber auch jenen zugänglich sein, die sich gar kein Auto leisten können.

Link: http://www.bsa.at/new/bsa/

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  • Petra "Penny" Bayr - 20 Artikel
  • Gabriele Boleloucky-Bolen - 0 Artikel
  • Pia Paola Huber - 8 Artikel
  • Karin Kadenbach - 0 Artikel
  • Karin Kadenbach - 11 Artikel
  • Gerald Plattner - 2 Artikel
  • Ulli Sima - 7 Artikel

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