\"Der Wunsch der - vor allem jungen - Wienerinnen und Wiener nach einem 24-Stundenbetrieb an den Wochenenden wird umgesetzt. Dazu haben sich Bürgermeister Michael Häupl und die Wiener SPÖ mehrfach bekannt. Im Gegensatz zur ÖVP, deren Spezialität es ist, Maßnahmen vom Zaun zu brechen und dann aufgrund mangelnder Vorbereitung zurück zu rudern, wird der verlängerte U-Bahnbetrieb aber konsequent und genau vorbereitet\", erklärt heute, Mittwoch, der Wiener SPÖ-Jugendsprecher, LAbg. Peko Baxant. \"Alleine die Neuordnung des Nachtbusnetzes am Wochenende bedarf behördlicher Verfahren, die nicht über Nacht durchgeführt werden können, zudem braucht es hier zusätzliches Personal etc.\" Verwundert zeigt sich Baxant über die Kritik von JVP-Kurz an dem angeblich verkündeten 30-Minuten-Takt: \"Ich weiß nicht woher die Kollegen ihre Informationen haben, denn weder seitens der Stadt Wien noch seitens der Wiener Linien hat es hier bereits eine Festlegung gegeben. Eine Entscheidung hierüber wird Gegenstand umfangreicher Detailplanungen sein\". \"Wie naiv ist die JVP zu glauben, dass der 24-Stundenbetrieb der U-Bahn am Wochenende per Knopfeindruck eingeführt werden könntefragt sich Baxant, erteilt aber den verlautbarten Plänen, die Wiener Nachtbusse sollen auch bis nach Niederösterreich fahren, eine klare Absage: Wenn sie das wollen, bringen sie die Wiener Linien sicher und bequem bis zur Wiener Stadtgrenze, den Rest besprechen Sie bitte mit dem niederösterreichischen Landeshauptmann Pröll.\" Unverständlich sei auch die Kostenberechnung der JVP. Die Behauptungen, die Kosten der 24-Stunden-U-Bahn am Wochenende beliefen sich auf lediglich eine Million Euro pro Jahr seien realitätsfremd und zeugen deutlich von der Ahnungslosigkeit der ÖVP. Wenn diese Kalkulation stimmen würdn, würde das bedeutet, dass - angesichts rund 100 Nachtbetrieben und rund 100 Stationen - für den Betrieb einer Station pro Nacht gerade mal 100 Euro zur Verfügung stünden. Das sich das nicht ausgehen könne, sei offensichtlich. \"Die angebliche Wirtschaftspartei ÖVP kann weder rechnen noch hat sie Ahnung vom Betrieb des Wiener Nahverkehrs, sondern kann die Stadt nur schlecht reden\", schließt Baxant.

Hannah Leodolter-Scheday schreibt am 2010-02-17 17:00:31
Lisa Werderitsch schreibt am 2010-01-13 09:10:56