ein sprung aus dem burgenland nach oberösterreich: sonja ablinger ist auf platz 2 der landesliste oberösterreich gereit.
ihren lebenslauf beschreibt sonja auf meine frage hin so:
"Ich bin am 12. Mai 1966 geboren - ein Donnerstag wenige Minuten vor Mitternacht. Ein paar Minuten später und ich wäre am Freitag, den 13. geboren. Gut, dass ich nicht abergläubisch bin.
Dann das übliche Bildungsprogramm für Kinder aus der Kreiskyzeit: Volksschule – Hauptschule – Oberstufengymnasium. Nachmatura in Englisch im Herbst. Als Rache habe ich dann (nach einem Kurzausflug auf die Linzer Uni zum dann abgebrochenen Soziologiestudium) auf der Pädagogischen Akademie des Bundes in Linz die Lehramtsprüfung für Englisch und Geschichte für die Hauptschule abgelegt.
Weil es auch damals schon Wartezeiten für JunglehrerInnen gab, habe ich Arbeit beim Lehrerservice des Österreichischen Informationsdienstes für Entwicklungspolitik gefunden.
Das erste schulische Dienstjahr verbrachte ich an der Hauptschule in Garsten.
Nach einem Jahr im Steyrer-Land bin ich in die Bundeshauptstadt an eine Polytechnische Schule im 20. Bezirk gewechselt. Allerdings nur für wenige Monate.
1991 bis 1992 war ich Bundessekretärin der Sozialistischen Jugend – eine der schönsten Veranstaltungen, die wir damals gemacht haben, war drei Tage „Wild&Witzig – ein Treffen für Mädchen und junge Frauen“ 700 Teilnehmerinnen kamen damals im Mai 1992 nach Linz.
Neun Monate danach wurde unser Sohn Moritz geboren. Babypause und nach zwei Jahren Wiedereinstieg in den Schulbetrieb (HS Enns).
Bei den Neuwahlen im Dezember 1995 wurde ich als Linzer Abgeordnete ins Parlament gewählt. Vier Jahre später hat die SPÖ dieses Mandat wieder verloren. Mein nächster Arbeitslatz: die Sporthauptschule in Haid bei Ansfelden, wo ich nach wie vor mit viel Spaß und Freude unterrichte. Zur Zeit bin ich Klassenvorstand einer Integrationsklasse.
2005 wurde ich zur Landesfrauenvorsitzenden der SPOÖ gewählt."
ob sonja wieder ins parlament wechelt, hängt vom wahlergebnis am 1. oktober ab!
sonjas wichtigsten anliegen im wahlkampf sind:
- den einkommensunterschied zwischen frauen und männern verringern
- einen rechtsanspruch auf einen kinderbetreuungsplatz endlich durchsetzen
- mehr geld für gleichbehandlungsanwaltschaften und fraueneinrichtungen
- endlich wieder Frauenpolitik
- und, wie sie es formuliert, "Den Männern ihre Rechte und nicht mehr – den Frauen ihre Rechte und nicht weniger!"
auf ihre privaten interessen angesprochen: "Lesen, Laufen – vor allem in den Ferien, Reisen – vor allem wenn Geld bleibt, mit FreundInnen über die Göttin und die Welt reden – vor allem mit Rotwein!"...hm...mich selbst und unseren parteivorsitzenden kennend stelle ich hier schon eine gewisse neigung in unserer bewegung fest. :-)
sonja ablingers persönlicher surftipp ist linksnet, ein kooperationsprojekt linker zeitschriften und netzwerke für politik und wissenschaft.
Link: http://www.wutzlhofer.net