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Frauen-Leben

Blog der Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst

Öffentlich, seit 2009-09-02 12:32:41 eröffnet von Gabriele Heinisch-Hosek

Letzte Änderung: 2009-09-03 17:10:29

Neues Angebot für Frauen – Österreichweite Beratung via Internet

Gabriele Heinisch-Hosek schreibt am 2010-02-01 13:48:23

Besuch Frauen beraten Frauen



Ab sofort ist es österreichweit möglich, sich im Internet beraten zu lassen: Egal, ob sich eine Frau scheiden lassen möchte, von Gewalt betroffen ist oder an ihrem Arbeitsplatz gemobbt wird. Davon konnte ich mich heute bei meinem Besuch der Beratungsstelle  überzeugen. Gerade für Gewaltopfer ist die Onlineberatung eine anonyme Form der Hilfe. Denn die Hemmschwelle, eine Mail zu schreiben ist noch geringer als zum Telefon zu greifen oder in eine Beratungsstelle zu gehen. Und das Besondere ist, dass Frauen keine Mailadresse angeben müssen und die Datenübermittlung verschlüsselt erfolgt. Es ist eine Möglichkeit, sich beraten zu lassen, ohne dass jemand die Kommunikation nachverfolgen kann. Die Beratung erfolgt in einem sicheren Datensystem, so dass keine Spuren im Netz hinterlassen werden. Diese Sicherheit ist gerade für Gewaltopfer ganz wichtig.


 


Die Beratung ist kostenlos und schnell, denn innerhalb von zwei Tagen antworten kompetente Psychologinnen, Sozialarbeiterinnen oder Juristinnen. Vor allem für Frauen, die sich nicht am Telefon oder persönlich in einer Beratungsstelle beraten lassen wollen oder können, ist es ein gutes Angebot, via Internet Hilfe zu bekommen. Besonders für junge Frauen, die selbstverständlich im Internet unterwegs sind und Frauen am Land, die keine Beratungsstelle in der Nähe haben, ist das Angebot interessant.


 


 


 


Mehr Informationen unter www.frauenberatenfrauen.at


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Echte Schmankerl

Gabriele Heinisch-Hosek schreibt am 2010-01-29 12:21:05

Als Frauenministerin beschäftigen mich im Moment ein paar echte Schmankerl: Die Diskussion über die Bundeshymne und das Macholand Österreich (Siehe auch die Diskussion bei ATV Am Punkt: http://atv.at/contentset/410627-Am%20Punkt ) und seit gestern, ein ziemlich sexistisches Werbevideo des österreichischen Bundesheers (Infos dazu hier: http://derstandard.at/1263706206505/Nach-Sexismus-Vorwurf-Bundesheer-stoppt-Heer4U-Werbespot).


Die Sexismusvorwürfe bei diesem Video sind mehr als berechtigt: Der Mann mit teurem Sportauto versucht in dem Spot  auf nicht gerade sehr "subtile" Art und Weise die jungen Frauen  zu beeindrucken.  Einer der jungen Frauen wird dabei sogar in den Ausschnitt gefilmt. Hier wurde wohl versucht mit Hilfe der neuen Medien beim Zielpublikum junge Menschen Aufmerksamkeit zu erregen. Gefallen tut mir das nicht und ich glaube auch, dass  damit die Jugendlichen ziemlich unterschätzt werden. Die wünschen sich sicher auch was "gscheiteres".


 


Weil der Spot echt plump, dumm und sexistisch ist, bin ich sehr froh, dass Verteidigungsminister Norbert Darabos sehr schnell reagiert und den Spot sofort von der Website entfernt hat.

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Besuch von meinen Ex-SchülerInnen

Gabriele Heinisch-Hosek schreibt am 2010-01-26 08:58:22

Meine ehemaligen SchülerInnen

Letzten Donnerstag erhielt ich Besuch von 20 meiner ehemaligen SchülerInnen der Schwerhörigenschule in Wien (http://www.schwerhoerigenschule.at/ ). Ich weiß, ich bin ein bisserl spät dran, diesen Blogbeitrag zu verfassen. Aber weil ich mich darüber so gefreut habe, ist es mir ein Anliegen euch liebe Ex-SchülerInnen (und LeserInnen) zu sagen: Euer Besuch war mir sehr wichtig, weil ich gesehen habe, dass jede und jeder von euch ihren bzw. seinen Weg gegangen und sehr erfolgreich ist. Ein schöneres Feedback kann ich mir als ehemalige Lehrerin nicht vorstellen. 
 

 

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Bezirksbesuch in Liezen

Gabriele Heinisch-Hosek schreibt am 2010-01-21 11:55:45

Ich war gestern auf Bezirksbesuch im steirischen Bezirk Liezen.  Begonnen von einem Besuch in der Marktgemeinde Stainach und der Landgenossenschaft Ennstal (www.lge.at) über das WIA – Zentrum für Ausbildungsmanagement (www.wia.co.at ) in der Stadt Liezen und einem Betriebsbesuch in der Bezirkshauptmannschaft bis hin zum Universitätszentrum Rottenmann ( www.uzr.at) habe ich sehr viele  interessante Einrichtungen besucht. Danke an NRabg. Lisa Hakel für die Organisation dieses tollen Tags.


 


Hier einige Impressionen:


 


 


BL-Tag Liezen7


 


BL-Tag Liezen2


 


BL-Tag Liezen1


 


BL-Tag Liezen 5


 


BL-Tag Liezen6


 


BL-Tag Liezen 5


 


BL-Tag Liezen8


 


BL-Tag Liezen9

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Bitte helfen Sie mit einer Spende für die Überlebenden des Erdbebens in Haiti

Gabriele Heinisch-Hosek schreibt am 2010-01-15 11:06:29

Spende Volkshilfe


 


Heute mache ich auf einen sehr traurigen Umstand aufmerksam: Das Erdbeben in Haiti hat in einem der ärmsten Länder eine humanitäre Katastrophe hervorgerufen. Daher unterstützte ich den Aufruf der Volkshilfe Österreich, dass rasches Handeln notwendig ist, um den Überlebenden Hilfe zur Verfügung zu stellen. Ich werde auf jeden Fall für die Erdbebenopfer spenden und bitte auch Sie die Opfer mit einer Spende zu unterstützen.


 


Anbei der Aufruf der Volkshilfe:



Das Jahr 2010 hat leider mit einer verheerenden Naturkatastrophe begonnen. Ich denke, Sie sind von den schrecklichen Bildern der Verwüstung und des Elends


nach dem schweren Erdbeben auf Haiti genauso erschüttert wie ich.


 


Zu dem Zeitpunkt, wo ich diese Zeilen an Sie richte, ist die Zahl der Opfer noch gar nicht abzuschätzen, wir müssen allerdings mehr als 100.000 Todesopfer befürchten, die Hauptstadt Haitis Port-au-Price gleicht einem Trümmerfeld, drei Millionen


Menschen verloren durch die Katastrophe ihr Dach über dem Kopf, das wenige, was sie besaßen. Haiti ist seit vielen Jahren das „Armenhaus“ der westlichen Welt, wie sooft trifft ein derartiges Unglück jene am schlimmsten, die ohnehin kaum etwas haben.


 


Die Volkshilfe hat umgehend mit einem Soforthilfeprogramm begonnen, um den Überlebenden in dieser dramatischen Situation beizustehen. Dabei kooperieren wir intensiv mit spanischen und französischen Partnerorganisationen unseres internationalen Netzwerks solidar, die schon seit vielen Jahren Hilfsprojekte auf Haiti durchführen und so rasch die notwendige Hilfe vor Ort einleiten konnten.


 


In dieser absoluten Notsituation bitte ich Sie um Ihre Hilfe. Rasches Handeln ist notwendig, um den Überlebenden, die praktisch mit leeren Händen auf der Strasse stehen, Nahrungsmittel, Decken, Notunterkünften, Wasser und Medikamente zur Verfügung stellen zu können.


 


Spendenkonto:


Volkshilfe - Solidarität leben, PSK 1 740 400, BLZ: 60000 – Kennwort HAITI


Ihre Spende ist steuerlich absetzbar.


Weitere Infos unter www.volkshilfe.at


 


In tiefer Betroffenheit vom Ausmaß der Katastrophe und mit ganz herzlichem Dank für Ihre Hilfe


 


 Univ.-Prof. Dr. Josef Weidenholzer   - Präsident Volkshilfe Österreich


Mag. (FH) Erich Fenninger - Geschäftsführer


 


 

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