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Frauen-Leben

Blog der Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst

Öffentlich, seit 2009-09-02 12:32:41 eröffnet von Gabriele Heinisch-Hosek

Letzte Änderung: 2009-09-03 17:10:29

THINK PINK – Frauen geht zur Brustkrebsvorsorge!

Gabriele Heinisch-Hosek schreibt am 2010-01-13 16:52:29



PRIMA Award 2010_11



Anlässlich des heutigen Telekom PRIMA-Awards (Infos und die Gewinner-Teams hier: http://www.prima-award.at/)   ist es mir wichtig wieder einmal darauf hinzuweisen: Viele Österreicherinnen sind indirekt oder auch direkt im Laufe ihres Lebens mit dem Thema Brustkrebs konfrontiert, denn rund 5.000 Frauen erkranken allein in Österreich jährlich an dieser Krebsart.  Bei den Betroffenen und ihren Angehörigen ist Brustkrebs mit viel Leid, Schmerz und Ängsten verbunden. Je früher die Krankheit allerdings erkannt wird, umso größer sind die Heilungschancen. Aufklärung über Früherkennungsmöglichkeiten ist daher besonders wichtig.


Für mich als Frauenministerin ist es ganz entscheidend dafür zu werben, dass Frauen regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung gehen.


Das ist mir besonders wichtig, weil ich auch eine Betroffene bin. Vor 7 Jahren hatte ich einen Knoten in der Brust und habe mich sofort an ÄrztInnen gewandt.


Die Zeit zwischen der Diagnose und der Operation war die Hölle. Bei mir war der Tumor glücklicherweise gutartig und wurde operativ entfernt.


 


Erfreulicherweise habe ich den Knoten sehr früh selbst ertastet und habe mich sofort untersuchen lassen. Aus dieser persönlichen Erfahrung und als Frauenministerin kann nur eindringlich an alle Frauen appellieren: Schauen Sie auf sich selbst und achten Sie auf Ihre Gesundheit genauso wie sie auf die Gesundheit Ihrer Kinder achten. Gehen Sie jedes Jahr zur gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung. Testen Sie regelmäßig selbst ihre Brust ab. Damit tun Sie einen wichtigen Schritt für sich selbst und für Ihre Gesundheit.


 


Und hier noch ein paar Impressionen des PRIMA-Awards:


 


PRIMA AWARD 2010_1


 


PRIMA Award 2010_2


 


PRIMA Award 2010_3#


 


PRIMA Award 2010_4


 


PRIMA Award 2012_6


 


PRIMA Award 2010_8


 


PRIMA Award 2010_9


 


PRIMA Award 2010_12


 

Großartig: Nun endlich Lehrstuhl für Gender Medicine an der Medizinischen Universität Wien

Gabriele Heinisch-Hosek schreibt am 2010-01-11 14:59:40

Wie die Medizinische Universität Wien heute bekannt gegeben hat, gibt es seit 1. Jänner endlich einen Lehrstuhl für Gender Medicine. Das sehe ich als wichtiges frauenpolitisches Signal.  Denn der männliche Patient gilt heute medizinisch immer noch als Prototyp in der Forschung. Unterschiede in Diagnose, Krankheitsverlauf, Wirkung von Medikamenten und Behandlung werden zu Lasten der Frauen oftmals kaum berücksichtigt. Diesem Themenbereich nimmt sich die Gender Medicine an.


Daher ist ein Lehrstuhl, der sich der Erforschung geschlechtsspezifischer Krankheitsprozesse und deren Behandlung widmet im Sinne der Frauen als besonderer Erfolg zu werten. Ich gratuliere Frau Dr.in Alexandra Kautzky Willer zu ihrer Berufung und bin überzeugt davon, dass diese Professur wichtige Impulse zum besseren medizinischen Verständnis geschlechtsspezifischer Krankheitsbilder und Therapien führt.


 


Mehr Informationen hier: http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1075&cHash=f1732d2870


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Kleine Bilanz 2009

Gabriele Heinisch-Hosek schreibt am 2009-12-30 11:20:01


Das Jahr 2009 neigt sich dem Ende zu - eine gute Gelegenheit um eine kleine frauenpolitische Bilanz zu ziehen.


 


Hier ein paar wichtige Meilensteine ohne Anspruch auf Vollständigkeit und chronologische Ordnung - versehen mit Kommentaren sowie Links zu meinen Blogeinträgen zum jeweiligen Thema.  


 


Initiative „gleich=fair - gleicher Lohn für gleiche Arbeit“


 


Seit 30 Jahren haben wir "gleichen Lohn für gleiche Arbeit" gesetzlich verankert. Die Einkommensschere geht dennoch immer weiter auf. Es ist unumstritten, dass mehr Transparenz bei Einkommen dieser Entwicklung entgegenwirken würde. ÖVP und SPÖ haben sich im Regierungsprogramm gemeinsam dafür ausgesprochen, das anzugehen. Daher habe ich gemeinsam mit Sozialminister Hundstorfer die Initiative „gleich=fair – gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ gestartet.


 


Blogbeitrag zur Kampagne - http://campa.at/home/blog/showentry/2050 sowie


 


Blogbeitrag zum Vorbild Schweden - http://campa.at/home/blog/showentry/2057


 


 


Einkommensabhängiges Kindergeld – Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessert


 


Mit dem ab 1. Jänner 2010  gültigen neuen Kindergeld bieten wir den Eltern als zusätzliches Angebot zwei neue Varianten. Die bisherigen drei Möglichkeiten bleiben bestehen. Das ist ein Meilenstein in der Frauenpolitik. Die SPÖ setzt sich dafür seit 1998 ein.


 


Blogbeiträge dazu - http://campa.at/home/blog/showentry/2086


 sowie http://campa.at/home/blog/showentry/2031


 


Link zu den detaillierten Infos zum Kindergeld - http://frauen.bka.gv.at/site/6809/default.aspx#a2


 


 


9.000 neue Kinderbetreuungsplätze geschaffen


 


Es ist gelungen, im vergangenen Jahr 9.000 neue Kinderbetreuungsplätze in ganz Österreich zu schaffen. Davon sind 4.500 neue Plätze für die unter 3-Jährigen entstanden und weitere 4.500 neue Plätze gibt es für die 3-6-Jährigen. Der bisherige Ausbau an Kinderbetreuungsplätzen hat auch zusätzliche Arbeitsplätze in der Kinderbetreuung geschaffen. 3.270 Personen mehr als noch vor einen Jahr arbeiten in der Kinderbetreuung (insgesamt: 43.696 Personen). Das ist eine Steigerung um fast 8 Prozent. Es zeigt sich, dass es Sinn macht, wenn der Bund Geld für den Ausbau der Betreuungsplätze in die Hand nimmt. Denn seit 2008 gibt es eine Förderung vom Bund für den Ausbau der Kinderbetreuung. Dabei gibt es bis zu 4000 Euro für einen neuen Platz an Förderung, wenn das Bundesland mitfinanziert. 2009 und 2010 stehen für den Ausbau weitere 30 Millionen Euro zur Verfügung.


 


Blogbeitrag zum Thema -  http://gabrieleheinischhosek.mywoman.at/stories/554540/


 


 


Gratis-Kindergarten


 


Die Einführung des Gratiskindergartenjahrs für alle 5-Jährigen ist ein weiteres Puzzlestück, um Beruf und Familie besser vereinbaren zu können. Damit wird ein wichtiger Schritt gesetzt, um allen Kindern in Österreich die besten Bildungschancen zu ermöglichen. Besonders erfreulich ist es, dass die von Bundesseite angestoßene Diskussion eine breite Debatte um Gratis-Kindergärten in vielen Bundesländern - wie etwa Wien oder Burgenland - in Gang gebracht hat und der Gratis-Kindergarten auch für die unter 5-Jährigen umgesetzt wird. Hier gelingt gerade ein Meilenstein. Denn eine leistbare und qualitativ hochwertige Kinderbetreuung ist gerade für Frauen eine wesentliche Voraussetzung, um Beruf und Familie gut miteinander vereinbaren zu können. Das unterstützt Frauen in ihrer Erwerbstätigkeit und ist daher ein Beitrag zu mehr Chancengleichheit für Frauen und Männer. Und gerade für Alleinerzieherinnen mit oft geringen Einkommen ist der Gratiskindergarten eine wichtige Unterstützung.


 


 


Frauenförderung in den Stellenplänen des Bundes verankert – Frauenquote im Bundesdienst von 40 auf 45 Prozent erhöht


Bei Ausschreibungsverfahren war bisher bei gleicher Eignung bis zu einem Frauenanteil von 40% in dieser Funktion bzw. Einstufung die Frau einem männlichen Bewerber bei gleicher Eignung vorzuziehen. Dieser Anteil wird mit der ab 1. Jänner 2010 gültigen Dienstrechtsnovelle  auf 45% erhöht.


Blogbeiträge dazu: http://campa.at/home/blog/showentry/2010 sowie http://gabrieleheinischhosek.mywoman.at/?day=20090601


 


Einführung einer 45-prozentigen Frauenquote im ORF-Gesetz


 Es ist fix, dass im neuen ORF-Gesetz eine Frauenquote von 45 Prozent für alle Stellenausschreibungen festgeschrieben werde. Bei allen Stellenausschreibungen im ORF - egal ob es einen Einstieg oder einen Aufstieg betrifft - sollen bei gleicher Qualifikation Frauen so lange bevorzugt werden, bis 45 Prozent erreicht sind. Damit orientiert man sich am Bundesgleichbehandlungsgesetz. Die verankerte Frauenquote im neuen ORF-Gesetz ist ein wichtiges Signal für die gesamte Medienbranche. Denn Journalistinnen erreichen immer noch viel seltener  Spitzenpositionen,  verdienen weniger als ihre männlichen Kollegen und haben aufgrund der untypischen Arbeitszeiten Schwierigkeiten mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie . Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, den Koalitionspartner doch noch davon zu überzeugen, dass die Quote ein gutes Anreizsystem ist, um Frauen in Führungspositionen zu fördern.


 


 


Einführung einer Frauenquote von 40 Prozent in allen Gremien der Universitäten


 


Die verpflichtende Frauenquote in allen Uni-Gremien ist ein großer frauenpolitischer Erfolg. Damit sind die österreichischen Universitäten endlich im 21. Jahrhundert ankommen. In allen Universitätsgremien und Organen, wie etwa dem Rektorat, müssen zumindest 40 Prozent Frauen vertreten sein. Das wird dazu führen, dass in Zukunft Frauen an den Universitäten vermehrt mitentscheiden. Wenn die erforderliche Frauenquote nicht eingehalten werde, kann vom Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen Einspruch erhoben werden. Und wenn zu Recht Einspruch erhoben wurde, sind die Beschlüsse ungültig.


 


Frauenförderung durch Änderung der Reihungskriterien Verordnung - Frauenanteil im Fachgebiet Frauenheilkunde und Geburtshilfe wird erhöht


 


 Viele Frauen haben das Bedürfnis, gynäkologische Untersuchungen und Behandlungen von einer Ärztin durchführen zu lassen. Dabei stehen sie häufig vor dem Problem, dass in ihrer Versorgungsregion alle gynäkologischen Vertragsarztstellen durch Männer besetzt sind. Im Bundesland Kärnten gibt es sogar derzeit keine einzige Gynäkologin mit Kassenvertrag einer Gebietskrankenkasse. Wird eine Wahlärztin aufgesucht, so sind die Kosten für die Leistung zunächst zur Gänze von der Patientin selbst zu tragen und können dann teilweise vom Krankenversicherungsträger rückerstattet werden.


Für viele Frauen sind männliche Ärzte eine Hürde, um zu einer gynäkologischen Untersuchung zu gehen. Gerade im Bereich der Präventivmedizin ist es jedoch enorm wichtig, die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung in Anspruch zu nehmen. Wir gehen damit auf die Wünsche der Patientinnen ein und trifft Maßnahmen für ein frauenfreundliches Leistungsangebot.


Durch die Änderung der „Verordnung über die Kriterien für die Reihung der ärztlichen Bewerberinnen und Bewerber um Einzelverträge mit den Krankenversicherungsträgern“ vom 23.07.2009 wollen wir den Frauenanteil im Fachgebiet Frauenheilkunde und Geburtshilfe erhöhen. Die konkrete Maßnahme: Ärztinnen im Bewerbungsverfahren um eine Facharztstelle werden mit einem 10-Prozentpunkte-Bonus bewertet, d. h. gegenüber ihren männlichen Kollegen positiv diskriminiert. Diese Maßnahme soll mittelfristig zu einer flächendeckenden Versorgung an Gynäkologinnen mit Kassenvertrag führen.


 


Ein wichtiger Schritt für Frauen in Notsituationen - Pille danach rezeptfrei gestellt


Die ‚Pille danach’ ist eine wichtige Methode zur Notfallverhütung. Es geht darum, nach einer Verhütungspanne den betroffenen Frauen in einer Notsituation die geeignete medizinische Hilfe ohne zeitliche Hürden zur Verfügung zu stellen.


Blogbeiträge dazu: http://campa.at/home/blog/showentry/2244 sowie http://campa.at/home/blog/showentry/2214


 


Entlastung der Familie im Zuge der Steuerreform - steuerliche Absetzbarkeit der Kinderbetreuung, Erhöhung des Kinderabsetzbetrag


Im Frühjahr wurde eine Steuersenkung im Ausmaß von 3,2 Mrd. Euro beschlossen, darunter das Familienpaket im Ausmaß von 500 Mio. Euro: 88% der Reform kommen Menschen mit Einkommen unter 4.000 Euro zugute.  Bei der Steuerreform wurde die Steuerfreigrenze auf 11.000 Euro im Jahr hinaufgeschoben. Das ist eine Entlastung, die vor allem Frauen betrifft. Außerdem ist seit heuer Kinderbetreuung bis zu maximal 2.300 Euro steuerlich absetzbar. Die Betreuungsperson muss aber eine pädagogische Ausbildung haben. Jugendliche Babysitter zwischen 16 und 21 Jahren müssen mindestens 16 Stunden pädagogische Ausbildung nachweisen, damit sie steuerlich abgesetzt werden können. Ab 21 Jahren bleibt weiterhin ein Ausbildungserfordernis von 8 Stunden bestehen. Die steuerliche Absetzbarkeit der Kinderbetreuung ist ein wichtiger Schritt zur Entlastung besonders von mittelständischen Familien und fördert die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie.


 


Blogbeitrag dazu: http://gabrieleheinischhosek.mywoman.at/stories/550500/


 


 


Gewaltschutz wird verbessert – Opfer werden noch besser geschützt als bisher und mehr Geld für die Gewaltschutzzentren


 


Immer mehr Frauen und Kinder wenden sich an die Gewaltschutzzentren bzw. Interventionsstellen gegen Gewalt. Wurden im Jahr 2001 noch 4.849 Gewaltopfer betreut, waren es im Jahr 2007 bereits 12.757 (+163%) und im Jahr 2008 14.059 (+ 190% gegenüber 01). Diese massive Steigerung im letzten Jahr lässt die Annahme zu, dass es gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise zu einem Anstieg an Gewaltfällen in der Familie kommt. Darum gilt es besonders jetzt in der Krise die Gewaltschutzeinrichtungen besonders zu fördern.


 


Budget für Gewaltschutzeinrichtungen wurde erhöht - Blogbeitrag dazu: http://campa.at/home/blog/showentry/2178


 


Inkrafttreten des Gewaltschutzgesetzes II im Juni = massive Verbesserung für GewaltopferBlogbeitrag dazu http://gabrieleheinischhosek.mywoman.at/stories/551480/


 


Gender Budgeting in der Verfassung seit 1. 1. 2009


 


Einen wesentlichen Beitrag zur Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen und Männern leistet Gender Budgeting. Besonders erfreulich ist, dass sich Österreich als einziges Land der EU in seiner Verfassung zu Gender Budgeting bekannt hat. Mit der Verankerung von Gender Budgeting in der Verfassung seit 1. Jänner 2009 ist nun festgelegt, dass den Frauen ein gerechter Anteil am Budget zusteht. Selbstverständlich passieren diese Veränderungen nicht von heute auf morgen. Da Gender Budgeting als Teil der wirkungsorientierten Haushaltsführung erst mit der zweiten Etappe der Haushaltsrechtreform ab 2013 Einzug findet, ist in einer ersten Phase jedes Ressort aufgefordert, ein Pilotprojekt zu Gender Budgeting durchführen.


 


 


Verbesserungen im Familienrecht


 


Der Unterhaltsvorschuss wird nun schon ab Antragstellung gewährt und nicht erst nach erfolgloser Exekution, Patchworkfamilien haben nun erstmals gesetzlich festgelegte Rechte.


 


 


Eingetragene Partnerschaft für gleichgeschlechtliche Paare


 


 Wir haben viel durchgesetzt, aber noch nicht alles geschafft. Die völlige Gleichstellung von homosexuellen und heterosexuellen Paaren ist und bleibt unser Ziel. Mit dem ab 1. Jänner 2010 gültigen Gesetz  gelingt ein erster wichtiger Schritt zur Gleichstellung von homosexuellen Paaren. Damit setzen wir endlich einen Schritt, um Menschen, die gleichgeschlechtlich orientiert sind, nicht zu diskriminieren.


 


Blogbeitrag dazu: http://campa.at/home/blog/showentry/2166


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Schöne Feiertage!

Gabriele Heinisch-Hosek schreibt am 2009-12-23 09:57:38

Weihnachtskarte

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Gewalt kennt keine Feiertage – Besuch bei der Helpline gegen Gewalt 0800 / 222 555

Gabriele Heinisch-Hosek schreibt am 2009-12-21 14:51:24

Helpline gegen Gewalt


 


Heute habe ich die „Helpline gegen Gewalt an Frauen“ besucht, um auf die Tatsache hinzuweisen, dass Gewalt keine Feiertage kennt. Zu Weihnachten erwarten sich alle ein harmonisches Familienfest. Diese Erwartungshaltung führt in vielen Familien zu Spannungen und lässt vor allem kurz nach den Feiertagen die Gewalt eskalieren.


 


Seit elf Jahren ist die kostenlose Frauenhelpline Österreichweit unter der Telefonnummer 0800/222 555 an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr erreichbar und für viele Frauen die erste Anlaufstelle bei häuslicher Gewalt. Die Frauenhelpline  ist auch barrierefrei erreichbar. So können etwa auch gehörlose Frauen den Notruf erreichen, für blinde Frauen wurde eine Informationsbroschüre in Brailleschrift aufgelegt. Für Migrantinnen gibt es seit 2005 erste Hilfe unter anderem auf Russisch, Bosnisch-Kroatisch-Serbisch, Rumänisch, Türkisch und Arabisch.


 


Die Frauenhelpline 0800/222 555 hilft auch zu Weihnachten. Darum bedanke ich mich auch bei allen Mitarbeiterinnen, die über die Feiertage für die Frauen da sind.


 


Link zur Helpline: http://www.frauenhelpline.at/


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