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Frauen-Leben

Blog der Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst

Öffentlich, seit 2009-09-02 12:32:41 eröffnet von Gabriele Heinisch-Hosek

Letzte Änderung: 2009-09-03 17:10:29

Ein wichtiger Schritt für Frauen in Notsituationen – ‚Pille danach’ rezeptfrei gestellt

Gabriele Heinisch-Hosek schreibt am 2009-12-18 16:58:52

Heute wurde die ‚Pille danach’ rezeptfrei gestellt. Ich freue mich sehr, dass unser Gesundheitsminister Alois Stöger nun diesen Schritt gesetzt hat. Denn er handelt damit absolut im Sinne der Frauen.


 


Ich unterstütze die Rezeptfreistellung, weil ich der Meinung bin, dass die  ‚Pille danach’ eine wichtige Methode zur Notfallverhütung ist. Es geht darum, nach einer Verhütungspanne den betroffenen Frauen in einer Notsituation die geeignete medizinische Hilfe ohne zeitliche Hürden zur Verfügung zu stellen. Wichtig ist aus meiner Sicht jedoch weiterhin, dass junge Menschen eine zeitgemäße Aufklärung und Zugang zu Verhütungsmitteln erhalten. Ich bin überzeugt davon, dass die Rezeptfreistellung der ‚Pille danach’ ein Schritt dazu ist, dass es zukünftig zu weniger unerwünschten Schwangerschaften kommt.


 


Artikel zum Thema ua. hier: http://diestandard.at/1259282226410/Pille-danach-ab-sofort-rezeptfrei


 

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Rechnungshofbericht zeigt mir, dass man nicht an verpflichtender Quote vorbeikommen wird

Gabriele Heinisch-Hosek schreibt am 2009-12-15 15:00:26

Der heute veröffentlichte Bericht des Rechnungshofes über die Unternehmungen und Einrichtungen im Bereich der öffentlichen Wirtschaft  zeigt klar auf: 16,1 Prozent aller Aufsichtsräte und 11,6 Prozent aller Vorstände in Betrieben der öffentlichen Wirtschaft sind Frauen. Das ist besser als in den Jahren davor, aber weit entfernt von 40 Prozent. Damit werden Betriebe in öffentlicher Hand deutlich mehr von Frauen gelenkt als in der Privatwirtschaft.


 


Staatsnahe Betriebe haben fast doppelt so viele Frauen in Aufsichtsräten und Vorständen wie die Privatwirtschaft. Das ist der richtige Weg. Aber zum Stolz sein gibt es für mich wirklich keinen Grund. Wir müssen die Anstrengungen verstärken, um der Privatwirtschaft mit gutem Beispiel voranzugehen. Man wird nicht daran vorbeikommen, eine verpflichtende Quote einzuführen. Denn ohne eine Verpflichtung wird man nur sehr langsam vorankommen. Und das ist wirtschaftlich unvernünftig. Denn wie EU-Studien belegen, bedeuten mehr Frauen an der Spitze auch ein höheres und nachhaltigeres Wirtschaftswachstum (http://www.se2009.eu/polopoly_fs/1.17994!menu/standard/file/EUstudie_sidvis.pdf ).


 


Es ist sehr erfreulich, dass der Rechnungshof die Anregung aufgegriffen hat, den Anteil von Frauen und Männern in den Aufsichtsräten und Vorständen auszuweisen. Denn mehr Transparenz bringt mehr Information. Und das wird uns sicher in der Debatte um mehr Frauen in Führungspositionen weiterbringen.


 


Link zum Bericht:  http://www.rechnungshof.gv.at/berichte/ansicht/detail/einkommensbericht-2009.html



 

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Gehaltsabschluss Öffentlicher Dienst

Gabriele Heinisch-Hosek schreibt am 2009-12-10 10:26:49

Aus meiner Sicht ist der gestrige Gehaltsabschluss für die öffentlich Bediensteten eine Magermilch mit Fettaugen geworden. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Den Polizistinnen und Polizisten, Krankenschwestern und Lehrerinnen und Lehrern die Teuerung auszugleichen, geht für mich in Ordnung.


 


Mir ist es besonders wichtig, dass die kleinen Einkommen mehr bekommen als die BestverdienerInnen. Jene Bediensteten, die im öffentlichen Dienst am wenigsten verdienen, sind für mich die GewinnerInnen dieses Gehaltsabschlusses. Die Reinigungskraft, die derzeit rund 1.300 Euro brutto monatlich verdient, wird ab 1. Jänner 2010 eine Gehaltserhöhung von ca. 1,2 Prozent bekommen. Dem Sektionschef hingegen wird ab Jänner nur die Inflation abgegolten.


 


Mit diesem Ergebnis bin ich zufrieden. Beide Seiten – Regierung und GÖD - haben sich aufeinander zu bewegt. Unsere Ausgangslage war eine Erhöhung von 0,5 Prozent, die GÖD-Forderung lag bei 1, 5 Prozent. Wir haben uns in der Mitte getroffen.


 


Der Finanzminister hat in der Verhandlung mehrmals betont, dass die finanziellen Mittel für diese Gehaltserhöhung zur Verfügung stehen. Er hat klar gemacht, dass es finanzierbar und leistbar ist. Mir war wichtig, mit dem zur Verfügung stehenden Geld sorgsam und verantwortungsbewusst umzugehen. Aber ich bin die Letzte, die den öffentlich Bediensteten eine Abgeltung der Inflation in wirtschaftlichen schwierigen Zeiten nicht gönnt. Mir war wichtig, dass jene Bediensteten, die wenig verdienen, mehr bekommen als Besserverdienende.


 


Hier noch eine kleine Überblickstabelle über die prozentuellen Erhöhungen:



Funktion                                                       Erhöhung in Prozent



SektionschefIn                                                             0,946%


Stv.  SektionschefIn                                                     0,957%


AkademikerIn (alt)                                                        0,980%


AkademikerIn 12 Jahre Berufserfahrung                         1,014%


MaturantIn mit langer Berufserfahrung                            1,043%


AkademikerIn                                                              1,082% 


PflichtschullehrerIn - Berufseinstieg                               1,122%


SachbearbeiterIn                                                          1,135%


Hilfsdienst - Handwerk                                                  1,167%


Hilfsdienst                                                                   1,190%


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Warum wir ein neues Arbeitsmarktpaket brauchen

Gabriele Heinisch-Hosek schreibt am 2009-12-05 16:37:35

Viele Österreicherinnen und Österreicher haben nun knapp vor Weihnachten eine Lebensrealität, die mehr als deutlich macht, dass wir dringend ein neues Arbeitsmarktpaket brauchen. Nimmt man etwa das Beispiel der Menschen im Großraum Linz: Viele Mitarbeiter der VOEST Alpine haben bereits ihren Job verloren. Und knapp 400 Mitarbeiterinnen der Quelle Österreich in Linz sind ihre Jobs zuWeihnachten los. Jetzt stellen wir uns mal diese Familiensituation vor– der seit Monaten arbeitslose Ex-VOEST-Mitarbeiter und die Quelle-Mitarbeiterin, die ab Weihnachten keine Arbeit mehr hat. Die beiden haben Kinder, die sich auf Weihnachten freuen, dieWeihnachtswünsche haben und die vielleicht schon einen Wunschzettel geschrieben haben.

Wer kann da etwas dagegen haben, dass wir einer solchen Familie schnell wieder eine Jobperspektive geben. Und nichts anderes  als Jobperspektiven eröffnen, wollen wir mit einem weiteren Arbeitsmarktpaket. Da geht es darum einer Quelle-Hilfsarbeiterin die Chance zu geben, einen Lehrabschluss nachzuholen, eine neue Ausbildung zu machen oder eine bessere Ausbildung zu bekommen.  Und es geht darum,der Quelle-Mitarbeiterin und dem arbeitslosen ehemaligenVOEST-Mitarbeiter eine Chance zu bieten, am Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen. Also den Menschen, die arbeitslos geworden sind, schnell wieder Jobperspektiven zu ermöglichen. 

Das hat der Bundeskanzler am Mittwoch in seiner Rede angekündigt und jetzt gehen wir in die konkrete Umsetzung. Denn davon haben die betroffenen Frauen und Männer was. Daher plädiere ich an alle, daran mitzuarbeiten, dass das Arbeitsmarktpaket rasch Realität wird und die Quelle-Mitarbeiterin und der ehemaligeVOEST-Arbeiter schnell wieder einen Job finden.

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"Pille danach"

Gabriele Heinisch-Hosek schreibt am 2009-12-04 23:01:21

Auf Gesundheitsminister Alois Stöger ist Verlass, wenn es um Verbesserungen im Sinne der Frauen geht. Ich unterstütze daher die von ihm vorangetriebene Rezeptfreistellung der „Pille danach“, weil diese ein wichtiges  Anliegen für Frauen in Notfallsituationen ist.


 


Die „Pille danach“ ist eine Methode zur Notfallverhütung. Es geht darum, nach einer Verhütungspanne den betroffenen Frauen in einer Notsituation die geeignete medizinische Hilfe ohne zeitliche Hürden zur Verfügung  zu stellen.


 


Daher braucht es eine rasche Rezeptfreistellung. Dass Alois Stöger nun die „Pille danach ohne einen Antrag einer Pharmafirma freigeben wird, ist der richtige Weg.


 


Hier noch ein Standard-Artikel zum Thema: http://diestandard.at/1259281165293/Verhuetung-Pille-danach-wird-ohne-Rezept-erhaeltlich-sein


 

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