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Frauen-Leben

Blog der Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst

Öffentlich, seit 2009-09-02 12:32:41 eröffnet von Gabriele Heinisch-Hosek

Letzte Änderung: 2009-09-03 17:10:29

Österreich: Gemeinsam - Die Kanzlerrede

Gabriele Heinisch-Hosek schreibt am 2009-12-04 12:28:00



Gemeinsam für Österreich: Zukunftsinvestitionen bedeuten mehr Jobs für Frauen

Gabriele Heinisch-Hosek schreibt am 2009-12-02 14:28:19

Die vom Bundeskanzler heute in seiner Rede angesprochenen Zukunftsinvestitionen bedeuten mehr Jobs für Frauen. Denn wenn in Pflege und Gesundheit sowie in Schulen und Kindergärten investiert wird, dann entstehen vor allem neue Arbeitsplätze für Frauen. Durch einen mit 2 Milliarden Euro dotierten Generationenfonds könnten in der Pflege, in der Kinderbetreuung für die unter 6-Jährigen und in Ganztagesschulen 50.000 neue Vollzeit-Arbeitsplätze entstehen.


Neue Jobs sind das Entscheidende. Aber nicht zu vergessen ist, dass mit diesen Investitionen sowohl die Kinder als auch die alten Menschen gut versorgt sind. Und das bedeutet wiederum für die Frauen, dass sie einer ganztätigen Arbeit nachgehen können. Ganz entscheidend ist auch die klare Ansage des Bundeskanzlers, bis zum Jahr 2018 200.000 Ganztagesplätze in den Schulen für die 6-14-Jährigen zu schaffen. Das bedeutet, dass Beruf und Familie für Mütter - aber auch für Väter - in Zukunft deutlich besser zu vereinbaren sein wird.

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Gemeinsam für Österreich

Gabriele Heinisch-Hosek schreibt am 2009-12-02 12:20:27

Komme gerade von der Rede des Bundeskanzlers zurück und bin sehr beeindruckt. Er hat meiner Meinung nach die wichtigen und richtigen Zukunftsthemen für Österreich angesprochen: Die beste Bildung für unsere Kinder,  mehr Arbeitsplätze, Investitionen in Umwelt und Forschung, Gesundheit und Pflege,…


Zusammenfassend ist zu sagen, dass auf keinen Fall gesellschaftliche Gruppen gegeneinander aufgewiegelt werden dürfen: Nicht Arm gegen Reich, nicht Jung gegen alt, nicht Arbeitslose gegen ArbeitnehmerInnen,...


Eine wirklich gute Rede!


 


 

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Jetzt für Johanna-Dohnal-Förderpreis bewerben

Gabriele Heinisch-Hosek schreibt am 2009-11-26 20:35:08

Johanna Dohnal Förderpreis

Einladung zur Bewerbung für den Johanna-Dohnal-Förderpreis

Dieser wird vergeben an Studentinnen bzw. Absolventinnen von Hochschulen und Universitäten für Diplomarbeiten oder Dissertationen, • welche die Verwirklichung von Geschlechterdemokratie fördern • und / oder eine Vorbildwirkung auf Mädchen und Frauen in Ausbildung und Studium haben

Informationen und Richtlinien für die Vergabe unter www.johanna-dohnal.at

Bewerbungen sind bis 31. Jänner 2010 zu richten an:
Johanna Dohnal Archiv
Rechte Wienzeile 97
1050 Wien
archiv@johanna-dohnal.at

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Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Gabriele Heinisch-Hosek schreibt am 2009-11-25 18:18:26

Foto Fahnenaktion


 


Heute ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Der Gedenktag geht auf die Ermordung der drei Schwestern Mirabal zurück, die am 25. November 1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst nach monatelanger Folter getötet wurden. Seit 1999 ist der 25. November auch von den Vereinten Nationen als offizieller internationaler Gedenktag anerkannt. (mehr Infos hier: http://www.frauen.bka.gv.at/site/5860/default.aspx)


Dieser Tag sollte uns einmal mehr daran erinnern, dass wir  Gewalt an Frauen nicht dulden können. Das beginnt bei jedem und jeder einzelnen von uns – indem wir nicht wegschauen und nötigenfalls auch die Polizei rufen – und endet noch lange nicht mit den staatlichen Eingriffen in Gewaltbeziehungen – von Wegweisungen der Gewalttäter bis hin zu Fluchtmöglichkeiten für Opfer (nämlich Frauenhäuser). Solche Eingriffe sind auch dringend notwendig: Laut Polizeistatistik sind über 90 Prozent der Opfer familiärer Gewalt Frauen, und über 90 Prozent der Täter sind männliche Familienmitglieder, vor allem Ehemänner und Lebensgefährten. So wurden von den 37 im letzten Jahr an Frauen begangenen Morden 27 in einer familiären Beziehung begangen.


Daher habe ich mir  auch diese Woche  in Spanien eine weitere Gewaltschutzmöglichkeit angesehen. Dort wird seit Juli 2009 mittels elektronischer Arm- oder Fußbändern  für verurteilte Gewalttäter versucht, Frauen vor ihren gewalttätigen Ex-Partnern zu schützen. Für mich wäre das eine Möglichkeit unbelehrbare Gewalttäter zu überwachen und so Gewalttaten und Morde an Frauen zu verhindern.

Foto Spanien


 


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