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Frauen-Leben

Blog der Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst

Öffentlich, seit 2009-09-02 12:32:41 eröffnet von Gabriele Heinisch-Hosek

Letzte Änderung: 2009-09-03 17:10:29

Ein historischer Tag - Quotenantrag einstimmig beschlossen

Gabriele Heinisch-Hosek schreibt am 2010-06-13 10:29:35

Gestern war ein historischer Tag für die SPÖ und uns SPÖ-Frauen - der Quotenantrag wurde einstimmig beschlossen.

Ab sofort ist im Statut der SPÖ festgeschrieben, dass die SPÖ bei der Erstellung der Wahllisten das Reißverschlussprinzip einhalten muss. Das bedeutet, dass hinter einem Mann auf den nächsten Platz eine Frau gereiht werden muss und umgekehrt = es werden also in Zukunft  tatsächlich mehr Frauen in Funktionen oder auf Mandate gewählt werden.

Darüber hinaus bestimmt nun die jeweilige Frauenorganisation die Erstellung der Listen mit.
Und wenn jemand ausscheidet, rücken so lange Frauen nach, bis die Quote von 40 Prozent erreicht ist. Erfüllen Listen auf Bezirksebene nicht die Quote, so muss das Land ausgleichen. Das Gleiche gilt für die Landes- und Bundesebene.

Wir führen außerdem einen verpflichtenden Quotenbericht und verstärkte Kontroll- und Berichtspflichten ein -  wenn die Quote nicht erfüllt ist, müssen sich die Verantwortlichen öffentlich rechtfertigen und Frauenförderpläne vorlegen.

Ich bin überzeugt davon, dass durch diese Statutenänderung die Quote in der SPÖ vom Freigegenstand zum Pflichtfach wird.

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Heute ist ein guter Tag für die Frauen in Österreich - Einkommenstransparenz wird im Gesetz verankert

Gabriele Heinisch-Hosek schreibt am 2010-06-02 19:10:39



Der neue Frauenbericht zeigt - Lippenbekenntnisse für gleichen Lohn für gleiche Arbeit reichen nicht mehr aus

Gabriele Heinisch-Hosek schreibt am 2010-05-28 13:50:56

Foto Frauenbericht


Heute Vormittag konnte ich erstmals nach 15 Jahren wieder  den 4. österreichischen Frauenbericht präsentieren. Auf seinen rund 550 Seiten zeigt sich sehr deutlich, dass Frauen so gut ausgebildet sind, dass sie so viel arbeiten wie nie zuvor und, dass es leichter geworden ist, Beruf und Familie unter einen Hut bekommen. Das sind erfreuliche Tendenzen.


 


Gleichzeitig gibt es einen wunden Punkt in diesem Bericht: Nämlich dass die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern größer und nicht kleiner geworden sind. Das ist eine Schande und damit sind wir fast Schlusslicht in Europa. In diesem Bereich ist der Gegenwind nicht ein Lüfterl, sondern oft ein Sturm, der uns stark entgegen bläst. Und dieser Gegenwind ist im Frauenbericht eindrucksvoll dokumentiert – ganz egal, ob es die gesamtösterreichischen Frauen oder die  Frauen im ländlichen Raum bzw.  Frauen mit Migrationshintergrund betrifft. Die letzen zwei Gruppen hebe ich deswegen hervor, weil wir in diesem Frauenbericht nun erstmalig die Lebenssituation von Frauen am Land und Migrantinnen in eigenen Kapiteln betrachten.


 


Der neue Frauenbericht ist ein Werk aus Statistiken und Analysen, die den Blick dafür schärfen sollen, wo Österreich heute steht, wo es weiter Nachholbedarf gibt und wo sich neue Herausforderungen stellen – ob wir auf dem richtigen Weg sind. Machen Sie sich selber ein Bild – den ganzen Bericht gibt es hier zum nachlesen:


http://www.frauen.bka.gv.at/site/7207/default.aspx


 



 


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Neue Website zu Frauen in Führungspositionen

Gabriele Heinisch-Hosek schreibt am 2010-05-26 13:47:23

Am letzten Wochenende ist unsere neue Website zu Frauen in Führungspositionen online gegangen. Mit dieser Website möchte ich mit dem Vorurteil ein für allemal aufräumen, dass es nicht genügend hochqualifizierte Frauen gibt. 


Und das gibts dort zum nachlesen: 1. Daten, Fakten, Studien; 2. Modelle: Von Norwegen lernen, 3. Modelle in Österreich, 4. Datenbanken, Initiativen, Netzwerke, 5. Meinungen:


Am besten aber einfach mal in die Website reinklicken:  www.frauenfuehren.at


 


 

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Frauen und Familie: So soll unser Österreich 2020 aussehen

Gabriele Heinisch-Hosek schreibt am 2010-05-18 18:43:24


OE2020


Vor rund zwei Wochen haben wir uns in der „Österreich 2020“-Diskursgruppe mit den Thesenpapieren zum Thema „Frauen“ und „Familie“ öffentlich in einem Diskursworkshop (http://www.oe2020.at/home/diskursgruppen/frauen_familie_jugend/71/Oeffentlicher-Workshop-zu-Frauen-und-Familie) auseinandergesetzt. Jetzt stehen die ausgearbeiteten Thesenpapiere auf der „Österreich 2020“-Seite für alle zur Diskussion bereit.


Bis einschließlich 4. Juni laden auf http://www.oe2020.at/home/notepad_uebersicht/frauen und http://www.oe2020.at/home/notepad_uebersicht/familie zwei Befragungen zum Mitmachen ein. Hierbei geht es darum, Feedback zu den bereits aufgestellten Thesen und neue Inputs zu geben. Diese Vorschläge werden großteils in eine weitere, überarbeitete Version des Thesenpapiers einfließen und von den ExpertInnen in der Diskursgruppe diskutiert werden.


Wie das Leben von Frauen in Österreich 2020 aussehen soll, ist eine der wichtigsten Fragen, die sich die Politik in den kommenden Jahren stellen muss. Es geht vor allem um die eigenständige Absicherung von Frauen und den Abbau von Rollenklischees.


Die Frage, wie das Leben von Familien in Österreich 2020 gestaltet sein soll, steht im Mittelpunkt des zweiten Themenfeldes. Konkret: Wie sieht das Zusammenleben zwischen Frauen und Männern, innerhalb der Familie und den neuen Familienformen sowie zwischen Mädchen und Burschen aus.


Ich lade alle interessierten Frauen und Männer ein, bei der Befragung aktiv mitzumachen und dadurch gemeinsam mit der Diskursgruppe daran zu arbeiten, Österreich gerechter und fairer zu gestalten.


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