Utl.: Finanzsektor muss Beitrag zur Krisenbewältigung leisten =
"Die prinzipielle Einigung auf eine Bankenabgabe beim Europäischen Rat ist positiv zu bewerten", so der Vizepräsident der S&D-Fraktion, Hannes Swoboda, am Freitag. Nun bleibe zu hoffen, dass diese rasch umgesetzt werden könne. In der Frage der Finanztransaktionssteuer habe man zwar Fortschritte gemacht, es werde jedoch noch viel Kraft kosten, diese durchzusetzen. Trotz allem habe der Gipfel gezeigt, wie wichtig es gewesen sei, dass Bundeskanzler Faymann und die SPÖ vorgeprescht seien. "Der Finanzsektor, der die gegenwärtige Krise verursacht hat, muss seinen Beitrag leisten, um die durch die Krise erhöhten Budgetdefizite zu verringern", unterstreicht Swoboda. Darüber hinaus würden diese Beiträge auch die Möglichkeit schaffen, die für das Wachstum so dringenden Investitionen zu finanzieren.
"Im Übrigen sind diese Abgaben und Steuern auch ein Beitrag zur Minderung der gestiegenen Ungleichheit", unterstreicht der Europaparlamentarier, denn, so Swoboda, jüngste Statistiken hätten eindeutig belegt, dass durch die Krise die Verteilung der Einkommen und Vermögen wieder ungleicher und damit ungerechter geworden sei.

Hannes Swoboda schreibt am 2010-06-18 11:17:36
"Das Wahlergebnis in Ungarn ist zu akzeptieren, auch wenn die Gefahr besteht, dass der Wahlausgang negative Konsequenzen für den Beitrag Ungarns zum europäischen Einigungsprozess hat", so der Vizepräsident der S&D-Fraktion, Hannes Swoboda, am Montag. Es sei festzuhalten, dass Orban und seine Partei die von der letzten Regierung beschlossenen und international anerkannten Reformschritte torpediert haben. "Wenn Orban den Reformkurs fortsetzen will, wird eine radikale Kehrtwendung nötig sein", betont der EU-Parlamentarier. *****
So zeigt auch Tiflis, die Hauptstadt Georgiens, dass zwar neue Luxushotels gebaut werden, in den armen Viertel allerdings gibt es keine Veränderung. Für uns sind sie „bunt und Interessant“ und ich wünsche mir auch, dass die meisten von ihnen erhalten werden können. Aber je länger sie „unberührt“ bleiben und verfallen, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit, dass sie endlich und endgültig verschwinden werden. Und das wäre schade.
Ich werde immer wieder – auch auf der Strasse – gefragt, ob ich denn dafür bin, „dass wir den Griechen Geld geben“? Und immer wieder muss ich betonen, dass das ja nicht die Frage ist. Aber manche Medienberichte und Äußerungen, vor allem von westdeutschen PolitikerInnen, geben Anlass zu dieser Frage. Noch immer kommt die Frage nach gemeinsamem Handeln und vor allem nach Strukturen, die in Zukunft „griechische Verhältnisse“ verhindern sollen, zu kurz. Dabei sollen die Fehler Griechenlands und anderer Staaten, aber auch das „Zuschauen“ von EU-Institutionen, nicht vom Tisch gewischt werden.