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Peko Baxant

Öffentlich, seit 2010-01-23 02:53:03 eröffnet von Peko Baxant

Letzte Änderung: 2010-01-23 02:54:28

Austropop is top, except in Austria

Peko Baxant schreibt am 2011-05-06 12:51:00

LunaffairStellen sie sich vor, sie sind ein international gefragter Topmediziner, die ganze Welt feiert sie - aber sie verdienen kein Geld und ihre eigene Familie weiß absolut nichts von ihrem Erfolg. So änlich ergeht es vielen Musikerinnen und Musikern aus Österreich.

Viele "unserer" Musikerinnen und Musiker sind im Ausland höchst erfolgreich und hoch angesehen, jedoch verdienen sie aufgrund der katastrophale Radio-Situation in Österreich wenig bis kein Geld und dem heimischen Publikum sind sie unbekannt. Auch wenn es immer wieder Beteuerungen seitens der Radiostationen gibt, doch eh genug heimische Musik zu bringen, hat sich an der dramatischen Situation seit Jahren nichts geändert. Österreich´s Radiostationen ignorieren systematisch österreichische Bands und zerstören ungewollt und nachhaltig die heimische Musiklandschaft. Wenn das heimische Publikum keine österreichische Pop-Musik zu hören bekommt, wird es österreichische Pop-Musik auch nicht schätzen, kaufen, Konzerte besuchen. Österreich ist im Hinblick auf heimische Musik im Radio im europäischen Vergleich trauriges Schlusslicht. Weiters verzeichnen wir seit Jahren ein rapides Studiosterben, welches nicht nur auf das Phänomen Home-Studio abzuschieben ist.

Der ganz normale AKM-Wahnsinn
Sobald bei einer Veranstaltung Musik abgespielt wird (egal ob Live oder vom Band), sind von den Veranstaltern Abgaben an die AKM zu entrichten. Genauso verhält es sich mit Radiostationen. Die AKM hat die Aufgabe, dieses Geld an die Urheberinnen und Urheber, Komponistinnen und Komponisten sowie an die Interpretinnen und Interpreten zu verteilen. Leider fließen an die 80 % der österreichischen AKM-Gelder in die USA und nach Grossbritatien, Österreich´s Musikerinnen und Musiker dürfen sich den lächerlichen Rest teilen. Warum? Weil nahezu keine heimische Musik On Air kommt, mehr Infos zur systematischen Diskriminierung heimischer Musik durch Österreich´s Radios sind hier zu finden --> http://www.pekobaxant.at/stories/musik-aus-oesterreich-ist-musik-fuer-oesterreich/.

Dem österreichischen Radiopublikum wird Top-Austropop vorenthalten

Seinen Anfang hat dies alles genommen, als in den 90er Jahren Ö3 plötzlich aufgehört hat, Musik aus Österreich zu spielen. Die Begründung damals: Austropop a´la Stefanie Werger oder Reinhard Fendrich ist nicht mehr jugendaffin. Das stimmt. Was den Damen und Herren jedoch bis heute anscheinend entgangen sein dürfte, es gibt auch jugendaffinen Austropop! Und was für einen! Ich könnte nun als Beweis hunderte Bands aus Österreich anführen, die musikalisch und künstlerisch auf hohem Level spielen, eingängige Hooklines produzieren, aufsehenerregende Bühnenshows liefern und interessante Charaktere in ihren Reihen haben. Viele davon sind im Ausland sehr erfolgreich. Wie zum Beispiel Lunaffair.

Lunaffair leiden so wie viele andere Bands unter der Radio-Diskriminierung

Lunaffair-Bandfoto-WebViele meiner österreichischen Leserinnen und Leser werden die Band Lunaffair wohl nicht kennen, ganz im Gegensatz zum europäischen Publikum außerhalb Österreichs. Lunaffair sind anscheinend so interessant und attraktiv, daß sie bereits als Support-Act für ganz große Namen auf großen Festivals in Deutschland und Osteuropa gebucht wurden: so spielten sie als Vorgruppe vor „Whitesnake“, „Ray Wilson“ (Ex‐Genesis), „The Crüxshadows“ oder der US‐Rock‐Kultband „Filter“.

Mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum, das 2010 zusammen mit dem deutschen Label „Timezone‐Records“ veröffentlich wurde, konnten die Wiener bereits international auf sich aufmerksam machen. So erschien ihre erste Singleauskopplung „Fever“ europaweit auf einigen Compilations. Das dazugehörige Video wurde auch gleich vom österreichischen Musiksender gotv zusammen mit einem Feature in die Rotation aufgenommen. Auch im heimischen Extremsport fiel die Band auf und steuerte so gleich zwei ihrer Songs als Soundtrack für Filme wie „Made in Austria“ und „Get Naturized“ bei.

Hier gehts zum "Fever"-Video: http://www.youtube.com/watch?v=LReZRmTW7Vw

Aber die österreichischen Radios kennen Lunaffair nicht - und sie spielen sie auch nicht. Und so sind die Bandmitglieder weiterhin dazu gezwungen, Brotberufen nachzugehen und gleichzeitig ihre Musikkarriere zu vernachlässigen. Und wieder droht mit Lunaffair ein heimischer Pop-Stern zu verglühen, ohne daß die Welt es bemerkt. So ergeht es tausenden anderen heimischen Künstlerinnen und Künstlern, vor allem vielen Musikerinnen und Musikern.

Sollten die heimischen Radiostationen ihre brutale Diskriminierungspolitik gegen die heimische Musik nicht so schnell als möglich ändern, müssen sich die Verantwortlichen in einigen Jahren den Vorwurf gefallen lassen, das Musikland Österreich sehenden Auges in den Abgrund manövriert zu haben. Bis es soweit ist, gilt es weiterhin auf dieses Thema aufmerksam zu machen und durch Bewußtseinsbildung sicher zu stellen, daß das heimische (Radio-)Publikum kritischer zuhört.

Link: http://www.pekobaxant.at/stories/54737/

Wien hat mit Gogi Knezevic endlich wieder einen Box-Champion!

Peko Baxant schreibt am 2011-05-03 12:05:00

gogichamptionWien und Österreich haben wieder einen Boxweltmeister! 23 Jahre nach seinem Mentor Edip Sekowitsch eroberte Mittelgewichtler Gogi „Lionheart“ Knezevic den Gürtel der PBU (Pro Boxing Union). Der 31-jährige Lokalmatador bezwang bei der „Premium Fight Night“ im Wiener Budocenter den Ungarn Janos Varga in einem spektakulären Kampf in Runde sieben durch K.o.

Abtasten gab es keines. Bereits in Runde eins ging es für Box-Ass Gogi Knezevic voll zur Sache, ein offener Schlagabtausch entwickelte sich. Doch der Wiener machte den größeren Druck, zeigte sehenswerte Kombinationen und setzte seinem Gegner immer wieder mit harten Körpertreffern zu. In einem intensiven Fight mit hohem Tempo, brachte das „Lionheart“ seinen bereits mürbe gemachten Gegner dann erstmals in Runde sechs ins Wanken.

gogichamption2Eine Runde später war es dann soweit: Varga, der sich bis dahin tapfer gegen die harten Schläge gestemmt hatte, wurde von Knezevic beinhart auf die Bretter geschickt. „Es war eine verdammt harte Angelegenheit! Ich muss Edip Sekowitsch und meinem jetzigen Coach Hans Senfter danken. Sie haben mich zum Weltmeister geformt. Ich bin stolz, den Titel nach Wien geholt zu haben“, strahlte Knezevic nach dem Fight, in dem er sich bereits in der zweiten Runde eine Handverletzung zugezogen hatte. „Während des Kampfs war ich voller Adrenalin und habe so gut wie nichts gespürt. Gebrochen scheint aber zum Glück nichts zu sein“, gab der Wiener trotz seiner stark angeschwollenen Faust Entwarnung. „Edip hat einmal zu mir gesagt, dass ich die Zukunft bin und ein Champion sein werde. Jetzt ist es wahr geworden“, so Knezevic, der von Sponsor „Admiral Sportwetten“ unterstützt wurde. Nach der harten Vorbereitung und dem kräftezehrenden Kampf geht es für den Box-Profi zusammen mit Freundin Vesna erst einmal in den wohlverdienten Urlaub. Doch lange wird sich die härteste Faust Österreichs nicht ausruhen können. Denn einem frischgebackenen Weltmeister mangelt es nie an Herausforderern...

gogichamption3Ich persönlich freue mich unendlich mit und für Gogi. Er hätte schon früher um die Weltmeisterschaft boxen können. Doch er hat immer darauf bestanden, in seiner Heimatstadt Wien Weltmeister werden zu wollen. Jetzt hat er sich seinen persönlichen Traum erfüllt. Wien kann zu Recht stolz auf Gogi Knezevic sein!

Fotos: IIgor MINIC, Facebook

Link: http://www.pekobaxant.at/stories/wien-hat-mit-gogi-knezevic-endlich-wieder-einen-box-champion/

3. Wiener Käfigmeisterschaft von 30. April bis 26. Juni

Peko Baxant schreibt am 2011-04-28 11:35:00

kaefigwmAm kommenden Samstag, dem 30. April 2011, startet im Wiener Stadtpark die 3. Käfig-WM. Neben den bereits bekannten Sportarten Streetsoccer, Streetball und Beachvolleyball werden in den kommenden acht Wochen - speziell für die Altersklasse der 6-12 Jährigen - auch Käfigmeisterinnen und Käfigmeister in Futsal ermittelt. Spielbeginn ist um 12.00 Uhr.

Wie schon beim letzten Mal wird die Käfig-WM bezirksübergreifend gespielt, um die Titel geht es dann beim großen Finale am Donauinselfest (24.-26. Juni 2011). Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldungen sind unter www.kaefigmeister.at möglich. Den Gewinnerinnen und Gewinner winken coole Preise.

Im Mittelpunkt steht laut SPÖ-Wien Jugendkoordinator Bernhard Häupl das friedliche Miteinander durch Sport. Fairness und Respekt sind die Grundpfeiler jeder sportlichen Herausforderung, genauso wie es jede/r aus dem Alltag kennt. Wer diese beiden Werte verinnerlicht, wird sich besser verstehen, am Platz und auch außerhalb.

8 Vorrunden plus Finale:

* 30. April 2011: 1030, Stadtpark (Nähe Am Heumarkt)
* 07. Mai 2011: 1050, Margarethengürtel
* 14. Mai 2011: 1040, Alois Drasche Park
* 21. Mai 2011: 1080, Schönborn-Park
* 28. Mai 2011: 1110, Hyblerpark
* 04. Juni 2011: 1020, Venediger Au
* 11. Juni 2011: 1210, Wassermanngasse
* 18. Juni 2011: 1200, Allerheiligenplatz
* 24.-26. Juni 2011: Finalrunde am Wiener Donauinselfest 2011


Bildquelle: cher-is-xited.blogspot.com

Link: http://www.pekobaxant.at/stories/start-zur-3-wiener-kaefigmeisterschaft/

Finanztransaktionssteuer: dein Druck auf die EU-Kommission kann die Welt verändern

Peko Baxant schreibt am 2011-04-13 11:08:00

article-4265-img30Zur Einführung einer europaweiten Finanztransaktionssteuer - und damit zu einem großen Stück mehr Gerechtigkeit in Europa - muss der Druck erhöht werden. ÖGB und AK haben dazu eine Online-Petition gestartet: http://www.financialtransactiontax.eu/petition

Das - vom europäischen Volk gewählte - EU-Parlament hat sich mit deutlicher Mehrheit für die Finanztransaktionssteuer ausgesprochen - die Kommission scheint dieses Votum zu ignorieren. Machen wir daher der EU-Kommission deutlich, dass das Wohl und der Wille der Bürgerinnen und Bürger wichtiger ist als die Interessen der Finanzlobby.

Auf www.financialtransactiontax.eu können alle Bürgerinnen und Bürger der EU eine E-Mail mit der Forderung nach Einführung der Finanztransaktionssteuer an EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, an Steuerkommissar Algirdas Semeta und an die/den KommissarIn ihres Landes schicken.

Bitte beteilige dich an dieser wichtigen Aktion und verbreite sie auch in deinem Freundes- und Bekanntenkreis.

Link: http://www.pekobaxant.at/stories/finanztransaktionssteuer-dein-druck-auf-die-eu-kommission-kann-die-wel/

Mein Veranstaltungstipp: Entwicklung - Wie? Wohin?

Peko Baxant schreibt am 2011-04-05 13:27:00

blogpost_entwicklungszusammenarbeit_squareGelder für Entwicklungszusammenarbeit werden angesichts von Wirtschaftskrisen und harten Auseinandersetzungen um Ressourcen immer knapper. Globale Probleme und Ungleichheiten verschärfen sich und erweitern sich um neue Themen. Auch in Österreich wurden Gelder für die Entwicklungszusammenarbeit empfindlich gekürzt; in der politischen Auseinandersetzung und der Öffentlichkeit spielt das Thema meist nur eine untergeordnete Rolle.

Stefan Kerl, Kampagnenleiter der entwicklungspolitischen Organisation Südwind, erzählt über zentrale Probleme, politische und individuelle Möglichkeiten sowie sozialdemokratische Zugänge zum Thema.

- Was kann jede und jeder Einzelne im Alltag beitragen?
- Welche lokalen Handlungsmöglichkeiten gibt es?
- Was kann ein kleines Land wie Österreich bewirken?

Die Sektion 5 in der SPÖ-Mariahilf lädt ein:

Entwicklung - Wie? Wohin?
Donnerstag, 21. April 2011, 18.30 Uhr
SPÖ-Bezirksorganisation Mariahilf
Otto Bauer-Gasse 9/3
1060 Wien


(Bildquelle: www.balthasar-glaettli.ch)

Link: http://www.pekobaxant.at/stories/mein-veranstaltungstipp-entwicklung-wie-wohin/

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