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Peko Baxant

Öffentlich, seit 2010-01-23 02:53:03 eröffnet von Peko Baxant

Letzte Änderung: 2010-01-23 02:54:28

Mein Veranstaltungstipp: 200 Jahre Unabhängigkeit - auch für die Nachkommen der Sklaven?

Peko Baxant schreibt am 2011-03-10 15:23:00

sklavenarbeitVor rund 200 Jahren nehmen in einigen lateinamerikanischen Ländern revolutionäre Prozesse ihren Anfang, an deren Ende die Befreiung von der spanischen Kolonialherrschaft steht. In dieselbe Zeit fällt die Abschaffung der Sklaverei, doch die Geschichte der Sklaven, die sich als eine Geschichte der Unterdrückung, Diskriminierung und Benachteiligung präsentiert, lebt in ihren Nachkommen fort.

Im von der UN ausgerufenen internationalen Jahr der Menschen afrikanischer Herkunft 2011 („International Year for People of African Descent 2011“) drängt sich die Frage auf wie es heute um die soziopolitische Präsenz der Afro-Descendants bestellt ist. Die Veranstaltung "200 Jahre Unabhängigkeit - Auch für die Nachkommen der Sklaven?" soll ein politisches Bewusstsein auf der Grundlage der Auseinandersetzung und Anerkennung der Geschichte der Afro-Descendants schaffen.

200 Jahre Unabhängigkeit - Auch für die Nachkommen der Sklaven?
Freitag, 18. März 2011
Albert Schweitzer Haus Wien – Veranstaltungszentrum
Schwarzspanierstraße 13
1090 Wien


200JahreUnabhaengigkeit_Flyer (pdf, 1,643 KB)

Link: http://www.pekobaxant.at/stories/mein-veranstaltungstipp-200-jahre-unabhaengigkeit-auch-fuer-die-nachko/

Du und deine Band am Donauinselfest? Yes you can!

Peko Baxant schreibt am 2011-03-09 14:56:00

DIF2011Von 9. März bis 11. Mai 2011 können sich Bands für einen Auftritt am Donauinselfest bewerben und Interessierte online mitbestimmen, wer in die nähere Auswahl kommt.

Nach dem sensationellen Erfolg des ROCK THE ISLAND - TALENT CONTEST im Rahmen des Donauinselfestes im Vorjahr, gibt es auch 2011 die Möglichkeit die Insel zu rocken. Auch dieses Jahr haben alle Interessierten die Möglichkeit, für ihre Favoriten zu voten und bestimmen so das Line Up des Donauinselfestes mit.

Bands, DJs und Solokünstler haben von 09.03.2011 bis zum 11.05.2011 Zeit sich mit Infos, Videos, Fotos und Hörproben ins rechte Licht zu rücken, ihre Community, Freunde und Fans zu aktivieren und einen der begehrten Time-Slots am Donauinselfest 2011 zu gewinnen.

Der Magic Life Rock The Island - Talent Contest bietet die einzigartige Chance einen der heiß begehrten Slots (freigehaltenen Spielzeiten auf den Bühnen) zu gewinnen und ist die einzige Möglichkeit, sich als Act beim größten Open-Air Festival mit freiem Eintritt zu bewerben und das Publikum zu begeistern.

Magic Life Special Awards
Dieses Mal als Special mit dabei: die Magic Life Special Awards! Zu gewinnen gibt es Auftritte im Rahmen der "Magic Life In Concert Tour" als Act vor Kim Wilde, Bob Sinclar oder Semino Rossi!

Die Bühnen
So vielfältig das Musikangebot am Donauinselfest ist, so vielfältig ist auch die Anzahl der Musikkategorien in denen man beim Magic Life Rock The Island - Talent Contest presented by Xpress antreten kann.

Die GewinnerInnen werden auf folgenden Bühnen live performen:

- Radio FM4 / Planet.tt-Bühne (Hip Hop, Alternative, Indie, Electronic)
- Radio Wien / Hitradio Ö3 Festbühne (Pop, Rock)
- ATV / 88.6 Rockbühne (Rock)
- Radio Energy Bühne (House, Electronic)
- Wiener Bezirksblatt Schlager & Volksmusik Bühne (Schlager & Volksmusik)

Die Bewerbung
Gesucht sind Künstlerinnen und Künstler aus ganz Österreich, die verschiedenste Musikstile abdecken, egal ob Rockband, Hip Hop Artist, Schlagersänger oder Electro-DJs. Über die Seite www.donauinselfest.at führt ein Link auf die Donauinselfest-Seite des Event Portal plingg.com. Nach der Registrierung und Zustimmung zu den Teilnahmebedingungen und Regeln kann ein Profil der Künstlerin bzw des Künstlers angelegt werden, nach erfolgreichem Upload eines Demo-Bandes und von Infos, Videos, Fotos und Hörproben damit begonnen werden, Stimmen zu sammeln um sich einen der vorderen Plätze im Ranking zu sichern!

Das Voting
Nicht nur Künstlerinnen und Künstler haben die Möglichkeit sich auf dem Event Portal anzumelden. Jede Userin und jeder User kann für den persönlichen Favoriten abstimmen! Die aktuellen Rankings sowie eine Übersicht aller Bewerberinnen und Bewerber stehen jederzeit zur Verfügung.

Die Besten des Votings ziehen schlussendlich am 27. Mai in die Final Audition in die Ottakringer Brauerei ein. Ausnahmen bilden die Magic Life Special Awards, die Radio Wien / Hitradio Ö3 Festbühne sowie die Wiener Bezirksblatt Schlager & Volksmusik Bühne - hier wird nach Abschluss des online Votings eine Jury zur Bewertung hinzugezogen.

Anmelde- sowie Votingschluss ist der 11. Mai um 14 Uhr.

Im Vorjahr bewarben sich insgesamt 225 BewerberInnen, die über 200.000 Punkte auf sich vereinigen konnten. Den Abschluss bildeten 50 Live Konzerte während der 4 Final Auditions mit an die 2.000 BesucherInnen. Die insgesamt 27 SiegerInnen traten auf den 5 großen Bühnen des Donauinselfestes auf und konnten dort Erfahrungen sammeln und sich einem großen Publikum präsentieren.

Die gesamte Presseunterlage und weitere Informationen, sowie Fotos findest du unter:
http://2011.donauinselfest.at/?lang=de&module=presse

Link: http://www.pekobaxant.at/stories/du-und-deine-band-am-donauinselfest-yes-you-can/

Ein Kommentar von Marco Schreuder zum Thema "Schwules Tanzen im ORF"

Peko Baxant schreibt am 2011-01-25 15:17:00

Männer beim gemeinsamen TanzDerzeit wird in unserem Lande darüber diskutiert, ob im öffentlich rechtlichen TV (ORF) 2 schwule Männer beim Tanzen gezeigt werden dürfen. Und das in Mitteleuropa im Jahr 2011. So weit so absurd. Mein ehemaliger grüner Gemeinderatskollege Marco Schreuder hat dazu einen Kommentar verfasst, der schwer lesenswert ist. Viel Spaß;-)

"Lieber Herr Lauda" Kommentar von Marco Schreuder

Link: http://www.pekobaxant.at/stories/ein-kommentar-von-marco-schreuder-zum-thema-schwules-tanzen-im-orf/

90 Stipendien für junge KünstlerInnen im neuen Jahr

Peko Baxant schreibt am 2011-01-20 12:39:00

Claudia-SchmiedDas Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur vergibt im Jahr 2011 im Rahmen der Nachwuchsförderung wieder 90 Startstipendien. Die Stipendien werden in den Bereichen Bildende Kunst (10), Architektur und Design (10), künstlerische Fotografie (5), Video- und Medienkunst (5), Mode (5), Musik und darstellende Kunst (35), Filmkunst (5) und Literatur (15) zuerkannt. Das Stipendium hat eine Laufzeit von sechs Monaten und ist monatlich mit € 1.100 dotiert.

Kulturministerin Dr. Claudia Schmied: „Die Förderung von noch nicht etablierten Künstlerinnen und Künstlern ist dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur besonders wichtig. Die Startstipendien sollen jungen, freiberuflichen Künstlerinnen und Künstlern die Umsetzung eines künstlerischen Vorhabens ermöglichen sowie ihren Einstieg in die österreichische und internationale Kunstszene erleichtern.“

Teilnahmeberechtigt sind alle österreichischen oder seit drei Jahren in Österreich lebenden freiberuflichen Künstlerinnen und Künstler. Die Vergabe der Stipendien erfolgt auf Vorschlag einer unabhängigen Jury.

Schriftliche Bewerbungen sind ab sofort bis spätestens 31. März 2011 an das

Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
Kunstsektion
Concordiaplatz 2
1014 Wien


zu senden. Es gilt das Datum des Poststempels.
Informationen und Details zur Ausschreibung auf www.bmukk.gv.at

Link: http://www.pekobaxant.at/stories/90-stipendien-fuer-junge-kuenstlerinnen/

Die notwendige Alternative: Rot-Grün

Peko Baxant schreibt am 2010-11-27 16:43:00

Haeupl-und-VassilakouWien wird seit letzten Donnerstag von einer Koalition aus SPÖ und GRÜNEN regiert. Ich möchte keinen Hehl daraus machen, daß ich mich innerhalb meiner eigenen Partei gemeinsam mit anderen für Rot-Grün ausgesprochen habe und nun freue ich mich umso mehr.

Rot-Grün ist in Österreich eine innovative Regierungsform, es wurde noch nirgends "ausprobiert". Es liegt nun an den Grünen und uns, aus dieser Regierungsform auch eine zukunftsträchtige und beispielgebende zu machen. Insoferne haben wir gemeinsam eine Verantwortung, die weit über den Zeitraum der kommenden 5 Jahre reicht.

Ich bin überzeugt davon, daß eine Alleinverantwortung der SPÖ die beste Regierungsvariante wäre. Jedoch waren die Wiener WählerInnen am 101010 nicht dieser Meinung. Als Demokrat musste ich den Verlust der Absoluten Mandatsmehrheit akzeptieren, mit Rot-Grün haben wir jedoch nicht nur das Beste aus der Situation gemacht - nein, wir haben zweifelsohne einen Beitrag zur Entkramfpung in der österreichischen Innenpolitik geleistet und den potenziellen Grundstein für eine bundespolitische Mehrheit links der Mitte gelegt.

Nun gilt es zu beweisen, daß SPÖ und GRÜNE gut miteinander können und das Rot-Grün auch mit der Wiener Bevölkerung gut kann. Mehr noch als je zuvor gilt es nun genau hinzuhören, die Augen vor Problemen nicht zu verschließen - auch und vor allem dann, wenn diese Probleme manch linke Paradigmen schmerzvoll entzaubern, Stichwort "Zusammenleben in unserer Stadt".

Rot-Grün trägt historische Verantworung

Rot-Grün wird eine starke und wahrnehmbare Antithese sein zu Kickl, Strache und der FPÖ. Die Menschen werden bald merken, daß nur eine linke Gesellschaftspolitik die Probleme der Gegenwart lösen kann und nicht die Endlösungen rechter Hetzer. Und wir werden zeigen, daß linke und keynesianische Budget- und Wirtschaftspolitik wesentlich nachhaltiger sind als neoliberale Politik a´la ÖVP.

Visionen, die beflügen...

Michael Häupl hat letzten Donnerstag eine wunderbare Vision formuliert: "Ich will Wien in der Bildung zur fortschrittlichsten Stadt Europas machen. Ich will Wien jene geistige Größe zurückgeben, die Wien schon einmal hatte."
Ich möchte diese Vision mit all meiner Kraft unterstützen. Denn nur moderne und chancengerechte Bildung birgt die Kraft in sich, soziale Ungerechtigkeiten nachhaltig aufzubrechen. Das ist mit den Grünen wesentlich einfacher als mit der konservativen ÖVP. Rot-Grün will Chancengerechtigkeit, die ÖVP nicht. So einfach ist es. Deswegen ist Rot-Schwarz keine Option.

Michael Häupl formuliert solche Visionen jedoch nicht ohne das Bewußtsein um die Vergangenheit und der daraus resultierenden Verantwortung. Wien war vor 1938 eine der Hauptstädte geistiger Exzellenz. Dieser Schatz wurde von den Nazis innerhalb weniger Jahre durch Vertreibung und Massenmord zerstört. An diesem geistigen Aderlass leidet die Stadt noch heute. Echte Bildung bietet die Chance, diesen Schmerz für die Zukunft zu lindern. Vergessen werden und dürfen wir nie!

Rot-Blau wäre WählerInnenverrat und Chaos

Seit der Wahl habe ich einige Gespräche mit erbosten FPÖ-WählerInnen geführt, die meinen, daß man die FPÖ doch mitregieren lassen müsse und überhaupt sei es eine Frechheit, daß man Rot-Blau nicht einmal ernsthaft geprüft habe. Dazu folgendes:

1.) Rot-Blau wäre massiver WählerInnenbetrug. Michael Häupl und alle wesentlichen VertreterInnen der Wiener SPÖ haben vor der Wahl - und auch schon lange davor - unmissverständlich und mehrermale klar gestellt, daß eine Koalition mit der FPÖ undenkbar ist. Aus diesem Grund haben viele WienerInnen SPÖ gewählt.
Für jene wenigen, die es noch nicht wissen oder denen moralische Werte nicht wichtig sind: Wir SozialdmekratInnen sind AntifaschistInnen. Insoferne grenzt es fast an Beleidigung von uns zu fordern, mit der FPÖ gemeinsame Sache zu machen! Rot-Blau wäre ein Schlag ins Gesicht sehr vieler Menschen.

2.) Rot-Blau würde kein einziges Problem lösen. SPÖ und FPÖ sind sich in den wesentlichen kommunalpolitischen Bereichen zu 0% einig. Drei Beispiele gefällig?

- die SPÖ sieht in ethnischer Vielfalt eine Chance und wir wissen, daß Wien immer schon eine Stadt der Vielfalt war. Die FPÖ hetzt gegen jede Art von Vielfalt und sieht im "Fremden" schreckliche Gefahren. Die FPÖ hält auch nichts von Integration, im Laufe der letzten Legislaturperiode hat die FPÖ keiner einzigen Integrationsmaßnahme zugestimmt.

- Wir SozialdemokratInnen sehen im sozialen Wohnbau ein Instrument zur Schaffung von mehr Gerechtigkeit und gegen massiv steigende Mietpreise. Deswegen würden wir die Wiener Gemeindewohnung nicht privatisieren. Die FPÖ sieht in den Wiener Gemeindbauten reine Profitinteressen, aus diesem Grund hat die FPÖ auf Bundesebene alle BUWOG-Wohnungen privatisiert. (die BUWOG ist jene Institution, die jene Wohnungen verwaltet hat, die vor der FPÖ-Privatisierung der Republik - also der Bevölkerung - gehört haben). Daß sich namhafte FPÖ-Vertreter (Grasser) bei der BUWOG-Privatisierung schamlos bereichert haben, soll nur eine kleine Randnotiz sein.

- Wir SozialdemokratInnen sind für die Freiheit der Kunst - ohne Wenn und Aber und auch dann, wenn es uns nicht gefällt oder gegen uns gerichtet ist. Die FPÖ hält nichts davon, missliebige Kunstprojekte sollten laut FPÖ weder finanziert werden noch erlaubt sein.

3.) Rot-Blau würde die SPÖ nicht nur zerreißen sondern auch als wichtige linke Volkspartei irrelevant machen. Das wäre schlecht für die SPÖ und schlecht für die Stadt und ihre BewohnerInnen. Ich wäre einer der ersten, die im Falle von Rot-Blau ihre Mitgliedschaft kündigen würden.

Dummer Vorschlag: FPÖ mitregieren lassen, damit sie entzaubert wird

Auch das Argument, man solle die FPÖ doch mitregieren lassen damit sie sich selbst entzaubert ist sehr naiv. Ich frage mich, um welchen Preis?! Was kann die alleinerziehende Mutter dafür, daß irgendwer irgendwen entzaubern möchte? Was können die vielen Jungen dafür, daß die demokratischen Kräfte dieses Landes (inklusive der Zivilgesellschaft und der Medien) es immer noch nicht zustandegebracht haben, die FPÖ zu entzaubern?
Während der Schwarz-Blauen Regierung auf Bundesebene haben zehntausende Menschen ihre Arbeit verloren, die Studiengebühren wurden eingeführt, das Schulsystem wurde in keinster Weise modernisiert und es wurden mehr "Arbeitssklaven" (Saisonarbeitskräfte) ins Land geholt als je zuvor!
Im Nachhinein kann man sagen, daß der österreichischen Bevölkerung durch Schwarz-Blau ein massiver Schaden entstanden ist. Die FPÖ ist jedoch immer noch nicht entzaubert.

Rot-Grün ist objektive Notwendigkeit

Die vollmundige und pubertäre Politik a´la Kickl wird sich nur mit einer mutigen Politik der Antithese entzaubern lassen. Diese mutige Politik wird sichtbar, wahrehmbar und spürbar anders sein müssen.

Ich kenne wenige Beispiele aus der politischen Geschichte, wo die objektive Notwendigkeit einer Sache so schnell erkannt und umgesetzt wurde wie von Bürgermeister Michael Häupl. Er hat sich nicht für das Alte entschieden, auch nicht für das vermeintlich Einfachere oder das bereits Eingeübte. Er hat sich für das objektiv Notwendige entschieden: Rot-Grün.

Link: http://www.pekobaxant.at/stories/53129/

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