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sybille´s blog

Öffentlich, seit 2010-03-07 13:03:30 eröffnet von Sybille Straubinger

Letzte Änderung: 2010-03-07 13:03:31

Universitäre Sprachexzesse

Sybille Straubinger schreibt am 2010-09-16 12:56:32

Ja, ich geb´zu , der Sager “ … ist die wo ang´rennt!“ ist nicht nett, das sagt man nicht. Häupl hat sich mittlerweile auch dafür entschuldigt. Aber das passiert, wenn einem das Thema ein wirkliches Anliegen ist – und dem Bürgermeister sind die Universitäten ein echtes Anliegen. Denn es geht um den Wissenschaftsstandort Wien und [...]

Link: http://blog.sybillestraubinger.at/2010/09/16/universitare-sprachexzesse/

Man muss was wollen wollen…in der Kulturpolitik

Sybille Straubinger schreibt am 2010-06-30 13:27:40

Wien denkt weiter – vor 2 Wochen hat im Odeon ein Kulturkongress stattgefunden, wo der Kulturstadtrat eingeladen hat die Kulturpolitik in Wien weiter zu denken. Denn, so wie alles im Leben, ist auch – oder besser: gerade – Kultur und Kulturpolitik Bewegung und Veränderung. Im der Stadtzeitung FALTER hat Klaus Nüchtern letzte Woche einen – [...]

Link: http://blog.sybillestraubinger.at/2010/06/30/man-muss-was-wollen-wollen-in-der-kulturpolitik/

Rückwärtsbewegungen

Sybille Straubinger schreibt am 2010-05-18 14:05:07

Es ist höchste Zeit, dass sich in der Bildungspolitik etwas Substantielles bewegt. Es ist höchst an der Zeit, dass sich die ÖVP in der Bildungspolitik bewegt. Und siehe da, ab und an bewegt sie sich! Leider rückwärts. Aktuell gleich an zwei Beispielen ablesbar: Statt den Universiäten endlich mehr Geld zur Verfügung zu stellen, kündigt die [...]

Link: http://blog.sybillestraubinger.at/2010/05/18/ruckwartsbewegungen/

drei gute gründe gegen “weiss wählen”

Sybille Straubinger schreibt am 2010-04-16 11:00:14

langsam geht mir die diskussion zum thema “weiss wählen” ziemlich auf die nerven. deutlich gesagt: es ist nicht ok bei der bundespräsidentenwahl “weiss” zu wählen, nicht für die övp, nicht für peter pilz, nicht für politisch denkende menschen.

aus folgenden drei gründen.

dem grundsätzlichen:

politische parteien haben nicht zum weiss wählen aufzurufen. sie sollten alles tun, damit die menschen ihr “recht zu wählen” nützen. gerade eine politische partei wie die övp sollte das so sehen. aus ihrer geschichte heraus, aus demokratiepolitischer sicht und aus der erkenntnis heraus, dass sie ja eine/n kandidatIn hätte nominieren können. aus all diesen gründen finde ich es unglaublich, dass sie zum weiss wählen aufruft.

die övp muss ja keine wahlempfehlung aussprechen, wenn sie das nicht über die lippen bringt. aber nur zum vergleich: beim wahlauftakt zum 2. antreten von bp klestil sind führende sozialdemokratInnen anwesend gewesen und zum weiss wählen hat da auch sicher keiner aufgerufen.

dem inhaltlichen:

es kann zwischen drei personen, die kandidieren, gewählt werden. frau rosenkranz, die mit rechtsrechten ansichten und aussagen wie “feminismus ist ein irrweg” position bezieht, herr gehring, der findet kindergärten können das hirn schädigen und die fristenlösung abschaffen will. und dann wäre da noch heinz fischer…siehe www.heinzfischer.at

dem strategischen:

auch wenn man kein ausgeprägter heinz fischer-fan ist, wählen sollte man ihn. gar nicht zur wahl gehen bedeutet, dass die wahlbeteiligung niedrig ist und das beschädigt das amt und tut der demokratie nicht gut.

hingehen und weiss wählen bedeutet, dass sich die stimmenanteile von rosenkranz und gehring prozentuell erhöhen. deren anhänger gehen nämlich sicher zur wahl und wählen nicht weiss!

also nicht nachher ärgern oder bestürzt sein, sondern hingehen und den einzig wählbaren wählen.


Link: http://blog.sybillestraubinger.at/2010/04/16/drei-gute-grunde-gegen-weiss-wahlen/

frauentags-müde

Sybille Straubinger schreibt am 2010-03-07 12:35:39

ich muss gestehen, ich bin des frauentags gerade ein wenig müde. nicht überdrüssig, aber müde. seit, schätzungsweise, zwei jahrzehnten erlebe ich ihn bewusst mit und das bedeutet: ich höre, lese, spüre, dass

- ende februar, anfang märz die mediale berichterstattung zur benachteiligung von frauen beginnt und mitte märz ist es damit wieder vorbei

- studien erscheinen, die beweisen wie wenig weitergegangen ist und manchmal gibt´s sogar meldungen von rückschritten

- es keine neuen gesetzliche regelungen braucht, gesetzliche quoten nicht möglich oder überzogen wären und die quote ja überhaupt ein instrument der vergangenheit ist

- frauen sich immer noch zu wenig zutrauen, zu leise sind, zu schnell zufrieden und zu nachgiebig

- viele der stereotypen, der rollenbilder, der vorurteile immer noch in den köpfen existieren, nur werden sie halt, weil ja nicht pc,  nicht mehr laut ausgesprochen

da kann frau schon ein wenig müde werden, oder?  von zeit zu zeit frage ich mich dann wie lange wird es noch dauern, bis wir in einer geschlechtergerechten welt leben? wie lange, bis wir den frauentag als erinnerungstag (an eine überholte gesellschaftsordnung) und nicht als kampftag (für eine neue) feiern können?

aber die müdigkeit kann man auch abschütteln!

das geht gut, wenn ich daran denke,wie die situation noch vor dreissig, vierzig jahren war und wieviel sich seitdem zum positiven verändert hat. wenn ich daran denke, wieviel mutige, starke frauen (v.a. auch der sozialdemokratie) dazu beigetragen haben. wenn ich daran denke, wieviele starke frauen es auch heute in der spö gibt, die konsequent daran weiterarbeiten, wievielen selbstbewussten mädchen ich immer wieder begegne und und und.

frau muss es wie mann machen: sich nicht quälen mit dem was nicht funktioniert hat, sondern sich die erfolge, das positive, die siege vor augen führen!

DAS GIBT ENERGIE :-) )

ps: schönen weltfrauentag!


Link: http://sybillestraubinger.wordpress.com/2010/03/07/frauentags-mude/

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