Mehr als 100.000 PendlerInnen können sich über den neuen Pendlerzuschlag freuen: nämlich jene, die so wenig verdienen, dass sie keine Lohnsteuer zahlen - und daher vom bisherigen Pendlerpauschale nicht profitieren konnten. Für sie soll es nun auf Initiative der AK einen Pendlerzuschlag von 90 Euro pro Jahr geben.
„Für Pendler, die bisher keine Entlastung hatten, ist das jedenfalls positiv“, sagt Maria Kubitschek, Leiterin AK Wirtschaftsbereiches, „Wermutstropfen bleibt allerdings, dass für Wenigverdiener mit dem neuen Pendlerzuschlag nur ein geringer Teil der generell hohen Pendlerkosten abgedeckt wird.“ Daher fordert die AK, dass die kleinen und mittleren Einkommen bei der Steuerreform jedenfalls deutlich entlastet werden.
Link: http://wien.arbeiterkammer.at/www-397-IP-34442.html

Cornelia Breuß schreibt am 2007-04-24 19:46:30
Heute waren rund 300 Leute in der AK Wien, um über Demographie zu diskutieren. Experten aus Österreich und Deutschland hielten Input-Referate, danach fand eine Podiumsdiskussion statt. Was muss passieren, um der demographischen Entwicklung standzuhalten? Löst sich das Problem nicht eh von allein, weil bald niemand mehr da ist, der arbeitet? Nein: Wir brauchen mehr Maßnahmen für den Arbeitsmarkt. Damit mehr Frauen in Beschäftigung kommen, damit Ältere länger arbeiten können und wollen, und damit mehr Junge bessere Chancen haben.
Heute möchte ich auf eine große Geschichte im "Trend" hinweisen (Dezember-Ausgabe). Dwora Stein, die coolste Gewerkschafterin dieses Landes, wird porträtiert. Lesen! Diese Frau macht Zukunft.
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