eine ausgezeichnete auseinandersetzung mit barack obamas wahlsieg und seiner chance, ein großer präsident zu sein, wagt robert misik in der morgigen ausgabe der taz.
zum nachdenken regt vor allem auch der schluss an, der das überschwappen der "obama-mania" auf europa und dessen laue kopie durch etablierte politik(erInnen) antizipiert: "Die Energie, die Obama möglich machte, kam freilich vom Rand der etablierten Politik. Sie funktioniert nur als Erneuerungs-Energie - nicht als PR-Gag."

Jürgen Wutzlhofer schreibt am 2008-11-07 09:10:51
der 4. november ist ein guter tag für die welt gewesen. die usa haben wieder einen präsident, der die welt im blick und im kopf hat, und sie haben den ersten schwarzen präsident der geschichte. ich muss gestehen: ich bin - trotz zweieinhalb stunden schlaf diese nacht - euphorisiert. vor der wahlnacht stand gestern aber noch ein anderer schöner termin für mich am programm:
...und wieder was nettes zum thema US-wahlkampf. nach den rubriken satire und organisierter grass routs wahlkampf folgt nun viral marketing. am beispiel von einem netten video über den wandel, das millionenfach herumgeschickt wird und auch meine mailbox erreicht hat:
"Der Faschismus von heute sagt, ich bin der Anti-Faschismus". diese unglaubliche aussage tätigte heute der fp-gemeinderat johann gudenus. und hatte daraufhin nichts zurückzunehmen. und martin graf ist nationalratspräsident. und mit "seiner
jetzt zum ernsteren teil meiner auseinandersetzung mit dem US-wahlkampf. vergleicht man die budgets von obama-biden und mccain-palin, dann fällt auf, dass die demokratischen herausforderer die republikaner-truppe ziemlich überflügeln. und das, obwohl die big player aus industrie und co. mit großer mehrzahl republikaner unterstützen.