ich habe gerade erklärendes zu meinem letzten blog-eintrag erfahren: die aktion ist von gottfried berchtold, einem vorarlberger künstler. und sein portrait kommt mit allen parteien...
zum thema (un-)verwechselbarkeit gibt es ja seit gestern auch ein schönes update: mit seinem vorstoß für fünf konkrete vorhaben, die die spö bei der kommenden nationalratssitzung einbringen will, hat werner faymann wohl als bislang einziger worte auch mit taten verbunden. die abschaffung der studiengebühren erscheint mir sehr wichtig, weil die spö damit stark an glaubwürdigkeit (zurück-)gewinnen kann.
interessant finde ich übrigens auch, dass es der AG-ler samir al-mobayyed (das ist der derzeitige ÖH-vorsitzende) schafft, diese entscheidung mehr oder minder schlechtzureden. ich würde mal sagen, so einen ÖH-vorsitzenden wünschen sich die meisten studierenden auch nicht wirklich...

Jürgen Wutzlhofer schreibt am 2008-08-26 09:03:46
eine frage ging mir in den ersten wahlkampfwochen nicht aus dem kopf: warum versteckt die övp willi molterer? weil dem schwarzen parteivolk die "es reicht"-plakate einfach viel besser gefallen als der rurale bart des (noch-) chefs? weil alle internen umfragen zeigen, dass es wohl besser ist, ihn gar nicht mal zu plakatieren und darauf zu bauen, dass einige leute vergessen haben, wer der obmann der övp ist und glauben, es sei eh ein eloquenter, netter und überzeugender kerl? oder weil es vielleicht schon jetzt jemanden gibt, der in seine fußstapfen getreten ist, so im geheimen?
ab heute heißt es wieder
das ist jetzt aber wirklich nett. jörg haider wird platz 1 auf der liste des BZÖ für die nationalratswahlen (vermutlich kann auch er gut mit der stoßstange seines autos umgehen). jörg haider gibt aber auch an, nicht ins parlament einziehen zu wollen. aha. das ist aber originell jetzt. gewissermaßen eine vervollkommnung des "ich bin wieder weg" und "ich bin wieder da" durch gleichzeitigkeit.
heute hat sich ja einiges bewegt, was bislang recht verfahren war. erstens will die övp (der es ja bekanntlich reicht) nun doch nicht ein jahr warten, bevor es eine unterstützung für die von der teuerung am stärksten betroffenen familien gibt. zweitens aber will sie genau jenes (die rede ist von einer 13. familienbeihilfe) mit einem verpflichtenden kostenlosen kindergartenjahr "junktimieren".