"Schau, die ÖVP ist auch einmal am Markt", sagt mir einer der Marktstandler und gibt mir den ÖVP Folder mit dem Fekter-Konterfei am Titelbild. "Ist sie selbst da?", frag ich? "Nein, nur ein paar Männer, die ich nicht kenne", bekomme ich als Antwort. Und dann drücken mir noch drei weitere Standler fragend je einen ÖVP-Folder in die Hand mit dem Tenor: "Was wollen die von uns? Sonst sind sie ja auch nie da!" Am Ende meiner Einkaufstour am Victor Adler Markt dann die Überraschung: die Innenministerin ist doch selbst da - nur hat sie keiner erkannt. Und obwohl sie von einigen Leuten dicht umringt wird (wahrscheinlich hat sie Angst um ihre Handtasche) hab ich noch nie jemanden gesehen, der so alleine am Markt war. Keiner will was von ihr wissen, keiner kennt sie und keiner unterstützt sie bei ihrer unsinnigen Forderung nach der Einführung von Kulturdelikten. Fast könnte man Mitleid bekommen... aber halt nur fast.



Petra "Penny" Bayr
schreibt am 2008-09-12 15:54:04
struktur der Polizei dann gerät der fähigste Kriminalist in die Intriegenmaschinerie. Und heute sieht man kaum einen zu Fuß gehenden Polizisten. Einmal hört man von 800 Polizisten die zu wenig sind ein anderes Mal von 1.800. Einsparungen auf diesem Sektor sind schwer begründbar, wenn die Aufklärungsrate bei den angezeigten Straftaten schwindet. Der Staat wird bewußt arm gemacht, das ist eben die neoliberale ÖVP. Aber bei Wahlzuckerl ist sie vorne dran, nicht für die Mehrheit der Bevölkerung wie wir wissen, sondern für Reiche, Großkonzerne, da senkt sie Steuern, wie beim unfähigen Grasser. Ich dachte immer die sind aber versteckt christlich, aber für Nächstenliebe und für die 1 Million Arme im Land sind sie taub, die sie mit ihrer neoliberalen Wirtschaft verschuldet haben. Gratuliere.