Nun soll sie sie also doch geben, eine Umweltverträglichkeitsprüfung für das AKW Mochovce, nur 160 km von Wien entfernt. Geplant ist unweit unserer Grenze der Ausbau des AKWs und das mit einer Uraltbaubewilligung aus dem Jahre 1986! Bislang haben sich die Betreiber ja geweigert, eine UVP durchzuführen. Nun ist die Bundesregierung, im speziellen der Umweltminister ,gefordert. Leider habe ich in den letzten Jahren jegliches Engagement in Sachen Anti-Atom bei Josef Pröll umsonst gesucht. Zentraler Hebel ist der EURATOM-Vertrag und natürlich braucht es dazu starke Allianzen auf EU-Ebene. Denn pikant in Sachen Mochovce ist: Es ist der italiensche Energieversorger ENEL, der in der Slowakei AKWs baut - während Italien selbst nach einer Volksbastimmung in den 70er Jahren aus der Atomkraft ausgestiegen ist! Diese nun zugesagte UVP darf zu keiner Farce werden. Es müssen alle Fakten auf den Tisch, denn es geht um unsere Sicherheit und Gesundheit! Atomkraft ist und bleibt der falsche Ansatz - die Zukunft muss den erneuerbaren Energien gehören!



Ulli Sima
schreibt am 2008-09-23 14:47:39