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NRW 2008 erledigt, Europawahl 2009 vor uns

Nun haben wir die NRW 2008 mit einem spitzen Ergebnis beendet. Doch nun geht es in eine weitere sehr schwere Wahl. Nämlich die Europawahlen im Juni 2009.

und jetzt los ......

Simone Mayer schreibt am 2008-09-29 07:38:46

Das wir hier zu den Vorbereitungen und dem Wahlkampf nur mehr etwas mehr als 8 Monate zur Verfügung haben, sollte uns schön langsam bewusst werden.
Wir haben in Österreich eine große Überzeugungsarbeit vor uns.
2 Drittel der Österreicher sind EU müde. Die Mehrzahl kennt sich nicht aus, viele haben Angst vor der EU, andere wollen wieder austreten.
Die alle gilt es davon zu überzeugen, dass Europa unsere Zukunft ist.
Ohne ein starkes soziales Europa, werden wir wieder in die Vergangenheit zurück fallen. Will wer das? Also ich will es nicht. Ich will, dass Europa unsere zweite Heimat wird. Das Europa stark in der übrigen Welt auftreten kann Das Europa ein Wirtschaftsfaktor ersten Ranges wird. Das die Menschen sich Wohlfühlen in Europa.
Um dieses müssen wir kämpfen. Genauso wie wir für unsere Partei und unsere Heimat gekämpft haben.
Fangen wir jetzt an.
Ich habe in Meidling bereits die Arbeitsgruppe für Europa ins Leben gerufen. Zusammen mit dem Team für Europa, zusammen mit Menschen, die die Wertigkeit Europas zu schätzen wissen, werden wir Konzepte entwickeln um die Menschen zu überzeugen, wir werden Veranstaltung zu Europa hier in Meidling durchführen, gemeinsam mit dem Kulturforum Meidling.
Wenn es einige gibt, die an einer guten Idee mitarbeiten wollen, dann sollen sie zum Team für Europa und zu uns kommen. Wir sind für alles offen, was uns Hilft, die Europawahl zu gewinnen.

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Kommentare

Helmuth Bronnenmayer am 2008-09-29 14:08:15

wow, wow

ein wenig schnell unterwegs die Simone. Da gibt es noch eine Vielzahl an GenossInnen, die Wunden lecken und planen wie es in Österreich weitergehen soll.

Simone Mayer am 2008-09-29 14:27:11

keine Zeit zum Wundenschlecken.....

Lieber Helmuth,
zum Wundenschlecken haben wir sicherlich keine Zeit. Hätten wir nicht in der vorigen Regierung herum gestritten, sondern für die Menschen in Österreich gearbeitet, wäre die ganze Sache sicherlich anders abgelaufen. Nun haben wir einen Denkzettel, zwar nicht so groß wie die ÖVP, bekommen. Das muss uns um so mehr anspornen, zu zeigen, dass wir die führende Partei sind, die geschlossen hinter den Menschen und Europa steht.
Klar kann man jetzt sagen, die ÖVP hat uns nicht gelassen. Stimmt, aber nur bedingt. Denn dann hätten wir das ganze Medial den Bürgern erklären müssen. Aber Kommunikation war schon immer die Schwäche von uns.
Es hat keinen SInn herumzuraunzen, die andern lassen mich nicht, sondern ich muss auch sagen warum die mich nicht lassen. Wenn wir das den Menschen immer und immer wieder erklärt hätten, dann wäre wahrscheinlich die Wahl anders ausgegangen. Und dass die F und das BZÖ nicht diese Stimmenanzahl bekommen hätten, wäre ganz einfach möglich gewesen.
Ein Beispiel:
Ich habe mich für den Flüchtlingsverein Ute Bock massiv eingesetzt. Auch in den Printmedien. Ergebnis: Eine riesige Spendenwelle rollte an, und der Verein war saniert.
Was folgt nun: Ich wurde nächsten Montag zu einem Gespräch in der Bezirksvorstehung gebeten, und muss mich dafür Verantworten, weil ich als Integrationsbeauftragte meines Bezirkes menschlich gehandelt habe, und mich gerade für diese Menschen einsetzte, so wie Werner es in seinem Wahlprogramm versprochen hatte.
Solange wir, so mit den eigenen Leuten umgehen, wird es immer schwerer für uns werden.

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