Ein gutes Jahr für die RED BIKER!
2008 war für die RED BIKER ein gutes Jahr! Unsere Gemeinschaft ist in ganz Österreich weiter gewachsen: die Mitgliederzahl ist von knapp 400 auf weit über 500 angestiegen.
Auf der größten Motorradmesse Österreichs, der BIKE, gab es zu Jahresbeginn wieder drei Tage lang einen erfolgreichen Auftritt. Viele neue Kontakte konnten geknüpft werden.
Rund 100 RED BIKER kamen zum Saisonauftakt Mitte April zur Burg Landsee im Burgenland, den diesmal unsere burgenländischen Freunde perfekt organisiert haben.
Zur großen Benefizfahrt TOY RUN zugunsten von Kindern in Kinderheimen im Juni brachten die RED BIKER heuer mit ihrem „Vize“ und Sozialminister Erwin Bu-chinger den bisher prominentesten Unterstützer mit. Die Teilnehmerzahl war mit über 2.000 Bikes wieder beeindruckend, ebenso das Ziel der Tour: die Rosenburg im nördlichen Niederösterreich.
Und die Internet-Seite der RED BIKER (www.redbiker.at) erhielt dank Andreas Schaffer ein tolles neues Aussehen und viele neue Angebote.
Neue Aktivitäten auch in den Landesgruppen !
Auch in den LANDESGRUPPEN war viel neue Aktivität zu spüren: die WIENER und WIENERINNEN – mit über 200 Mitgliedern die größte Landesgruppe - hatten einen nicht nur erfolgreichen, sondern auch angenehmen Auftritt auf Europas größter Freiluftveranstaltung, dem Donauinselfest. Viel Spaß machte auch die Auftritt der RED BIKER Wien beim Maiaufmarsch am Wiener Rathausplatz. Aber sie waren auch erfolgreich bei der Interessenvertretung der Biker: 2 weitere Busspuren konnten in Wien für Biker freigegeben und zahlreiche neue Parkplätze für Biker geschaffen werden. Auch während der Fußball-EM gelang es, für die Besucher einen eigenen Biker-Parkplatz bei der Fan-Zone einzurichten. Im Norden Wiens hat sich eine weitere Regionalgruppe – neben der sehr aktiven Gruppe Wien Süd - gegründet. Kein Wunder also, dass im November Wiens „Präsi“ Hans Summerauer eindrucksvoll wiedergewählt wurde.
Die BURGENLÄNDER/INNEN – die zweitgrößte Landesgruppe mit über 100 Mitgliedern - rund um Georg Pehm und Dietmar Posteiner haben wieder ihr großes Talent im Organisieren von Ausfahrten unter Beweis gestellt. Sehr aktiv waren sie weiterhin, konkrete Biker-Anliegen (vor allem in Sicherheitsfragen) zur Sprache zu bringen.
In NÖ kam eine neue Bezirksgruppe in Mödling und eine Regionalgruppe in Krems dazu, die sich auf Fahrsicherheitstrainings spezialisiert hat. In Mödling sorgt vor allem Edi Hochholdinger für viele Aktivitäten, in Krems Karl Josef Brandstetter. Weiterhin sehr aktiv ist die Gruppe in Gerasdorf um Franz Toifelhardt. Und mit dem neuen Landeshauptmannstellvertreter Sepp Leitner konnte ein recht prominentes neues Mitglied geworben werden.
Die STEIRISCHEN RED BIKER mit Kurt Flecker und Kerstin Harm an der Spitze haben es nicht nur geschafft, dass sich der Landtag für eine Reform der Normverbrauchsabgabe ausspricht, die den Kauf von Motorrädern teuer macht. Es wurde auch eine erfolgreiche Kooperation mit dem ARBÖ für ermäßigte Fahrsicherheitstrainings geschlossen.
Die OBERÖSTERREICHER rund um Hermann Krist sind heuer erstmals richtig durchgestartet mit zahlreichen gemeinsamen Ausfahrten. Und es ist gelungen, dass das Land OÖ für jedes Fahrsicherheitstraining 100 Euro dazu zahlt!
Auch in Salzburg hat sich eine erste Gruppe rund um Harald Schmutzler gegrün-det. 2009 will er so richtig loslegen.
Landeshauptmannstellvertreter und RED BIKER Hannes Gschwentner war in TIROL während seines Landtagswahlkampfes mit seinen Freund/innen oftmals mit seinem Bike unterwegs, was ihm viel Sympathie einbrachte.
Im Frühjahr wurde in VORARLBERG eine sehr aktive Landesgruppe gegründet mit Christian Pellini an der Spitze und Gerhard Kilga. Es gab bereits erste Ausfahr-ten.
Und schließlich gelang auch in KÄRNTEN, konkret in Hermagor, die Gründung einer ersten Regionalgruppe, die – rund um Herbert Pitzler - schon erste Ausfahrten und Stammtische organisierten.
In der Vorweihnachtszeit werden allerorts beim einen oder anderen Punsch erste Pläne für 2009 gewälzt. Und dieser Ausblick lässt wieder auf ein interessantes Jahr hoffen. Einer der Höhepunkte im ersten Halbjahr könnte ein bundesweites Treffen der RED BIKER (vom 11.-14.Juni in Hermagor sein).
RED BIKER-„Präsi“ Hannes Jarolim zum Jahreswechsel:
„Ich danke Euch allen, dass ihr mit den RED BIKERn und für die RED BIKER aktiv seid. Wir haben uns zu einer großen und großartigen Gemeinschaft entwickelt. Wir haben gemeinsam Spaß bei Aktivitäten. Durch unsere Größe haben wir aber auch die Stärke, uns für die Anliegen von Biker und Bikerinnen in ganz Österreich wirkungsvoll einzusetzen. Das macht uns einmalig! Ich freue mich schon auf das kommende Jahr, wo wir uns hoffentlich bei vielen gemeinsamen Aktivitäten und Ausfahrten sehen werden! Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch in ein neues, hoffentlich gutes und unfallfreies neue Jahr 2009! Euer Präsi Hannes“
Nicht vergessen !!
RED BIKER-Mitgliedsbeitrag (20 €) einzahlen !!
BAWAG (BLZ 14000) Konto 4710 660 188 - Danke!
NEWS:
Unterschriftenaktionen laufen gut an
Die Unterschriftenaktionen der RED BIKER Wien, mit denen Unterstützung für wichtige Biker-Anliegen gesammelt wird, laufen gut an.
Die meisten Unterschriften hat bisher die Forderung nach einer 6-Monats-Mautvignette (schon rund 800 Unterschriften) bekommen. Biker benützen Autobahnen seltener und meist nur während der warmen Jahreszeit, zahlen aber fürs ganze Jahr. Stark ist auch die Unterstützung für die Forderung nach einer Freigabe von Busspuren. Eine Forderung, die vor allem Biker in Städten interessiert. Hierfür gibt es bereits an die 700 Unterschriften. Denn Studien bestätigen: Busspuren bedeuten mehr Sicherheit für Mopeds und Motorräder und der Straßenraum wird besser genutzt. Und die Forderung nach Parkplätzen für Biker haben auch schon mehr als 500 durch ihre Unterschrift unterstützt. Moped- und Motorradfahrer/innen müssen oft zwischen Autos parken - das wollen weder die Biker, noch die Autofahrer, weil das für beide Probleme und Risken schafft (beim Aus- und Einparken, beim Aus- und Einsteigen).
Die Unterschriftenlisten gibt es auf der Internetseite der RED BIKER zum downloaden, aber auch bei Prüfzentren des ARBÖ.
„KONSUMENT“-Tipps für Diebstahlschutz
In der Fachzeitschrift KONSUMENT (11/2008) sind einige interessante Tipps betref-fend Diebstahlschutz von Motorrädern zu finden. Hier eine kurze Zu-sammenfassung:
-> eine sehr wirksame Wegfahrsperre ist das BREMSSCHEIBENSCHLOSS: es wird durch die Bohrung der Bremsscheibe gesteckt. Für solche Schlösser gibt auch Alarmanlagen. Und es gibt auch Bremsscheibenschlösser mit eingebautem Bewegungssensor, der anspricht, wenn das gesicherte Bike bewegt wird.
-> ALARMANLAGEN reagieren meist auf Bewegung: ein Kippsensor speichert die Neigung des Bikes und schlägt Alarm, wenn diese verändert wird. Viele dieser Anlagen lassen sich nur durch die dazugehörige Fernbedienung abschalten. Vor dem Diebstahl teurer Bestandteile kann auch eine Alarmanlage mit Kon-taktschaltern schützen.
-> Eine Besonderheit bieten ÖAMTC, Uniqa-Versicherung und A1 an: Beim SAT-ALARM-BIKE-PAKET macht eine Kombination von Alarmanlage und GPS sogar die Ortung eines gestohlenen Bikes möglich. Außerdem ist eine elektronische Motor-blockade möglich. Ein speziell konfigurierter Kippsensor zeigt auch an, wenn das Bike infolge eines Unfalls schiefliegt - dann werden automatisch Einsatzkräfte alarmiert.
EINWINTERN oder DURCHFAHREN? Wenn, dann richtig !
Wir haben hier die wichtigsten Tipps zusammengefasst fürs EINWINTERN bzw. fürs DURCHFAHREN:
1.) EINWINTERN:
Wer vorhat, den Winter NICHT durchzufahren, sollte jetzt folgendes beachten:
Motoröl und -filter wechseln
allenfalls auch Schmierstoffe im Getriebe und Kardanantrieb erneuern
Reinigung
Schäden, Kratzer, undichte Stellen beseitigen
Lack und Chrom einlassen und konservieren
Tank voll füllen, damit er nicht rostet
Vergaser entleeren (Benzinhahn schließen und Motor solange laufen lassen, bis er ausgeht)
Kette reinigen und fetten
Reifendruck gehört beim Abstellen erhöht.
Batterie ausbauen, trocken und warm lagern
beim Abstellen auf der Straße mit Plane zudecken und Schaumstoff über Tank und andere Lackteile, Metallteile mit Öl vor Rost schützen
2.) DURCHFAHREN:
Schlösser mit Graphitpuder vor Zufrieren schützen
Gabelöl durch eines mit einer um eine bis zwei Stufen niedrigeren Viskosität er-setzen
Kühlergrill teilweise mit Klebeband abdecken, damit rascher Betriebstemperatur erreicht wird
Reifendruck um 0,2 bis 0,3 bar verringern - erhöht die Haftung der Reifen deutlich
Antikorrosionssprays schützen vor Streusalzfolgen
Bowdenzüge und Hebel etwas ölen
Fett auf die Batteriepole und die Kette
Kühlflüssigkeit sollte minus 20 Grad aushalten
Neue Führerscheinrichtlinien spätestens 2013
Spätestens ab 2013 stehen Österreichs Kraftfahrer/innen mit der 3. EU-Führerschein-Richtlinie einige Neuerungen bevor: So müssen alle Lenkberechtigungen EU-weit gleich aussehen und der Mopedschein wird zum vollwertigen Führerschein. Bis 2011 muss Österreich die dritte EU-Richtlinie in nationales Recht umgesetzt haben, 2013 tritt sie in Kraft. Betroffen davon sind vor allem Motorrad- und Mopedlenker.
Mit der 3. Führerschein-Richtlinie wird der Mopedausweis zum vollwertigen Führerschein. Der bisherige Mopedausweis wird durch eine eigene Klasse (AM) mit einem Gemeinschafts-Mindestalter von 16 Jahren ersetzt. Die EU-Länder können dieses Alter national aber auf bis zu 14 Jahre senken oder auf bis zu 18 Jahre erhöhen. Die Freiheiten dabei sind relativ groß.
Änderungen wird es auch beim Motorradführerschein geben. Beim Wechsel in eine höhere Klasse muss laut Richtlinie verpflichtend eine praktische Prüfung oder Schulung absolviert werden - es gibt dann keinen automatischen Übergang mehr wie bisher. Die bisherige "Vorstufe A" entfällt und wird durch die neue Klasse A2 ersetzt, für die das Mindestalter 18 Jahre beträgt und mit 50 PS beschränkt sein wird. Der Direkteinstieg soll laut Richtlinie für die (offene) Klasse A künftig bei 24 statt wie bisher bei 21 Jahren liegen. Bei mindestens zweijähriger Fahrpraxis auf einem Motorrad der Klasse A2 und Absolvierung einer praktischen Prüfung oder Schulung kann ein Motorrad aber bereits mit 20 Jahren gelenkt werden.
P.S. Der B111 (für 125er) wird also wahrscheinlich weiterhin nicht in Nachbar-ländern wie Deutschland anerkannt werden. Die neue Führerschein-Richtlinie wird dafür in der EU den A1 (bis 125 ccm, ab 16 Jahren) vorsehen.
RED BIKER – sozialdemokratischer Motorradclub
ZVR-Zahl 956391666 A-1014 Wien, Löwelstraße 18
E-Mail: redbiker@spw.at Internet: www.redbiker.at



Raimund Lehner
schreibt am 2008-12-14 13:34:10
Wolfgang Karger
am 2009-07-14 11:53:31
Wobei das Interesse der Verkehrsverantwortlichen für die Förderung der einspurigen (Kraft)-Fahrzeuge ja vorhanden sein müsste, da diese speziell im urbanen Bereich zu einer Entlastung des Verkehrs und auch der Umwelt beitragen würden.