Der Jahreswechsel ist traditionellerweise Anlass für einen Rückblick. Hier meine persönliche Einschätzung. Die beste Nachricht war die vom Wahlsieg Barack Obamas. Diese inneramerikanisache Entscheidung bringt neue Möglichkeiten einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen den USA und Europa.
Die schlechteste Nachricht betrifft die Wirtschaftskrise mit der steigenden Arbeitslosigkeit. Hoffentlich besteht Europa vor dieser Herausforderung.
Die größte Überraschung brachte Nicholas Sarkozy als Ratspräsident der EU. Er bewies, was die EU kann, wenn sie einen starken Willen zum gemeinsamen Handeln hat. Das betraf nicht nur das Krisenmanagement, sondern auch die Umwelt- und Klimapolitik.
Die größte "Nicht-Überraschung" bzw. Enttäuschung betrifft den Nahen Osten. Die letzten Tage haben erneut bewiesen, dass alle Friedensinitiativen gescheitert sind und die Extremisten die Oberhand haben.
Für Europa bleibt auch 2009 viel zu tun, will es seinen Zielen gerecht werden und vor allem darf es nicht vergessen, die BürgerInnen ausreichend zu informieren und zu involvieren und sie damit bei allen Schritten der Weiterentwicklung mitzunehmen.



Hannes Swoboda
schreibt am 2008-12-30 11:47:44
fritz koehler
am 2008-12-31 12:11:05
die distanzierten unkenrufer mit dem verkehrten düsenantrieb bringen die EU ins grab und gehen einfach jedem engagierten politikinteressierten mächtig auf die nerven.
daß das noch anders wird bis zu den EU-wahlen hofft auch fritz