ich möchte den leserInnen meines blogs diesen originellen beitrag zum thema gratiskindergarten für 0-6jährige nicht vorenthalten. der freiheitliche familienverband ist echt ein gewinn für die pädagogik des 21. jahrhunderts...
OTS0230 5 II 0348 NFW0008 CI Di, 03.Mär 2009
FPÖ/FFV/Wien/Ossberger/Kinderbetreuung
FFV-Ossberger: SPÖ und ÖVP setzen katastrophalen Kurs der
Kindsweglege-Politik fort
Utl.: SP-Häupl eröffnet Wiener Wahlkampf mit der Ankündigung
Gratis-Kinderbetreuung für unter Dreijährige in Wien anzubieten
und zerstört damit die Einheit unserer Familien =
Wien, 03-03-2009 (fpd) - Die Ankündigung von SP-Bürgermeister Häupl in
Wien eine Gratis-Fremdbetreuung auch für Kinder unter drei Jahren
anzubieten, gehe familienpolitisch völlig in die falsche Richtung.
Hintergrund einer derartigen Maßnahme sei allerdings klar: SPÖ und auch
ÖVP wollen Frauen nach der Geburt ihres Kindes aus wirtschaftspolitischer
Sicht so rasch als möglich wieder am Arbeitsmarkt sehen. Eine derartige
Maßnahmensetzung in Zeiten einer Wirtschaftskrise und steigender
Arbeitslosigkeit, die vor allem Frauen treffe, sei unverantwortlich und
zeuge nur davon, dass sich die rote Wiener Stadtregierung bereits im
Wahlkampf befinde, so die Obfrau des Wiener Freiheitlichen
Familienverbandes, Birgit Ossberger.
Ziel einer verantwortungsvollen Familienpolitik sei es, Familien zu
fördern und ihnen eine gedeihliche Entwicklung zu ermöglichen, und nicht,
unsere Kinder schon im frühkindlichen Alter aus der Einheit der Familie zu
reißen. Die Statistik zeige, dass fast 90 Prozent der Mütter mit der
notwenigen finanziellen Unterstützung, die vollen drei Jahre bei ihren
Kindern zu Hause bleiben wollen. Es sei daher nicht einzusehen, dass die
innerhäusliche Betreuung unserer Kinder durch die Eltern weniger geschätzt
wird, als eine Fremdbetreuung in einer Kinderkrippe, so Ossberger weiter.
Eltern, die sich für die häusliche Fürsorge ihrer Kinder entscheiden,
übernehmen eine verantwortungsvolle Tätigkeit im Bereich des Erziehungs-
und Haushaltsmanagements in unserer Gesellschaft und dürfen daher nicht
benachteiligt werden. Es wäre endlich an der Zeit die familiären
Leistungen, die die Zukunft unserer nächsten Generation sichern,
entsprechend zu honorieren und das öffentliche Bild von Familien zu
verbessern.
Anstatt eine Gratis-Fremdbetreuung von Kindern unter drei Jahren zu
forcieren, wäre es besser den Eltern durch eine echte finanzielle
Absicherung, für die ersten drei Lebensjahre ihrer Kinder, die freie Wahl
der Betreuung zu überlassen. Auch eine sofortige Inflationsanpassung aller
Familienleistungen, eine adäquate Berücksichtigung der innerhäuslichen
Kindererziehungszeiten im Pensionsrecht sowie ein attraktives und
familiengerechtes Steuersystem, durch die Einführung des
Familiensteuersplittings, seien Maßnahmen für eine echte Entlastung der
Familien und insbesondere der Mütter, schließt Ossberger. (Schluss) hn
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Familienverband-Wien



Jürgen Wutzlhofer
schreibt am 2009-03-03 22:07:09

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