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FotoBlog siegi.net

Die Kamera ist im Alltagsleben nicht immer dabei, ich werde dennoch versuchen, halbwegs regelmäßig diesen Blog mit Fotos zu füllen - und diese zu kommentieren. Die Blogeinträge können - müssen aber nicht - mit der offiziellen Meinung der SPÖ übereinstimmen. Meine Website http://www.lindenmayr.spoe.at/

Wenn Martin Graf liest ...

Siegi Lindenmayr schreibt am 2009-03-04 13:29:42

Die Staatsanwaltschaft Wien verlangt die Auslieferung des Dritten Nationalratspräsidenten Martin Graf (FPÖ) wegen des Verdachts der Untreue, des Förderungsmissbrauchs und des Vergehens der Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen - das entnehme ich den Salzburger Nachrichten , es gilt die Unschuldsvermutung. Um sich davon abzulenken liest Herr Graf meinen Blogeintrag zum Thema BZÖ-Hack, zitiert mich und schafft es nicht einmal, meinen Namen zweimal richtig zu schreiben. Zwischenzeitig wurde die BZÖ-Website schon wieder gehackt, siehe Foto.

Link: http://www.campa.at/home/blog/showentry/1443

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Kommentare

Michael am 2009-03-04 13:51:06

kann er denn lesen ?

@ Martin Graf
selbst in Kärnten sollte die Fastenzeit doch den Fasching abgelöst haben :-)

Siegi Lindenmayr am 2009-03-04 15:22:03

Hmmm, er oder seine Jungs ...

Funktionaler Analphabetismus, Semianalphabetismus ... da wäre viel möglich. Auch ist unklar, ob er andere Blogs selber liest oder lesen lässt, selber schreibt oder schreiben lässt. Er hat doch da ein paar Jungs in seinem Büro sitzen, die da ein bisserl im Internet herumsurfen, schmuddelige Dinge bestellen, und das als harmlos darstellen usw.

Und zum Abschluss noch ein paar Zitate aus den oben erwähnten Salzburger Nachrichten (Online-Ausgabe):

[...] Diese Tätigkeit endete in einem finanziellen Desaster. Die ARC hatte 2006 einen Betriebsverlust von 9,6 Mill. Euro eingefahren. Dies unter anderem wegen der „stark angestiegenen Personalaufwendungen“ und der „deutlich überhöhten Verwaltungsgemein- und Overheadkosten“, wie der Rechnungshof in einem Rohbericht bemängelte.
Zu den hohen Personalkosten hat auch Graf persönlich beigetragen. Die vorzeitige Auflösung seines Vertrags wurde ihm mit einer Abfertigung von 220.000 Euro versüßt. Dazu kam eine Einmalprämie von 50.000 Euro „für die Ausübung zusätzlicher Funktionen im ARC-Konzern“.

Dies ist einer der Punkte, an denen die Staatsanwaltschaft einhakt: Die Ausübung dieser zusätzlichen Funktionen sei in Grafs Grundgehalt inkludiert gewesen, heißt es in der Schrift der öffentlichen Ankläger. Auch wird Graf vorgeworfen, noch 2006 einen 36-Monats-Vertrag abgeschlossen zu haben, obwohl er längst gewusst habe, dass er ins Parlament einziehen und diesen Vertrag nicht erfüllen werde.

Schwerer wiegen mutmaßliche Tricksereien bei der Erstellung der ARC-Finanzplanungen. Diesen seien „gravierende Fehlannahmen zu Grunde“ gelegen, monierte der RH in seinem Bericht, auf den sich die Staatsanwaltschaft stützt. So seien „kapitalseitige Bilanzposten (Passiva) fälschlicherweise als liquide Mittel (Aktiva) oder liquide Mittel als frei verfügbar bezeichnet worden, obwohl sie nur treuhändig gehalten wurden.“ Ergebnis: „Ende 2006 drohte der ARC die Zahlungsunfähigkeit.“ Die Krise sei verschärft worden, weil Fördermittel der Forschungsstiftung und treuhändig gehaltene Finanzmittel für EU-Forschungsprojekte widmungsfremd verwendet worden seien.

Bei dem Auslieferungsbegehren gegen Graf handelt es sich um den juristischen Nachhall der Umfärbung, der das ARC unter der schwarzblauen Koalition ausgesetzt war. Die von der FPÖ gestellten Infrastrukturminister besetzten die ARC-Führungsfunktionen vorwiegend mit Burschenschaftern, darunter Graf.
2007 übernahm Werner Faymann (SPÖ) das Infrastrukturministerium. Er setzte seinen Altgenossen Hannes Androsch als Aufsichtsratschef ein und beendete das Treiben der Burschenschafter.

Siegi Lindenmayr am 2009-03-04 23:20:03

lernfähig?

schau, schau, der Herr Graf - oder seine Jungs.
Mein Blog wird nicht gelesen, schreibt er ... Jedenfalls er liest ihn oder lässt lesen.
Mein Familienname ist nun zweimal korrekt geschrieben, ganz lieb.

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(3 Kommentare)