Mit großem Interesse habe ich heute obigen Satz im STANDARD gelesen, insbesondere, weil er von hochrangigen Managern der Musikindustrie gekommen ist. Bei Profiverbrechern ist es ja beispielsweise so, dass sie gerade immer nur das zugeben, was ihnen beim Verhör nachgewiesen wird. Ein ähnlicher Effekt ist hier zu beobachten. Ein weiteres Zitat: "Man ist nicht proaktiv in Angebote hineingegangen, sondern von etwas überrollt worden, das man den unkontrollierbaren Demokratisierungsschub des Internets nennen könnte." Nun, nichts anderes sage ich seit Jahren, dass nämlich die Musikbranche die Zukunft verschlafen hatte, aber die jugendlichen Filesharer für den Umsatzrückgang verantwortlich gemacht und kriminalisiert wurden.



Siegi Lindenmayr
schreibt am 2009-03-07 16:16:57