Kurzparkzonen sind ein gutes Instrument zur Verkehrslenkung, das beweisen aktuell die KFZ-Zulassungszahlen und der Anteil des Modal-Split in den Bezirken innerhalb des Gürtels. Sie wurden erstmals in Wien im Jahr 1959 verordnet, ab 1975 waren sie kostenpflichtig.
Ich erinnere mich noch gut daran, wie sich Autofahrer aus Niederösterreich Anfang der 70er Jahre vor 6 Uhr früh mit der Thermosflasche rund um den Schottenring eingeparkt hatten, um auf den Bürobeginn zu warten. Das alles zu Lasten der jeweiligen Wohnbevölkerung. Heute sind flächendeckende "Parkpickerl-Bezirke" eine Selbstverständlichkeit und bewahren Wien vor dem Verkehrschaos vergleichbarer Großstädte.



Siegi Lindenmayr
schreibt am 2009-03-21 10:15:01