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Nicht der Pass, sondern die Sprachkenntnis ist wichtig

Lisa Werderitsch schreibt am 2009-03-31 15:59:01

Aktuelle Zahlen zufolge verzeichnet Wien österreichweit den höchsten Anteil an AusländerInnenkindern beziehungsweise SchülerInnenn mit nichtdeutscher Muttersprache in allen Schularten. Migrationshintergrund bedeute nicht, dass man über keine Deutschkenntnisse verfüge, sagt dazu unser Bürgermeister Michael Häupl. Um mit Fördermaßnahmen auch wirklich alle zu erreichen, spricht er sich erneut für die Einführung des verpflichtenden letzten Kindergartenjahres aus.

Laut Bürgermeister Häupl haben rund 25 Prozent der Kinder eines Jahrgangs Förderbedarf, wobei es hier vorrangig um Sprachförderung gehe. Von diesen 25 Prozent benötigt aber ein Viertel Unterstützung, das gar keinen Migrationshintergrund habt. Wichtig ist auf jeden Fall, dass alle Kinder beim Eintritt in die Volksschule über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen.

Wien bietet mit dem sogenannten "1+1"-Modell entsprechende Fördermaßnahmen an. Das Modell setzt im letzten Kindergartenjahr auf gezielte Sprachförderung, wobei um ein weiteres Jahr verlängert wird, wenn sich der gewünschte Erfolg nicht einstellt. "Das sind keine Migrantenklassen, sondern Sprachförderklassen", stellt der Bürgermeister dazu klar.

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