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Das campa Projekt

Möglichkeiten und Zukunft des campa Projekts. Es gibt viele Publikationen und Informationen in Papierform und schon jahrelang wird probagiert: "Wir sind die moderne Partei", "Wir nutzen und fördern die neuen Medien", "Wir sind vernetzt", "Wir kommunizieren", "Wir pflegen den Dialog". Aber wir sehen der Wirklichkeit nicht ins Auge. In Wirklichkeit hinken wir der Entwicklung hinterher. In Wirklichkeit haben nur einige wenige Freaks die Wichitgkeit der Internetkommunikation erkannt. In Wirklichkeit nutzt nur ein verschwindender Prozentsatz diese neuen Medien. campa ist geeignet sich zu einem Projekt zu entwickeln, dass unsere gesamte Parteiarbeit revolutioniert. campa ist der erste Schritt zu einer gut strukturierten Organisation und Kommunikation. campa kann "DAS" System werden, mit dem jede(r) Rote täglich arbeitet, aus dem für jede(n) Roten die Informationen kommen, die Beziehungen geschaffen werden, die Wahlen gemanagt werden. Es kann zu einem Einheitlichen für jede(r) Mann/Frau leicht handhabbaren Instrument werden und noch viel mehr...

desaströse Unfähigkeit zur Internetkommunikation

Ernst Ranftl schreibt am 2009-06-15 10:32:12

Irrtum


Diesen Blog eröffnete ich 2006.


Leider unterlag ich damals dem Irrtum zu glauben, die "Bewegung" hätte endlich das neue Medium Internet als ein geeignetes Werkzeug gefunden wieder die Nase vorne zu haben und als einzige ein funktionierendes Kommunikationsnetzwerk zu besitzen, das lückenlos bis in die kleinste Zelle wirksam ist.


Der neuerliche Vorstoß von Laura Rudas, ist bisher ebenso wirkungslos wie konzeptlos geblieben. Kein Wunder, die Menschen werden nicht wie zig-fach verkündet dort abgeholt wo sie sich befinden, sondern es werden einfach irgend welche Informationen ins Bundes- und Landes- Netz gestellt.


Die wenigsten Ortsorganisationen sind im Netz oder haben Ansprechpartner die wenigstens einmal pro Woche Mails abrufen. Von täglich möchte ich da noch ga nicht reden. "moderne Partei"


Bevor es nicht gelingt in "jeder" Ortsorganisation, zumindest einen Ansprechpartner (Schriftführer) zu haben der im Internet kommuniziert brauchen wir keinen weiteren Schritt zu unternehmen. Es muss eine lückenlose Vernetzung und aktuelle Kommunikationsmöglichkeit als Werkzeug geben.


Später mehr...


Der Iststand der SPÖ im Web = "katastrophal

Trackback:

Kommentare

Helmuth Bronnenmayer am 2009-06-15 11:23:02

wann später?

ich kann dir in deiner Analyse nur Beipflichten. Das Phänomen Onlinekommunikation gibt es nicht mehr als Orchideendisziplin. Wir sind alle aufgefordert online zu agieren und Politik zu machen.

fritz koehler am 2009-06-15 12:15:37

die nichtkommunikation im internet ist ein exaktes spiegelbild

der physischen nichtkommunikation mit dem nachbarn, mit dem genossen, etc.

niemand hindert xyz daran, im internet zu posten, niemand hindert parteimitglieder daran, zu diskutieren,...
aber kaum jemand tut es.

das "ausweichen" in das internet ist nur eine faule ausrede und bei einigen sogar eine spekulation auf ein neues "herrschaftsinstrument".
aber nach Jandl: "werch illtum!": selbstlobende parteischwammerlergüsse wie hurraschreie über bezirksfestivals und diashows interessieren (zurecht) keine sau.

"bevor es nicht gelingt, KEINE schriftFÜHRER mehr zu brauchen, sondern SELBST zu schreiben..." brauchen wir uns auch über eine angeblich miese parteispitze keine gedanken zu machen!


Ernst Ranftl am 2009-06-15 13:44:05

Lieber Fritz

Ich hab nachgesehen und festgestellt, du wohnst in Wien. Daher kannst du die Situationen von klitzekleinen Ortsparteien in schwarzen Provinzdörfern nicht verstehen. Es gibt aber mehr kleine Ortsorganisationen mit ~3-30 Mitgliedern und zB.~2-5 Aktivisten in so 2000-Seelengemeinden als du ahnen kannst.

Wenn dort auch noch alle Funktionäre berufstätig sein müssen um ihre Familien zu ernähren, dann gibt es wohl nur wenige Mittel das Volk - und nicht nur die Parteimitglieder zu erreichen. Das ist zum Einen die Zeitung ortSPÖst und zum Anderen das Internet aber selbstverständlich gehören auch Hausbesuche und Kontakte in Vereinen und in der Freizeit dazu. Allerdings wenn man ohnehin schon mehr als die Hälfte seiner Freizeit unentgeltliche für Parteiarbeit und nicht für die Familie aufwendet ist das wohl genug.

Daher "muss" auch das Mittel Internet im Sinne von arbeitsvereinfachenden Werkzeug so gut als möglch zum Einsatz kommen. Das außerdem noch deswegen, weil die Jugend aber auch schon sehr viele ältere Leute das Medium ohnehin schon tagtäglich zur Kommunikation mit Freunden und Verwanden nutzen.

Allein wir haben noch Aufholbedarf.

Und - es ist schon klar, dass es nicht nur die Schriftführer sein können die hier verantwortlich für tadellosen Informationsfluss sind. Es ist nur ein Beispiel für eine allererste Anlaufstelle die dann auf alle FreundInnen ausgeweitet werden kann.

Die Parteispitze und das gesamte Instrumentarium wird benötigt um dieses Projekt zu Formen, um es geleitet und organisiert wirklich bis in die letzte, noch so kleine Parteizelle hineinzutragen.

Eine Kampagne mit konstruktiven Hilfestellungen direkt vor Ort in jeder Gemeinde ist dafür "unumgänglich", da es auch noch komplette Ortsorganisationen ohne für Parteizwecke betriebenen PC, geschweige den Internetanschluss gibt.

In den Bundesländern wo in diesem Jahr noch Wahlen stattfinden, sollte das noch vor den Sommerferien abgeschlossen sein!!!! Das würde Sinn machen - aber....

fritz koehler am 2009-06-15 13:58:16

solange nicht einmal die botschaften von spitzenkandidaten ihren weg

durch die parteimedien finden (siehe swoboda!), liegt einfach das problem woanders. das können schriftführer alleine nicht ändern.

das internet hat auch als MEDIUM eine völlig andere struktur. wenn da nicht die peripherie, der endverbraucher, du und ich AUFSPRINGT, dann nutzen alle aussendungen und plattformen nix.

noch einmal: CAMPA, die plattform, die ist eh da (nicht optimal strukturiert, aber immerhin vorhanden und zugänglich). was aber abgeht, sind die USER, die genau wie in der stadt nicht im sektionsleben, also auch nicht hier im internet ihr maul aufmachen.

jetzt fühl dich nicht betroffen, es gibt natürlich wenige ausnahmen.

internetz nützt gar nix, wenn die stammtischhoheit der widerliche strache hat. es braucht persönlichkeiten und kontakte.

Ernst Ranftl am 2009-06-15 14:24:48

Ja zu persönliche Kontakte und Internet !

Ich fühle mich nicht betroffen aber du verstehst mich nicht.
Dass die persönlichen Kontakte das Beste sind weiß jeder.

Wenn diese Möglichkeit aber nicht in ausreichendem Maß gegeben ist, dann wäre man doch blöd alles Andere ungenutzt zu lassen, noch dazu wenn sie von den jeweiligen potentiellen Kunden ohnehin schon längst genutzt wird.

Aber um diese Chance überhaupt erst selbst nutzen zu können muss man die Voraussetzungen dafür herstellen.

Jeder kleine Parteiobmann hat ein Interesse daran seine Schäfchen zu vermehren, wenn man ihn entsprechend darin fördert und anleitet, denn nicht jeder der Parteifunktionäre draußen am Lande ist ein PR-Guru.

fritz koehler am 2009-06-15 20:29:21

das ist ein versteckerlspiel. na klar versteh ich dich.

aber die leute - selbst und gerade im hintersten hintertupfing - buchen eifrigst billigflüge, kaufen jede menge im internet und machen bei ebay rekordumsätze.

also daran, daß sie keinen diskussionsbeitrag in bereits bestehenden foren im internet schreiben könnten, kann es - objektiv gesehen - wirklich nicht liegen.

und die vielen registrierten leute hier in campa brechen sich ja auch fast die finger, bevor sie was schreiben. vielleicht vertreiben sogar zu viele schriftFÜHRER das scheue internetzvolk, wer weiß? :-)

Siegi Lindenmayr am 2009-06-16 16:25:29

95% aller Blogs weltweit sind "Internet-Leichen"

Lieber Ernst!
Lt. Aufzeichnungen von Technorati, einer Suchmaschine für Blogs, wurden nur 7,4 Millionen von 133 Millionen Weblogs innerhalb der jeweils letzten 120 Tage aktualisiert. Immer mehr Blogger finden das Bloggen auch zu zeitaufwändig und wechseln auf Twitter oder Facebook, vermutet Technorati. Nun, ich denke, warum sollte der Prozentsatz gerade in Österreich anders sein, und darunter leidet auch Campa. In stärker besuchten Foren werden Stänkerer, die es leider immer gibt, von der Community zurechtgewiesen.
In Campa ziehen sich DiskussionsteilnehmerInnen, die angebissen werden, oder einfach mitlesen müssen, dass jemand angebissen wurde, zurück - schade.
Das werden wir beide nicht ändern können. Lieber Ernst, bitte bleib auch weiterhin im Web so engagiert wie du es bisher warst.
Freundschaftliche Grüße nach Oberösterreich
Siegi

Ernst Ranftl am 2009-06-17 17:41:57

Lieber Sigi

Keine Sorge ich bleibe so engagiert, ich kann e nicht aus meiner Haut. Jedenfalls eines ist für mich nach wie vor ganz sicher. Die SPÖ (egal wer auch immer) hat es bei weitem noch nicht geschafft eine offen internetfähige Partei zu werden. In dieser Beziehung ist von modern und kommunikativ keine Rede aber das will man von mir auch gar nicht hören.

Ein einheitliches, offenes, moderiertes Forum könnte Abhilfe schaffen aber das muss man erst wollen. Wenn mich (aus der Zentrale) jemand fragen würde, könnte ich etwas dazu beitragen...

Ernst Ranftl am 2009-06-18 08:40:32

Twitter & Second Live

Wie weit wir schon in´s Hintertreffen gelangt sind kann man unter anderem auch an den Wahlen in Frankreich und jetzt im Iran sehen. Das sind zwar politisch nicht unbedingt Beispiele aber aus der Sicht der Internetnutzung und des damit verbundenen Erfolgsanteiles können wir uns mehr als eine Scheibe abschneiden.

fritz koehler am 2009-06-18 15:39:52

ich bin für ein aufgeklärtes dasein im ERSTEN leben

Ernst Ranftl am 2009-06-18 22:28:20

irrelevant

1. es ist irrelevant was du möchtest
2. es sind "alle" Möglichkeiten für die Gerechtigkeit auszuschöpfen
3. es ist müssig hier für einige wenige etwas zu schreiben
4. das hier Geschriebene hat keinerlei Auswirkung

somit werde ich mich wieder etwas aus dieser Scene zurückziehen, denn ich versuche Zeit dort einzusetzen wo sie sinnvoll und rasch Wirkung zeigt.

Kommentaränderung: an Fritz, kann es sein dass ich mit dem Gefühl recht habe, dass du ein "richtiger Beamter" bist? ;-)

(11 Kommentare)