Die Wahlen vom vergangenen Sonntag haben in Deutschland keine großen Überraschungen gebracht.
Berlin wird weiter mehrheitlich sozialdemokratisch regiert. Durch das Ergebnis ist die SPD und Wowereit in der komfortablen Situation, sich einen Koalitionspartner aussuchen zu können. Sowohl mit den Grünen als auch den Linken könnte meines Erachtens ein tragfähiges Bündnis geschlossen werden.
Mit beiden ließe sich die Politik der Konsolidierung bei gleichzeitiger sozialer Innovation im Bereich der Kinderbetreuung und Bildungspolitik durchaus fortsetzen.
In Mecklenburg-Vorpommern wurde deutlich, wie wichtig die Arbeit gegen Rechts ist. Wir haben noch viel zu tun. Auf die leichte Schulter dürfen wir die braune NPD nicht nehmen.
Das wird nur funktionieren, wenn die Sozialdemokratie Perspektiven für ein solidarisches Miteinander eröffnet und gleichzeitig die Neonazis mit einer Null-Toleranz-Strategie bekämpft.
Einen Dämpfer stellt das Ergebnis in Schweden dar. Ich befürchte die Auswirkungen dieses recht knappen Ausgangs sind vielen noch gar nicht bewusst: Die Konservativen drohen das so erfolgreiche schwedische Sozialstaatsmodell nachhaltig zu verändern.
Für ein soziales Europa ist eine weitere konservative Regierung im Ministerrat in Brüssel sicherlich auch nicht hilfreich.
Als Nachtrag die Links aus dem vorherigen Artikel, das die korrekte Darstellung an meinem technischen Unvermögen gescheitert ist:
http://www.willybrandtcenter.org/en/home
http://www.peacenow.org.il/site/en/homepage.asp?pi=25



Niels Annen
schreibt am 2006-09-19 09:52:27
Carolin Havranek
am 2006-09-19 10:14:48
fritz koehler
am 2006-09-19 11:48:24
Niels Annen
am 2006-09-19 16:40:31
Andreas Schieder
am 2006-09-19 22:44:08
da ich heute nur im Büro bin bis 12:40uhr dann gehe ich in den Aussendienst ab ca. 16:oouhr - 18:40uhr bin ich in campa.at drinnen.
Freundschaft.