Vor dem Hintergrund der heutigen Demonstration unter dem Motto "Freie Bildung für alle" stellten der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär, LAbg. Christian Deutsch und der Wiener SPÖ-Jugendkoordinator, LAbg. Peko Baxant klar: "Die Studentenproteste sind nur allzu verständlich. Das Chaos, das Johannes Hahn vor seinem Abgang nach Brüssel hinterlässt, ist gewaltig: Übervolle Hörsäle, elendslange Wartelisten und unzureichende finanzielle Mittel für eine zeitgemäße Ausstattung der Universitäten. Da ist es kein Wunder, dass die Uni Wien im Ranking der Top 200-Standorte vom 115. auf den 132. Platz zurückgefallen ist. Angesichts dieser Katastrophenbilanz konservativer Hochschulpolitik dürfen die Anliegen der Protestierenden nicht länger ignoriert werden! Eines ist dabei ganz klar: Mit der SPÖ wird es sicher keine Rückkehr zu Studiengebühren geben. Schikanen und Hürden sind keine moderne Bildungspolitik für das 21. Jahrhundert."
Grundsätzlich gebe es zu wenig Studienplätze und Lehrpersonal, unterstrichen Deutsch und Baxant: "Es kommt darauf an, die Bedingungen an den Unis zu verbessern. Nur über die Wiedereinführung von Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen nachzudenken, ist ein Armutszeugnis. Es wird Sache der künftig zuständigen Ministerin oder des Ministers sein, die österreichischen Unis im Ranking wieder nach vorne zu bringen und die Scherben, die Hahn hinterlassen hat, wieder wegzuräumen."

Lisa Werderitsch
schreibt am 2009-10-28 12:11:44