es sei gesagt: auch mir fällt es gar nicht so leicht, die forderungen der protestierenden studis im audimax und bei der gestrigen demo auf den punkt zu bringen. das heißt aber noch lange nicht, dass diese nicht legitim sind, und letztlich ist das auch der grund, warum ich gestern dabei war.

denn was klar war und auch eine klammer der ganzen 15.000, die gestern auf der straße waren: das war ein aufschrei für eine politik, die klar ihrer prioritäten in richtung bildung verschiebt. es war empörung über einen wissenschaftsminister, dessen einziges werkzeug im methodenrepertoire zugangseinschränkungen sind - und das ob einer erschreckend niedrigen akademikerInnenquote. es war eine ansage dafür, dass universität niveau braucht, und dass die art und weise wie in österreich die bologna-ziele umgesetzt werden dieses nicht überwältigenderweise verbessert. niveau ist übrigens auch nicht durch weniger studierende, sondern nur über bessere ressourcen abzusichern.
da kann ich mit.



Jürgen Wutzlhofer
schreibt am 2009-10-29 08:26:19
Mag. Birgit Fischer-Wagner
am 2009-10-29 15:35:40
Man sollte sich mit Deutschland in Verbindung setzen und eine Lösung finden, ein Abkommen
Studiengebühren wenn ja, fließen direkt in sinnvolle Projekte der UNI (und zwar gleichmäßig verteilt und nicht alleinig an die WU).
Auswahlverfahren? Ja, wenn es Studierende gibt, die lediglich den Lenz faulen und sich lediglich jene Übungen raussuchen, die "leicht" sind, hierbei können ebenfalls Kontrollen durchgeführt werden.
Es muss doch möglich sein, dass ein Student, der regelmäßig auf der Uni ist auch Lösungen vorweisen kann??????? Was ist los?? Nur Demopartys schmeißen und anprangern funktioniert nicht und das ist außerdem sehr unwissenschaftlich.
Wenn man die Bilder, Interviews, Lösungen und Ideen "unserer" Studenten verfolgt, hat man eigentlich den Beweis, dass die Bildung Österreichs bereits versagt hat.