wir haben im heutigen gemeinderat einen rot-grünen antrag beschlossen, der die forderungen der studierenden unterstützt. von sp-seite sind peko baxant und ich antragsteller. hier die presseaussendung dazu, und anbei der antrag:
OTS0161 5 II 0351 GKR0002 CI Fr, 30.Okt 2009
Innenpolitik/Bildung/Universität/Wien/Gemeinderat
Wiener Gemeinderat: Grüne Wien und Wiener SPÖ bringen Resolution für
Verbesserungen an den Unis ein =
Wien (OTS) - Die Grünen Wien und die SPÖ Wien bringen in die heutige
Sitzung des Wiener Gemeinderats eine gemeinsame Resolution für
"Qualitätsverbesserungen an Österreichischen Hochschulen" ein. Mit der
Resolution unterstützen die Wiener SPÖ und die Wiener Grünen die
Forderungen der Studierenden nach einem freien und barrierefreien
Hochschulzugang, nach einer Demokratisierung der Universitäten und nach der
Ausfinanzierung der Unis. Darüber hinaus sollen die prekären
Dienstverhältnisse an den Universitäten beendet werden und eine
50-prozentige Frauenquote beim Uni-Personal eingeführt werden. Mit der
Resolution wird die Bundesregierung aufgefordert, die Vorschläge der
Studierenden umzusetzen und von einer Einführung von Studiengebühren
abzusehen.
"Bildung ist das entscheidende Zukunftsthema für Österreich. Die
österreichischen Unis sind jedoch den anstehenden Herausforderungen nicht
gewachsen. Deshalb unterstützen die Grünen Wien die Studierendenproteste
und verlangen die Umsetzung des Forderungskatalogs der Studierenden. Denn
Österreich braucht mehr Studierende, nicht weniger. Jetzt ist die
Bundesregierung gefordert, nachdem der Wissenschaftsminister versagt hat",
so Claudia Smolik, Wissenschaftssprecherin der Grünen Wien.
"Die Unis sollten eigentlich die innovativen Speerspitzen des heimischen
Bildungssystems sein. Tatsächlich herrschen katastrophale Lehr- und
Lernbedingungen, demotivierte Lehrende und Studierende, chronische
Unterfinanzierung, undemokratische Verhältnisse sowie ein Klima der
Rückständigkeit. Die konservative Politik hat die Uni im vorletzten
Jahrhundert vergessen und setzt dort unser aller Zukunft aufs Spiel. Heute
hat sich der Wiener Gemeinderat mehrheitlich mit den UnibesetzerInnen
solidarisiert. Damit zeigt die Stadt Wien, dass wir auf der Seite der
jungen Menschen stehen", sagt SPÖ-Gemeinderat Peko Baxant. Und Sein
Parteikollege Mag. Jürgen Wutzlhofer ergänzt: "Die einzige Antwort auf die
niedrige AkademikerInnenquote und die Zustände auf den Unis muss eine
Aufstockung der Ressourcen und eine Verbesserung der Studienbedingungen für
mehr Studierende sein. Die einzige Lösung, die in dieser Hinsicht vom
scheidenden Wissenschaftsminister und ÖVP-Wien-Chef Hahn zu hören war, ist
allerdings eine Einschränkung des Studienzuganges. Selten ist ein
grundlegendes Problem so phänomenal falsch interpretiert worden - und das
auf dem Rücken der Studierenden."
Innenpolitik/Bildung/Universität/Wien/Gemeinderat
Wiener Gemeinderat: Grüne Wien und Wiener SPÖ bringen Resolution für
Verbesserungen an den Unis ein =
Wien (OTS) - Die Grünen Wien und die SPÖ Wien bringen in die heutige
Sitzung des Wiener Gemeinderats eine gemeinsame Resolution für
"Qualitätsverbesserungen an Österreichischen Hochschulen" ein. Mit der
Resolution unterstützen die Wiener SPÖ und die Wiener Grünen die
Forderungen der Studierenden nach einem freien und barrierefreien
Hochschulzugang, nach einer Demokratisierung der Universitäten und nach der
Ausfinanzierung der Unis. Darüber hinaus sollen die prekären
Dienstverhältnisse an den Universitäten beendet werden und eine
50-prozentige Frauenquote beim Uni-Personal eingeführt werden. Mit der
Resolution wird die Bundesregierung aufgefordert, die Vorschläge der
Studierenden umzusetzen und von einer Einführung von Studiengebühren
abzusehen.
"Bildung ist das entscheidende Zukunftsthema für Österreich. Die
österreichischen Unis sind jedoch den anstehenden Herausforderungen nicht
gewachsen. Deshalb unterstützen die Grünen Wien die Studierendenproteste
und verlangen die Umsetzung des Forderungskatalogs der Studierenden. Denn
Österreich braucht mehr Studierende, nicht weniger. Jetzt ist die
Bundesregierung gefordert, nachdem der Wissenschaftsminister versagt hat",
so Claudia Smolik, Wissenschaftssprecherin der Grünen Wien.
"Die Unis sollten eigentlich die innovativen Speerspitzen des heimischen
Bildungssystems sein. Tatsächlich herrschen katastrophale Lehr- und
Lernbedingungen, demotivierte Lehrende und Studierende, chronische
Unterfinanzierung, undemokratische Verhältnisse sowie ein Klima der
Rückständigkeit. Die konservative Politik hat die Uni im vorletzten
Jahrhundert vergessen und setzt dort unser aller Zukunft aufs Spiel. Heute
hat sich der Wiener Gemeinderat mehrheitlich mit den UnibesetzerInnen
solidarisiert. Damit zeigt die Stadt Wien, dass wir auf der Seite der
jungen Menschen stehen", sagt SPÖ-Gemeinderat Peko Baxant. Und Sein
Parteikollege Mag. Jürgen Wutzlhofer ergänzt: "Die einzige Antwort auf die
niedrige AkademikerInnenquote und die Zustände auf den Unis muss eine
Aufstockung der Ressourcen und eine Verbesserung der Studienbedingungen für
mehr Studierende sein. Die einzige Lösung, die in dieser Hinsicht vom
scheidenden Wissenschaftsminister und ÖVP-Wien-Chef Hahn zu hören war, ist
allerdings eine Einschränkung des Studienzuganges. Selten ist ein
grundlegendes Problem so phänomenal falsch interpretiert worden - und das
auf dem Rücken der Studierenden."
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Jürgen Wutzlhofer
schreibt am 2009-10-30 15:50:29
