Es ist eine wirtschaftliche Notwendigkeit, die Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt voranzutreiben. Denn alle Studien (unter anderem der Global Gender Gap des WEF - http://www.weforum.org/en/Communities/Women%20Leaders%20and%20Gender%20Parity/GenderGapNetwork/index.htm bzw. die schwedische Studie Gender equality, economic growth and employment - http://www.se2009.eu/polopoly_fs/1.17994!menu/standard/file/EUstudie_sidvis.pdf ) zeigen uns, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und der Erwerbsbeteiligung von Frauen sowie von Frauen in Führungspositionen gibt.
Mit dem Regierungsprogramm 2008-2013 ist beschlossen worden, einen Nationalen Aktionsplan für die Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt (NAP) gemeinsam mit allen Ressorts und den Sozialpartnern unter meiner Gesamtkoordination zu erarbeiten und umzusetzen. Einen Zwischenbericht dazu konnte ich heute meinen RessortkollegInnen im Ministerrat geben. In den nächsten Wochen wird die politische Machbarkeit vieler Projekte aus den Überlegungen zum NAP überprüft. Als ersten wichtigen Schritt ist es von großer Bedeutung, dass wir die Einkommenstransparenz im Gleichbehandlungsgesetz verankern. An der Umsetzung arbeiten wir gerade.
Nähere Infos zu den oben genannten Studien und zum Nationalen Aktionsplan finden sich hier: http://www.frauen.bka.gv.at/DocView.axd?CobId=37001

Gabriele Heinisch-Hosek
schreibt am 2009-11-03 14:17:49