Der Rechnungshofausschuss hat heute Bildung und Wissenschaft auf der Agenda. Es wurde die Effizienz im Berufsschulwesen geprüft und für sehr lobenswert hervorgehoben. Das Qualitätsmanagementsystem ist umfassend, die Schulen gut ausgestattet und es gab nur wenig Unterrichtsausfälle, außerdem schließen die meisten SchülerInnen die Berufsschule erfolgreich ab. Bemängelt wird, dass die Berufsorientierung an den Sekundarstufen zu wenig ausgeprägt sei und daher die Jugendlichen auf der Suche durch das Bildungswesen und später in die Berufsschule eintreten, das wiederum verursacht Kosten von 67 Mio €. Meine erste Frage galt den Prüfern ob sie Jugendliche in der Pubertät kennen und deren Suche nach ihrem eigenen Weg. (Ihre Kinder waren darüber schon hinweg....)
Bei der Schulaufsicht gibt es noch viel zu tun und im Wissenschaftsbereich hat sich das Betreuungsverhältnis zwischen StudentInnen und ProfessorInnen trotz Ausgliederung und höherer Personalkosten nicht verbessert.
Auch das Fachhochschulwesen steht zur Diskussion und wurde trotz großer Erfolge kritisch betrachtet. Da kommt ein Artikel in der heutigen "Presse" gerade recht, der den FHs ein tolles Zeugnis ausstellt.



Christine Lapp
schreibt am 2010-05-06 08:52:24