Gestern wurde die E-Bike Tankstelle auf Summerstage eröffnet.
Umweltfreundliche und günstige Mobilität
Bedenkt man, dass die Hälfte aller Arbeitswege kürzer als fünf Kilometer ist, ist das Elektro-Zweirad also gerade im Stadtverkehr eine perfekte Alternative zum Auto. Der eingebaute Elektromotor trägt zu einer Lärmreduzierung bei und hilft Luftschadstoffemissionen zu senken. Die Besitzerinnen und Besitzer eines Elektro-Zweirads bewegen sich umweltschonend fort, ohne Kohlendioxid, Feinstaub oder Stickoxide zu erzeugen. Parkplatzsuche ist kein Thema, man kommt auch bei Stau gut voran. Und anstrengend ist es auch nicht. E-Biker können mit einem einfachen Drehgriff selbst bestimmen, wie viel Unterstützung der Elektromotor gibt und wie stark sie selbst in die Pedale treten.
Zusätzlich wirken sich Elektromotoren auch positiv aufs Geldbörsl aus. Ein Elektro-Zweirad, dessen Akku zum Haushaltstarif von Wien Energie geladen wird, schlägt mit äußerst günstigen 80 Cent pro 100 Kilometer zu Buche. Ein herkömmliches Moped mit Verbrennungsmotor dagegen, das etwa 3,5 Liter Benzin auf 100 Kilometern verbraucht, verursacht Kosten von rund vier Euro, nahezu das Sechsfache.



Siegi Lindenmayr
schreibt am 2010-05-19 16:00:51
Roman Allmeder
am 2010-05-20 06:51:24
Wünschenswert wäre noch ein preiswerter ÖBB-Tarif für Wochenendauspendler. In der U-Bahnzeitung "HEUTE" wurde kürzlich der "günstige ÖBB-Tarif" von Wien nach Neusiedl mit dem Rad beworben: 35 Euro, da werden wohl nicht viele vom Auto auf die Bahn umsteigen...
Der Verkehrverbund OST sollte sich hier Gedanken machen, wie etwa Jahreskartenbesitzer der Wiener Linien günstig "upgraden" können, um an Wochenenden- das ganze Jahr über- auf Bahn/Rad umzusteigen.