"Wir geben uns nicht wie 1996 mit Pipifax-Ressorts ab", so heute die ÖVP-Chefin Christine Marek zur APA. Und sie meint, die ÖVP hätte gerne Ressorts, wo man, wörtlich, „einiges Bewegen und Gestalten“ kann. Das zeigt einmal mehr, dass diese Frau keine Ahnung von der Wiener Kommunalpolitik hat. Kultur und Stadtplanung, das nennt Frau Marek „Pipifaxressorts“. Marboe und Görg waren also Pipifax-Stadträte, die nichts Bewegen oder Gestalten konnten. Nun mag sie ihre Parteikollegen schimpfen wie sie will, beliebt ist sie in der eigenen Partei eh noch nie gewesen. Dass sie aber eine Art Publikumsbeschimpfung aller Kulturschaffenden und Stadtplaner vornimmt, ist stark. Übrigens: hat eigentlich schon jemand das Wahlprogramm der ÖVP-Wien gesehen? Weiß jemand was sie sonst noch vor hat, außer Vizebürgermeisterin werden zu wollen?



Siegi Lindenmayr
schreibt am 2010-07-20 16:47:58