ich hab mir kaum jemals so den kopf über die volkspartei zerbrochen wie dieser tage. so viele fragen, aber keine antworten...
- sehen sich die momentan handelnden in der övp als teil einer staatstragenden partei, die die 2. republik mitgeprägt haben?
- wenn ja, leiten sie daraus irgendwas praktisches für ihr handeln ab?
- wenn wieder ja: warum merkt man das nicht?
- wo lernt man es, so viel frechheit zu besitzen um die realität ohne auch nur mit der wimper zu zucken vollkommen umzudeuten?
- oder ist der beschluss über zwei untersuchungsausschüsse die formierung einer "koalition" aus 3 parteien?
- soll es denn nach 18 anträgen in der vergangenen periode, die in diese richtung eingebracht wurden, ausgerechnet dann keinen mehr dazu geben soll, wenn es dafür eine mehrheit im parlament gibt?
- habe ich falsch in erinnerung, dass die övp mit dem euroteam-untersuchungsausschuss in einer laufenden koalition einen u-ausschuss beschlossen hat?
- wo ist eigentlich genau das problem, wenn eh alles rechtens abgelaufen ist?
- wäre das dann nicht sogar die gelegenheit, die sache endlich klarstellen zu können?
- die bürgerInnen haben die spö zur stärksten partei gewählt. die bürgerInnen fordern übrigens auch mehrheitlich einen untersuchungsausschuss. haben die bürgerInnen unrecht? kann die övp die bürgerInnen abwählen?
- was soll eigentlich das ganze kasperltheater?
so viele fragen. hoffentlich ist das alles nur ein weiterer großer bluff des pokerspielers schüssel. unser land hätte es verdient, dass endlich auch die österreichische volkspartei politik macht, indem sie über themen diskutiert und vorschläge für verbesserungen, und nicht nur taktiert. raus aus dem schmollwinkerl, es ist ein trauerspiel...



Jürgen Wutzlhofer
schreibt am 2006-11-02 02:44:31
fritz koehler
am 2006-11-02 08:31:21
Brigitte Eberhard
am 2006-11-02 10:08:06
Jürgen Wutzlhofer
am 2006-11-02 10:42:27
dem bürger als deutlich zeigen, daß zum regieren die mauschelei dazugehört, die ihn gefälligst nichts anzugehen hat.
dasselbe theater wie mit dem "geheimen abfalljägervertrag".
der staat als verwaltungsapparat unter der führung des höhergeborenen schüsselabsolutismus.
daß man diese demokratiefeindliche krankheit nicht einfach wegfegen kann in österreich, liegt schon auch an den unmündigen dorfkirchenbürgern